Eingabehilfen
Adobe
Anmelden Meine Bestellungen Mein Adobe

Dialogfelder

Informationen zum Autor

Tom Green

www.tomontheweb.ca*

Pädagoge, Autor, Geschichtenerzähler und Supervisor: Tom Green ist Professor für Interaktive Medien an der School of Media Studies and Information Technology des Humber Institute of Technology and Advanced Learning in Toronto, Kanada. Er ist Partner von Community MX* und hält regelmäßig Vorträge bei Konferenzen und Versammlungen.

Informationsquellen

Links zu verwandten Themen

Flash Developer Center

Downloads

talking_head_video.zip*

Erstellen eines Flash-Videos mit sprechendem Kopf

So einfach lassen sich Flash-Videos aus Adobe Premiere Pro erstellen

Auf der Produktseite zu Macromedia Dreamweaver 8 werden in einem Fenster namens „Kundenerfolgsstories“eine Reihe von Videos präsentiert. Wenn Sie sich die Zeit nehmen, sie anzuschauen, finden Sie darunter Gastauftritte von meiner Community MX-Kollegin Stephanie Sullivan und von mir selbst.

Abb. 1: Ein zufriedener Dreamweaver 8-Kunde

Das Interessante an diesen Videos ist der dunkle, neutral gefärbte Hintergrund. Dieser war überhaupt nicht vorhanden, als ich interviewt wurde. Er wurde erst beim Schnitt des Videos hinzugefügt (bei der so genannten „Nachbearbeitung“). Der Kameramann nahm uns vor einem hellgrünen Hintergrund auf, der „Green Screen“ genannt wird. Anschließend wurde dieser spezielle Grünton maskiert (Chroma-Key-Verfahren) und durch etwas Gefälligeres ersetzt.

In diesem Lehrgang zeige ich Ihnen, wie Sie in Macromedia Flash 8 aus der Videoaufnahme meines eigenen Interviews ein Video mit einem sprechendem Kopf erstellen können (siehe Abb. 2). Dazu wird das Video in Adobe Premiere Pro 1.5 erstellt und anschließend über den FLV-Assistenten und Flash 8 Video Encoder weiterverarbeitet, die das Video vom QuickTime- ins FLV-Format konvertieren, sodass es auf einer Webseite veröffentlicht werden kann.

Hinweis: Wenn Sie mit Apple Final Cut Pro oder einem anderen nichtlinearen Videoschnittsystem vertraut sind, das Chroma-Key-Filter unterstützt, können Sie der Diskussion problemlos folgen.

Abb. 2: Video mit Green Screen als Hintergrund

Zuerst einmal müssen Sie herausfinden, mit welcher Art Videomaterial Sie arbeiten. Beim Erstellen eines Videos ist es wichtig, dass die Projekteinstellungen denen der Quelldatei entsprechen, andernfalls werden Sie später auf Probleme stoßen.

Öffnen Sie in QuickTime die Datei „CMXGS.mov“ (sie befindet sich unter den heruntergeladenen Beispieldateien) und wählen Sie „Fenster“ > „Filminformationen einblenden“ (oder drücken Sie die Tastenkombination STRG+I). Das Dialogfeld „Informationen“ enthält die benötigten Informationen zum Erstellen der Projektdatei in Premiere (siehe Abb. 4). Den Angaben im Dialogfeld können Sie entnehmen, dass die Größe des Videoclips 320 x 240 Pixel (eine Standardgröße für Webvideos) und die Framerate 25 Bilder/Sekunde beträgt. Die Audioeinstellungen für das Projekt sind Mono und 44,1 kHz.

Abb. 4: Benötigte Informationen zum Erstellen eines Projekts in Adobe Premiere

Erstellen eines maskierten Videos in Adobe Premiere

Adobe Premiere gibt es schon seit mehr als 10 Jahren. In vielerlei Hinsicht hat es sich in der PC-Welt als Standardanwendung für den Videoschnitt etabliert. Vor dem Erscheinen von Apple Final Cut Pro für den Macintosh war Premiere de-facto die Standard-Videoschnittanwendung für beide Plattformen.

Das Erstellen eines Videos mit sprechendem Kopf in Premiere ist recht einfach:

1. Öffnen Sie Premiere und wählen Sie auf dem Startbildschirm die Option „Neues Projekt“ aus (siehe Abb. 5). Projekte sind wunderbare Dokumente. Sie sorgen dafür, dass Ihre Arbeit und alle auf das Projekt angewendeten Effekte erhalten bleiben. Das ist sehr praktisch, wenn Kunden nachträgliche Änderungen wünschen.

Abb. 5: Alle Änderungen, die Sie in Premiere an einem Video vornehmen, werden in einer Projektdatei gespeichert.

2. Klicken Sie im Dialogfeld „Neues Projekt“ auf die Registerkarte „Benutzerdefinierte Einstellungen“ und wählen Sie im Bereich „Allgemein“ des Dialogfelds die folgenden Optionen aus (siehe Abb. 6):

  • Bearbeitungsmodus: Video für Windows
  • Timebase: 25,00 Bilder/Sekunde
  • Framegröße: 320 horizontal und 240 vertikal (4:3)
  • Pixel-Seitenverhältnis: Quadratische Pixel (1,0)
  • Samplerate: 44.100 Hz

Abb. 6: Vorgegebene Projekteinstellungen für Format, Speicherort und Name im Dialogfeld „Neues Projekt“.

Geben Sie im Feld „Speicherort“ den Ordner an, in dem das Projekt und alle dazugehörigen Dateien gespeichert werden sollen. Geben Sie einen Namen für das Projekt an. Klicken Sie zum Abschluss auf „OK“.

Wenn Sie möchten, können Sie den Ordner mit den Lehrgangsdateien als Projektordner verwenden. Ändern Sie unter keinen Umständen den Namen des Ordners oder den Speicherort, nachdem Sie ein Projekt erstellt haben. Premiere speichert in diesem Ordner sehr viele mit dem Projekt zusammenhängende Dateien. Wenn der Name oder Speicherort des Ordners geändert wird, werden alle Verknüpfungen zu den zum Projekt gehörenden Dateien aufgehoben. Sollten Sie jemals den Speicherort eines Projektordners ändern müssen, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Arbeitslaufwerke“ und ändern Sie den Speicherort im angezeigten Dialogfeld.

3. Wenn der Premiere-Arbeitsbereich angezeigt wird, wählen Sie „Datei“ > „Importieren“ und importieren Sie die Datei „CMXGS.mov“ in das Projekt. Wenn die Datei im Bedienfeld „Projekt“ angezeigt wird, wählen Sie sie aus und klicken Sie auf die Wiedergabeschaltfläche, um eine Vorschau des Videos anzuzeigen.

4. Ziehen Sie das Video aus dem Bedienfeld „Projekt“ auf die Ebene „Video 1“ der Zeitleiste. Beachten Sie, dass das Video nun aus einer Video- und einer Audioebene besteht. Außerdem wird das Fenster „Monitor“ angezeigt (siehe Abb. 7).

Abb. 7: Der Premiere-Arbeitsbereich mit allen benötigten Steuerelementen

Sehen Sie sich den grünen Hintergrund im Fenster „Monitor“ einmal etwas genauer an. Das Grün ist nicht wirklich einheitlich. An der einen oder anderen Stelle gibt es Farbabstufungen. Es ist notwendig, dass Sie sich den Hintergrund genauer ansehen, denn von der Beschaffenheit des Hintergrundes ist abhängig, welchen Chroma-Key-Effekt Sie verwenden müssen. Der Green Screen-Key-Standardfilter ist nicht in der Lage, die verschiedenen Grünabstufungen dieses Hintergrundes herauszufiltern.

Der nun folgenden Arbeitsschritt ist abhängig von der Version von Adobe Premiere, die Sie verwenden: die eigenständige Vollversion (bzw. „Testversion“) oder die zum Lieferumfang der Adobe Video Collection gehörende Version von Premiere. Letztere enthält eine Reihe von zusätzlichen Filtern aus Adobe After Effects. Einer davon ist der Filter „Color-Key“, den ich im Folgenden einsetzen werde. Die eigenständige Version enthält diesen Filter zwar nicht, Sie können die meisten Chroma-Key-Effekte jedoch mit dem Standardfilter „Chroma-Key“ von Premiere erzielen.

Wenn Sie lediglich über den Filter „Chroma-Key“ verfügen, fahren Sie mit dem folgenden Abschnitt fort. Wenn Ihnen der Filter „Color-Key“ zur Verfügung steht, überspringen Sie diesen Abschnitt und fahren mit dem Abschnitt „Keying mit dem Color-Key-Filter“ fort.

Keying mit dem Chroma-Key-Filter

Führen sie nachfolgenden Schritte aus, um den grünen Hintergrund mithilfe des Standardfilters „Chroma-Key“ herauszufiltern:

1. Zum Herausfiltern des grünen Hintergrundes wählen Sie „Fenster“ > „Effekte“, um das Bedienfeld „Effekte“ einzublenden. Sie werden feststellen, dass Premiere mit einer ganzen Reihe von Effekten ausgestattet ist.

2. Wählen Sie auf dem Bedienfeld „Effekte“ die Option „Videoeffekte“ > „Keying“ > „Chroma-Key“ (siehe Abb. 8). Ziehen Sie das Zusatzmodul „Chroma-Key“ aus dem Bedienfeld „Effekte“ auf das Miniaturbild in Kanal „Video 1“.

Abb 8: Auswählen des Chroma-Key-Zusatzmoduls zum Keying eines Videos

3. Zum Anpassen der Einstellungen des Chroma-Key-Zusatzmoduls wählen Sie „Fenster“ > „Effekteinstellungen“. Alle von Ihnen vorgenommenen Änderungen werden im Fenster „Monitor“ auf das angezeigte Bild übertragen. Im Dialogfeld „Effekteinstellungen“ können Sie die folgenden drei Einstellungen vornehmen (siehe Abb. 9):

  • Farbe: Wählen Sie die zu entfernende Farbe mit dem Farbwähler oder der Pipette aus.
  • Ähnliche Farben: Ähnlich wie mit dem Zauberstab-Werkzeug in Fireworks 8 oder Photoshop CS2 legen Sie mit dem Wert für „Ähnliche Farben“ den Umfang des zu entfernenden Farbbereichs fest.
  • Angleichen: Mit diesem Steuerelement werden die Kanten der Maske angeglichen, um Übergänge zu glätten. Der Effekt entspricht einem Abschwächen der Maskenkanten. Bei Premiere werden die Kanten der Maske an ein Hintergrundbild angeglichen, das in das Video montiert wird. Für unser Übungsbeispiel wird diese Option zwar nicht benötigt, da kein Bild hinter der aufgenommenen Person platziert ist, Sie sollten sich jedoch angewöhnen, die Option zu verwenden.
  • Glättung: Dieser Wert gibt die Stärke des Anti-Aliasings an, das auf die Kanten der Maske angewendet wird: „Ohne“ lässt die Kanten ausgefranst erscheinen, „Wenig“ ergibt ein leichte Glättung und „Stark“ (siehe Abb.) einen weichen Übergang zwischen Maskenkante und Hintergrund.

Abb. 9: Anpassen der Einstellungen des Chroma-Key-Zusatzmoduls zur Steuerung des maskierten Bereichs

4. Ziehen Sie das Pipetten-Werkzeug aus dem Einstellungsbereich „Farbe“ auf die grüne Fläche des Clips im Fenster „Monitor“. Beim Ziehen der Pipette werden einige grüne Bereiche schwarz. Dies zeigt an, welche Farbe maskiert wird. Geben Sie die Maustaste frei, um den Farbwert zu erfassen.

5. Ziehen Sie den Schieberegler „Ähnliche Farben“ nach rechts. Das Grün des Hintergrunds ändert sich in Schwarz. Achten Sie insbesondere auf die Haare und Schultern der Person im Vordergrund. Versuchen Sie, so viel Grün wie möglich zu entfernen. Ein Wert von 54 sollte optimal sein.

6. Stellen Sie den Schieberegler „Angleichen“ auf einen Wert von ungefähr 16. Dadurch werden die Kanten abgeschwächt, um die Übergänge zu glätten.

7. Um eine Vorschau Ihrer bisherigen Änderungen anzuzeigen, klicken Sie unten im Dialogfeld „Effekteinstellungen“ auf die Schaltfläche „Maske erstellen“. Dadurch wird die Maske eingeblendet. Das Ergebnis sollte ein einheitlich schwarzer Hintergrund und eine einheitlich weiße Silhouette im Vordergrund sein (siehe Abb. 10).

Tipp: Für diese Anpassungen müssen Sie nicht unbedingt die Schieberegler verwenden. Sie können auch auf die Werte (die blauen Ziffern) im Prozentbereich klicken und ziehen, um sie zu ändern. Dies ist ein raffinierter Trick, aber ich empfehle die Verwendung der Schieberegler, bis Sie sich besser mit der Benutzeroberfläche des Programms auskennen. Alternativ können Sie auch auf die Werte doppelklicken und den gewünschten Zahlenwert manuell eingeben.

Probieren Sie unterschiedliche Einstellungen aus, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Abb. 10: Durch Auswahl von „Maske erstellen“ im Dialogfeld „Effekteinstellungen“ bekommen Sie einen guten Überblick über die erstellte Maske.

Den folgenden Abschnitt können Sie überspringen und zum nächsten Abschnitt dieses Lehrgangs übergehen, in dem das Exportieren des Films mit Alphakanal erklärt wird.

Keying mit dem Color-Key-Filter

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die grüne Farbe mithilfe des zum Lieferumfang der Adobe Video Collection gehörenden Filters „Color-Key“ herauszufiltern:

1. Zum Herausfiltern des grünen Hintergrundes wählen Sie „Fenster“ > „Effekte“, um das Bedienfeld „Effekte“ einzublenden. Sie werden feststellen, dass Premiere mit einer ganzen Reihe von Effekten ausgestattet ist.

2. Wählen Sie auf dem Bedienfeld „Effekte“ die Option „Videoeffekte“ > „Keying“ > „Color-Key“ (siehe Abb. 11). Ziehen Sie das Zusatzmodul „Color-Key“ aus dem Bedienfeld „Effekte“ auf das Miniaturbild in Kanal „Video 1“.

Abb 11: Auswählen des Color-Key-Zusatzmoduls zum Keying eines Videos

3. Zum Anpassen der Einstellungen des Color-Key-Zusatzmoduls wählen Sie „Fenster“ > „Effekteinstellungen“. Alle von Ihnen vorgenommenen Änderungen werden im Fenster „Monitor“ auf das angezeigte Bild übertragen. Im Dialogfeld „Effekteinstellungen“ können Sie die folgenden vier Einstellungen vornehmen (siehe Abb. 12):

  • Key-Farbe: Wählen Sie die zu entfernende Farbe mit dem Farbwähler oder der Pipette aus.
  • Toleranz: Ähnlich wie mit dem Zauberstab-Werkzeug in Fireworks 8 oder Photoshop CS2 legen Sie mit dem Wert für „Toleranz“ den Umfang des zu entfernenden Farbbereichs fest.
  • Kantenbreite: Mit diesem Steuerelement können Sie die Maske ausweiten oder zusammenziehen.
  • Weiche Kante: Diese Option ist selbsterklärend. Die Übergänge zwischen den Kanten der Maske und dem Vordergrundobjekt können an der einen oder anderen Stelle relativ hart sein. Mit diesem Steuerelement können Sie die Kanten der Maske etwas abschwächen, um den Übergang weicher zu gestalten.

Abb. 12: Anpassen der Einstellungen des Color-Key-Zusatzmoduls zur Steuerung des maskierten Bereichs

4. Ziehen Sie das Pipetten-Werkzeug aus dem Einstellungsbereich „Key-Farbe“ auf die grüne Fläche des Clips im Fenster „Monitor“. Beim Ziehen der Pipette werden einige grüne Bereiche schwarz. Dies zeigt an, welche Farbe maskiert wird. Geben Sie die Maustaste frei, um den Farbwert zu erfassen.

5. Ziehen Sie den Schieberegler „Toleranz“ nach rechts. Beim Ziehen des Reglers weitet sich der schwarze Bereich aus. Achten Sie insbesondere auf die Haare und Schultern der Person im Vordergrund. Versuchen Sie, so viel Grün wie möglich zu entfernen. Ein Wert von 91 sollte optimal sein.

6. Stellen Sie mit dem Schieberegler „Weiche Kante“ einen Wert von ungefähr 1,6 oder 1,8 ein. Beim Entfernen des grünen Hintergrunds werden die Kanten des Vordergrundobjekts pixelig. Mit diesem Regler können Sie die Kanten etwas abschwächen, um die Übergänge zu glätten.

Tipp: Für diese Anpassungen müssen Sie nicht unbedingt die Schieberegler verwenden. Sie können auch auf die Werte (die blauen Ziffern) im Prozentbereich klicken und ziehen, um sie zu ändern. Dies ist ein raffinierter Trick, aber ich empfehle die Verwendung der Schieberegler, bis Sie sich besser mit der Benutzeroberfläche des Programms auskennen. Alternativ können Sie auch auf die Werte doppelklicken und den gewünschten Zahlenwert manuell eingeben.

Probieren Sie unterschiedliche Einstellungen aus, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind (siehe Abb. 13).

Abb. 13: Experimentieren Sie mit den Einstellungen, um optimale Ergebnis zu erhalten.

Im folgenden Abschnitt wird das Exportieren des Films mit Alphakanal behandelt.

Exportieren eines QuickTime-Films mit Alphakanal nach Adobe Premiere

Nachdem Sie den Green Screen in Premiere herausgefiltert haben, erstellen Sie nun die QuickTime-Datei, die später vom Flash 8 Video Encoder verwendet werden soll:

1. Klicken Sie in das Fenster „Monitor“ und wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“ > „Film“. Wechseln Sie im Dialogfeld „Film exportieren“ zu dem Ordner, in dem Sie das Video speichern möchten, und nennen Sie es SprechenderKopf (siehe Abb. 14).

Abb. 14: Benennen des Films

2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Einstellungen“, um das Dialogfeld „Einstellungen für Filmexport“ zu öffnen. Dieses Dialogfeld ist der Schlüssel zum erfolgreichen Abschließen dieser Übung. Hier wählen Sie den Dateityp für das Video sowie den passenden Codec zum Kodieren des Alphakanals aus.

3. Klicken Sie auf die Kategorie „Allgemein“ und nehmen Sie die in Abb. 15 dargestellten Einstellungen vor. Wählen Sie als Dateityp QuickTime aus. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen Video exportieren und Audio exportieren. Durch Auswahl von Nach Abschluss dem Projekt hinzufügen stellen Sie sicher, dass Sie auf diese Einstellungen wieder zurückgreifen können, wenn Änderungen nach dem Erstellen der Videodatei nötig sein sollten. Wählen Sie bei „Einbettungsoptionen“ Ohne aus. Durch Einbetten eines Projekts in eine Datei werden der Datei lediglich Metadaten hinzugefügt, die QuickTime darüber informieren, dass dieses Video Teil eines Premiere-Projekts ist.

Abb. 15: Einstellungen in der Kategorie „Allgemein“ im Dialogfeld „Einstellungen für Filmexport“

4. Klicken Sie auf die Kategorie „Video“ und nehmen Sie die in Abb. 16 dargestellten Einstellungen vor. Wählen Sie als Einstellung für „Komprimierung“ die Option Animation und für „Farbtiefe“ die Option Über 16,7 Mio. Farben aus. Diese beiden Einstellungen sind wichtig, um ein Video mit Alphakanal zu erstellen. Durch Auswahl der Option „Über 16,7 Mio. Farben“ wird der Alphakanal mit eingeschlossen, der vom Filter im Video erstellt wurde. Im Gegensatz dazu wird bei der Einstellung „16,7 Mio. Farben“ zwar ein Video mit ausreichender Farbtiefe jedoch ohne Alphakanal erstellt.

Abb. 16: Auswählen von „Über 16,7 Mio. Farben“ als Einstellung für die Farbtiefe zum Erhalten des Alphakanals

5. Klicken Sie auf „OK“, um das Dialogfeld „Einstellungen für Filmexport“ zu schließen. Klicken Sie im Dialogfeld „Film exportieren“ auf „Speichern“. Ein kleines Dialogfeld mit Informationen zum Komprimierungsfortschritt wird angezeigt. Nach Abschluss des Komprimierungsvorgangs schließt es sich.

6. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern“, um die Projektdatei und die vorgenommenen Änderungen zu speichern, und beenden Sie anschließend Premiere.

Wenn Sie die Datei „SprechenderKopf.mov“ im QuickTime Player öffnen, werden Sie überrascht sein: Der grüne Hintergrund ist immer noch vorhanden. Keine Sorge, der Alphakanal ist ebenfalls noch da. Er wird nur nicht verwendet – noch nicht.

Ein Video mit Alphakanal muss in das FLV-Format (Flash Video) konvertiert werden, um im Flash Player abgespielt werden zu können. Sie haben dazu zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit besteht darin, in Flash Professional 8 den Assistent zum Importieren von Videos zu verwenden, der nicht nur die FLV-Datei erstellt, sondern mit dem sich auch Steuerelemente, so genannte „Skins“, dem Player hinzufügen lassen. Die zweite Möglichkeit ist, den Flash 8 Video Encoder zu verwenden. Diese eigenständige Anwendung wird zusammen mit Flash Professional 8 installiert und ist in der Lage, mehrere Videos gleichzeitig zu kodieren.

Erstellen einer FLV-Datei mit dem Assistent zum Importieren von Videos

Nachdem Sie nun das Video erstellt haben, werden im Folgenden die Schritte zum Erstellen der FLV-Datei mit dem Assistent zum Importieren von Videos in Flash Professional 8 beschrieben:

1. Öffnen Sie ein neues Flash Professional 8-Dokument und wählen Sie „Datei“ > „Importieren“ > „Video importieren“, um den Assistent zum Importieren von Videos zu öffnen. Klicken Sie im Dialogfeld „Video auswählen“ auf die Schaltfläche „Durchsuchen“ und wählen Sie das Video mit dem sprechenden Kopf aus. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „Weiter“, um zum Dialogfeld „Bereitstellung“ zu gelangen. Dieses Dialogfeld dient im Wesentlichen zum Einstellen der Wiedergabe des Videos im Flash Player 8.

2. Wählen Sie die Option „Von einem Webserver progressiv herunterladen“ aus und klicken Sie auf „Weiter“, um das Dialogfeld „Kodierung“ zu öffnen.

Über dieses Dialogfeld erstellen Sie die FLV-Datei mit Alphakanal (siehe Abb. 17). Im Zusammenhang mit Flash Professional 8 und FLV-Dateien mit Alpha-Kanälen müssen Sie Folgendes beachten:

  • Wählen Sie eines der Flash 8-Profile. Voreingestellt ist „Flash 8 - Mittlere Qualität (400 KBit/s)“. Bei dieser Einstellung wird die Datenrate für das FLV-Video auf 400 kBit/s festgelegt und der On2 VP6-Codec verwendet.
  • Die Verwendung des On2 VP6-Codec ist Voraussetzung dafür, dass FLV-Dateien mit Alpha-Kanälen versehen werden können. Auch wenn dieser Codec der Standard für diesen Encoder ist, sollten Sie noch nicht auf „Weiter“ klicken.
  • Sie müssen Flash Professional 8 noch über die Optionen im Bereich „Erweiterte Einstellungen“ des Flash Video Encoder explizit anweisen, den Alphakanal bei der Kodierung zu berücksichtigen.

Abb. 17: Alle Flash 8-Profile verwenden den On2 VP6-Codec, der für die Übernahme des Alphakanals in das Flash-Video benötigt wird.

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Erweiterte Einstellungen einblenden“, um die erweiterten Einstellungen anzuzeigen. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Alphakanal kodieren“, das sich unterhalb des Popupmenüs „Video-Codec“ befindet (siehe Abb. 18).

Abb. 18: Auswählen der Option „Alphakanal kodieren“ im Bereich „Erweiterte Einstellungen“ des Flash Video Encoder

4. Klicken Sie auf „Weiter“, um das Dialogfeld „Skins“ zu öffnen. Wählen Sie „Keine“ aus (es handelt sich schließlich nur um ein einfaches Interview-Video) und klicken Sie auf „Weiter“.

Hinweis: Bei den Skins handelt es sich um Wiedergabesteuerelemente. Die Liste der Skins umfasst 27 mögliche Steuerelementstile, die auf ein Video angewendet werden können. Wenn Sie, wie in diesem Fall, „Keine“ auswählen, wird das Video automatisch abgespielt. Der Benutzer kann dieses Verhalten nicht beeinflussen. Für dieses Beispiel wählen wir „Keine“ aus, weil lediglich ausprobiert werden soll, ob das Konvertieren funktioniert.

Die anderen Skins sind selbsterklärend. Sie lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Steuerelemente, die das Videobild überlagern, und Steuerelemente, die sich unterhalb des Videobildes befinden. Skins, die das Videobild überlagern, werden eingeblendet, wenn der Benutzer zur Laufzeit den Mauszeiger über das Video bewegt, während bei solchen, die sich unterhalb des Videobildes befinden, der Skinname mit der Bezeichnung „External“ (extern) versehen ist. Wenn Sie einen Skinstil auswählen, wird eine entsprechende Vorschau angezeigt. Berücksichtigen Sie jedoch, dass für externe Skinstile auf der Bühne unter der Videokomponente ca. 35 Pixel Platz benötigt werden. Wenn dieser Platz nicht einkalkuliert wird, werden die Steuerelemente entweder abgeschnitten oder überhaupt nicht angezeigt. Der Grund dafür ist, dass alle Skins in externen SWF-Dateien gespeichert sind.

Nach dem Anwenden eines Skinstils wird die Skin-SWF-Datei aus dem Flash-Anwendungsordner in den Ordner kopiert, in dem sich die SWF-Datei mit dem Video befindet. Beide SWF-Dateien (die SWF mit der Skin und die SWF mit dem Video) müssen auf den Webserver hochgeladen werden.

5. Im nächsten Dialogfeld müssen Sie angeben, wo die Dateien gespeichert werden sollen. Klicken Sie auf „Beenden“, um das Dialogfeld „Speichern unter“ zu öffnen. Geben Sie einen Namen für die FLA-Datei ein (die FLV-Datei erhält den gleichen Namen) und klicken Sie auf „Speichern“.

Der Fortschritt der FLV-Erstellung wird angezeigt (siehe Abb. 19). Nachdem die FLV-Datei erstellt worden ist, wird das Dialogfeld „Flash Video-Kodierungsstatus“ geschlossen und zur Bühne zurückgewechselt, auf der eine FLVPlayback-Komponente angezeigt wird.

Abb. 19: Fortschritt des FLV-Kodierungsvorgangs

6. Um auszuprobieren, ob die Maske funktioniert, fügen Sie eine neue Ebene unter dem Video ein und platzieren Sie ein Bild auf dieser. Ich habe zum Beispiel eine Grafik von Community MX verwendet (siehe Abb. 20). Inhalte, die unter ein Video mit Alphakanal platziert werden, erscheinen als Hintergrund im Video.

7. Speichern Sie die Datei und drücken Sie STRG+EINGABETASTE (Windows) bzw. BEFEHLSTASTE+EINGABETASTE (Mac OS), um eine Vorschau des Videos mit dem sprechenden Kopf anzuzeigen (siehe Abb. 20).

Abb. 20: Tom der Nachrichtensprecher

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben erfolgreich ein Flash-Video mit Alphakanal erstellt, bei dem jedes beliebige Bild als Hintergrund verwenden werden kann.

Erstellen einer FLV-Datei mit dem Flash 8 Video Encoder

Eine andere Möglichkeit zum Kodieren des Videos ist die Verwendung von Flash 8 Video Encoder, der zum Lieferumfang von Flash Professional 8 gehört. Diese eigenständige Anwendung hat gegenüber dem Assistent zum Importieren von Videos den Vorteil, mehrere Videos gleichzeitig kodieren zu können. Ein anderer Unterschied ist, dass Sie bei Flash 8 Video Encoder nicht die Möglichkeit haben, das Video mit einer Skin zu versehen. Dies ist nur in Flash selbst möglich. Die einzige Funktion von Flash 8 Video Encoder besteht darin, FLV-Dateien zu erzeugen:

1. Starten Sie Flash 8 Video Encoder. Ziehen Sie im Hauptfenster die Videodatei aus Windows-Explorer bzw. aus dem Finder des Macintosh in den Warteschlangenbereich des Dialogfelds (siehe Abb. 21). Alternativ können Sie auch auf die Schaltfläche „Hinzufügen“ klicken und den Ordner auswählen, in dem sich das Video befindet. Direktes Ziehen und Ablegen einer Videodatei geht sehr viel schneller.

Abb. 21: Auflisten der zu kodierenden Videodateien

2. Wählen Sie das Video in der Warteschlange aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Einstellungen“, um das Dialogfeld „Flash Video-Kodierungseinstellungen“ zu öffnen (siehe Abb. 22). Der Standard-Codec von Flash Professional 8 ist der On2 VP6-Codec. Im Dialogfeld werden auch einige vorgegebene Profile aufgeführt. Der einzige Codec, der Alphakanäle in Videos unterstützt, ist der On2 VP6-Codec. Wenn Sie Videos für Flash Player 7 kodieren möchten, müssen Sie den Sorenson-Codec verwenden, der keine Alphakanäle kodiert, und anschließend eines der Flash 7-Profile auswählen. (Wie beim Assistent zum Importieren von Videos müssen Sie eine weitere Anpassung vornehmen, bevor Sie eine FLV-Datei mit Alphakanal erstellen können.)

Abb. 22: In Flash Professional 8 ist bei den Kodierungseinstellungen immer der On2 VP6-Codec voreingestellt.

3. Klicken Sie auf „Erweiterte Einstellungen einblenden“, um das Dialogfeld zu erweitern (siehe Abb. 23). Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Alphakanal kodieren“. Wenn Sie im Popupmenü beispielsweise den Spark-Codec auswählen, wird dieses Kontrollkästchen abgeblendet dargestellt. Die Bezeichnung der Profilvorgabe lautet nun „Benutzerdefinierte Einstellungen“. Klicken Sie auf „OK“, um zur Warteschlangenansicht zurückzuwechseln.

Abb. 23: Auswählen der Option „Alphakanal kodieren“ im erweiterten Dialogfeld „Flash Video-Kodierungseinstellungen“

Übrigens stellt der Bereich „Erweiterte Einstellungen“ sehr leistungsfähige Funktionen zur Verfügung. Über die drei Registerkarten „Kodierung“, „Cue-Points“ und „Zuschneiden und Feineinstellung“ können Sie den Videostrom feinabstimmen, Cue-Points zum Auslösen von Flash-Ereignissen zur FLV-Datei hinzufügen sowie ein Videobild zuschneiden, sodass es genau der im Projekt vorgegebenen physikalischen Größe entspricht.

Die Kodierungsoptionen sind in zwei Bereiche eingeteilt: „Video kodieren“ und „Audio kodieren“. Hier können Sie Einstellungen wie den Codec, die Video-Framerate, die Schlüsselbildplatzierung oder die Videoqualität ändern. Sie können hier zwar auch die Größe des Videos ändern, Sie sollten dafür jedoch besser eine Videoschnittanwendung verwenden. Wenn Sie über die Einstellungen in diesem Dialogfeld ein Video der Größe 320 x 240 Pixel auf eine Größe von 240 x 180 Pixel verringern, ergibt sich daraus keine Verringerung der Dateigröße. Wenn Sie die gleiche Größenänderung jedoch in einem Videoschnittprogramm vornehmen, verringert sich die Dateigröße erheblich.

Beachten Sie die zwei Zahlenangaben für die Datenrate. Die tatsächliche Datenrate – wie schnell die Daten zum Browser des Benutzers fließen – wird durch Addieren der Audio- und der Video-Datenrate errechnet. Im Beispiel in Abb. 20 beträgt die Datenrate 496 kBit/s (400 kBit/s Video + 96 kBit/s Audio), zu hoch für eine Modem-Einwahlverbindung.

4. Wählen Sie das Video in der Warteschlange aus und klicken Sie auf „Warteschlange starten“. Der Fortschritt des Kodierungsvorgangs wird zusammen mit einer verlangsamten Vorschau des Videos angezeigt, während das Video Bild für Bild kodiert wird (siehe Abb. 24). Nach Abschluss des Kodierungsvorgangs wird in der Warteschlange neben dem soeben kodierten Video ein Häkchen angezeigt. Sie können Flash Video Encoder nun beenden.

Abb. 24: Kodierungsvorgang im Warteschlangenfenster

Ein wirklich praktische Funktion von Flash Video Encoder ist, dass die auf das Video angewendeten Einstellungen gespeichert werden. Sollten Sie den Encoder noch einmal benötigen, um etwas an dem Video zu ändern oder eine Einstellung feinabzustimmen, sind die Videos weiterhin in der Warteschlange enthalten. Sie müssen dann nur noch das betreffende Video auszuwählen, auf „Einstellungen“ klicken, weitere Anpassungen vornehmen und können sofort eine weitere FLV-Datei erzeugen.

Im folgenden Abschnitt wird beschrieben, wie Sie die soeben erstellte FLV-Datei in Flash Professional 8 öffnen, um eine SWF-Datei zu erstellen, die im Flash Player abgespielt werden kann.

Erstellen einer SWF-Datei aus der FLV-Datei

Nachdem Sie nun mithilfe von Flash 8 Video Encoder die FLV-Datei erstellt haben, müssen Sie diese in Flash Professional 8 öffnen, um eine SWF-Datei zu erstellen, die im Flash Player abgespielt werden kann. Der Hauptunterschied bei der Verwendung des Assistenten im Vergleich zum Encoder ist, dass Sie die Skin in Flash nachträglich hinzufügen müssen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

1. Öffnen Sie ein neues Dokument in Flash Professional und ziehen Sie die FLVPlayback-Komponente aus dem Komponentenfenster für Player 8 auf die Bühne. Ein schwarzes Rechteck mit einem FLV-Symbol in der Mitte wird angezeigt.

Hinweis: Videos mit Alphakanälen können nur über Flash 8-Komponenten abgespielt werden. Komponenten aus dem Komponentenfenster für Player 6–7 sind für diesen Zweck nicht geeignet.

2. Klicken Sie auf der Bühne auf die Instanz der Komponente und klicken Sie im Eigenschafteninspektor auf die Registerkarte „Parameter“. Über diese Registerkarte legen Sie den Pfad zur FLV-Datei fest, erstellen die Skin und fügen sie dem Video hinzu.

3. Klicken Sie auf der Registerkarte „Parameter“ auf „contentPath“ und klicken Sie dann auf den Eingabebereich, um das Dialogfeld „Inhaltspfad“ zu öffnen.

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Durchsuchen“ und wählen Sie die vorhin erstellte FLV-Datei aus. Klicken Sie auf „OK“, um die Auswahl zu bestätigen.

5. Blättern Sie im Eigenschafteninspektor in der Parameterliste zum Parameter „Skin“ und klicken Sie in den Eingabebereich, um das Dialogfeld „Skin auswählen“ zu öffnen (siehe Abb. 25). Wählen Sie im Popupmenü eine Skin aus. Im Dialogfeld wird eine Vorschau der ausgewählten Skin angezeigt. Wenn Sie sich für eine Skin entschieden haben, klicken Sie auf „OK“

Hinweis: Beachten Sie beim Auswählen einer Skin, dass einige Skins (die die Bezeichnung „External“ im Skinnamen tragen) unterhalb des Bereichs der FLVPlayback-Komponente platziert werden. Wenn Sie eine externe Skin auswählen, stellen Sie sicher, dass unterhalb des Films ca. 35 Pixel Platz für die Steuerelemente vorhanden ist.

Abb. 25: Auswählen einer Skin für den Player

6. Fügen Sie eine neue Ebene hinzu und ziehen Sie diese unter die Komponentenebene. Fügen Sie einen Filmclip, ein anderes Video oder ein Bild der Ebene hinzu und testen Sie den Film.

In Abb. 26 habe ich ein Foto vom Straßenverkehr auf der 42nd Street in New York City verwendet. Ich habe das Bild der Ebene 1 hinzugefügt, die FLVPlayback-Komponente auf Ebene 2 (über dem Bild) platziert und die Parameter für das Video im Eigenschafteninspektor festgelegt.

Abb. 26: Vordergrund überlagert Hintergrund dank Alphakanal in der FLV-Datei

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben erfolgreich ein Flash-Video mit Alphakanal erstellt, bei dem jedes beliebige Bild als Hintergrund verwenden werden kann.

Anwendungsbereiche

Die Möglichkeit, Videoclips mit Alphakanal zu erstellen, stellt einen entscheidenden Schritt zur Integration von Videos und außergewöhnlichen Werbebannern in Webseiten dar. Die Vorgänge in Flash erfordern weder zusätzliche Hard- oder Software noch spezielle Webentwicklerkenntnisse. Wenn Sie eine Maus bedienen können, können Sie im Prinzip auch ein Video einer Webseite hinzufügen.

Probieren Sie die hier vorgestellte Technik in einer Videoschnittanwendung und in Flash aus. Ich habe zwar für diesen Lehrgang Adobe Premiere verwendet, aber Adobe After Effects und Apple Final Cut Pro verfügen ebenfalls über eine Reihe sehr leistungsfähiger Keying-Filter. Lernen Sie, mit ihnen umzugehen.

Wenn Sie Zugang zu einem Videostudio oder einem lokalen Fernsehsender haben, versuchen Sie, zu einer „Green Screen“-Videosession eingeladen zu werden. Achten Sie dabei besonders auf die richtige Ausleuchtung des Hintergrundes, um Schattenwürfe zu verringern. Wenn Sie eigene Videos mit Alphakanal erstellen möchten, nehmen Sie das Motiv vor einem einfarbigen Hintergrund bzw. einer weißen oder einfarbigen Wand auf und experimentieren mit diesen Aufnahmen. Die Videos mögen nicht „professionell“ aussehen, aber irgendwo muss man ja schließlich anfangen.