Wie wirken sich die aktuellen Entwicklungen im Verlagsgeschäft auf die Kernziele von Magazinen wie Vanity Fair aus, die an der traditionellen Print-Publikation festhalten und gleichzeitig die neuen digitalen Medien für sich erschließen? Können die neuen Tablet-Ausgaben sowohl die traditionellen Ansprüche des Verlags an Unterhaltung und Präsentation als auch die Anforderungen der unverzichtbaren Werbekunden erfüllen? Diese Fragen beschäftigen derzeit viele Firmen, die über neue Geschäfts- und Publishing-Strategien nachdenken.
Mit Adobe® InDesign® und der Adobe Digital Publishing Suite entstehen die hochwertigen Artikel, für die Vanity Fair berühmt ist – in Print und auf dem iPad. Chefredakteur Graydon Carter ist überzeugt: „Wir arbeiten mit großartigen Fotografen und großartigen Autoren zusammen. Unser Magazin ist mit keinem anderen zu vergleichen. Im Verlagsgeschäft hat sich in Sachen Technologie viel verändert, die Prinzipien des Geschichtenerzählens sind aber noch dieselben.“
Inhalte werden für die gedruckte und die digitale Ausgabe verwertet. Daher steht das Produktions-Team vor der Herausforderung, die Konsistenz aller Versionen von Vanity Fair auf allen Plattformen sicherzustellen. Für die Produktion beider Ausgaben setzt das Team InDesign und die Digital Publishing Suite ein. Jamie Pallot, Executive Director of Multimedia Projects, freut sich darüber, dass er sich mehr auf die kreativen Aspekte konzentrieren kann und dabei nicht an die technischen Einschränkungen bei der Veröffentlichung denken muss. Mit der Tablet-Ausgabe seines Magazins erreicht Vanity Fair neue Leser, von denen einige noch nie eine gedruckte Zeitschrift gekauft haben.
Aber sind digitale Magazine auch eine vielversprechende Plattform für Werbetreibende? Können Anzeigen die gewünschte Botschaft genauso ansprechend und vielleicht sogar effektiver vermitteln als die statischen Print-Versionen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Alex Wang, Ph.D., von der University of Connecticut, Stanford, in seiner Studie „Digital Ad Engagement: Perceived Interactivity as a Driver of Advertising Effectiveness“.
Er untersucht, wie Kunden mit zwei Versionen derselben Anzeige interagieren – einmal als statischer Inhalt im gedruckten Dokument und einmal als interaktiver Inhalt auf dem iPad. Die Teilnehmer der Studie wurden anschließend nach ihrem Gesamteindruck befragt.
Leitfragen der Untersuchung waren:
Für Werbetreibende ist das Ergebnis ermutigend: Das digitale Magazin als Plattform ist aufgrund seiner Interaktivität vielversprechend. Im Schnitt lagen Interesse, Interaktion und Einstellung der Teilnehmer bei den interaktiven Inhalten deutlich höher als bei den statischen. Auch in Bezug auf die Kaufintention wurden bessere Ergebnisse verzeichnet.
Verleger und Werbetreibende können somit davon ausgehen, dass sie mit kreativen und interaktiven Inhalten in digitalen Ausgaben noch mehr Aufmerksamkeit auf sich lenken können.
Laden Sie den vollständigen Bericht herunter.