Schon seit Jahren erschaffen Grafik-Designer mit Adobe® Photoshop®, Illustrator® und InDesign® wundervolle Werke für den Print-Bereich und schätzen die Präzision und unglaubliche Bandbreite dieser Applikation im Design- und Produktionsprozess. Doch vor Webdesign schrecken viele Kreative zurück. Respekt einflößende HTML-Codes, Einschränkungen im Design und bisweilen unbefriedigende Ergebnisse scheinen unüberwindbare Barrieren zu sein.
Wir nehmen der schönen neuen Web-Welt einen Teil ihres Schreckens, denn Programmierung muss nicht sein. Drei Designerinnen – Samantha Kerdine, Hana Lee und Marcy McGuire – haben es gewagt. Sie haben erfolgreich ihre ersten Websites erstellt und berichten hier von ihren Erfahrungen mit Adobe Muse™. Sie erzählen, wie flexible, intuitive Werkzeuge ähnlich denen traditioneller Layout-Applikationen ihnen die Freiheit gaben, die technischen Herausforderungen des Webdesign mühelos zu meistern und sich voll auf den Ausdruck ihrer eigenen Kunst und Design-Fähigkeiten zu konzentrieren. Und all das bei gleicher voller Kontrolle wie im herkömmlichen Design-Prozess.
„Muse gibt mir das gute Gefühl, dass ich auf meiner Website neue Seiten meiner Persönlichkeit entfalten und darstellen kann.“
Nach meinem Master-Abschluss in Design an der École de Condé in Paris war ich freiberuflich als Grafik-Designerin und Künstlerische Leiterin tätig. Mir war es als selbstständige Designerin besonders wichtig, mein kreativen Wahrnehmungen und Fähigkeiten in einer eigenen grafischen Identität sowie auf meiner Website zum Ausdruck zu bringen. Doch Stimmungen und Vorlieben ändern sich mit der Zeit. Ich wollte diese Entwicklung auf natürliche und fließende Weise auch auf der Website zeigen, die ich natürlich nicht zuletzt zur Präsentation meiner Kunst und zur Akquise von Aufträgen erstellen wollte. Auf Muse wurde ich erstmals durch einen französischen Blog aufmerksam, wo ich erfuhr, dass das InDesign-Team hinter der Entwicklung von Muse steckt. Mein Interesse war geweckt, da ich sehr gerne mit InDesign arbeite. Über die Website, die ich mit Muse erstellt habe, kann ich meine ganz eigene Design-Philosophie präsentieren und komme so auch an neue Aufträge. Muse gibt mir das gute Gefühl, dass ich auf meiner Website neue Seiten meiner Persönlichkeit entfalten und darstellen kann. Wenn ich neue Schrift verwenden möchte, die ich entworfen habe – gar kein Problem. Wenn ich meine Website während der Mittagspause aktualisieren will – auch kein Problem. Mit Muse bleibe ich immer im kreativen Fluss und kann meine kreative Persönlichkeit immer wieder (neu) definieren.
„Mit Muse kann ich meine Designs frei und intuitiv entwickeln.“
Ich hatte Muse schon während meines Studiums an der School of Graphic Design der Academy of Art University in San Francisco kennengelernt und ein Online-Portfolio damit erstellt. Schon damals hatte ich mich auf Verpackungs-Design spezialisiert, weil ich die Präzision dieser Arbeit liebe und dabei dennoch kreativ experimentieren kann. Ich wusste aber nicht, wie ich meine Design-Ideen auch online umsetzen könnte, ohne meine Kreativität zugunsten der Funktionalität zu opfern. Das war dank Muse aber gar kein Problem: Ich konnte meine Ideen direkt visualisieren, ohne mir über die technische Seite Gedanken machen zu müssen. Ich experimentierte mit verschiedenen Werkzeugen und Effekten, z. B. das Verankern von Objekten mit dem Browser oder die Verwendung von Anker-Links zur leichteren Navigation und Informationssuche. Es war auch ganz einfach, meine Website stilvoll zu gestalten, ohne sie zu überladen. Mit einer Musterseite und visuellen Wireframes behielt ich über jede Seite die volle Kontrolle, während ich mein Design gleichzeitig frei und intuitiv entwickeln konnte. Je besser ich Muse beherrschte, desto mehr wollte ich über Webdesign und Programmierung erfahren. So habe ich meine Design-Fähigkeiten um eine weitere Facette erweitert und nebenbei noch ein tolles Online-Portfolio erstellt, mit dem ich meine Karriere weiter vorantreiben kann.
„Die Zusammenarbeit mit Werbepartnern und meinen Webdesign-Kunden war noch nie so einfach wie jetzt.“
In mehr als 20 Jahren als Grafik-Designerin habe ich schon einiges gemacht: von Anzeigen für Lebensmittelgeschäfte über das Zusammenkleben von Druckfahnen für eine Regionalzeitung bis hin zu eigenen Print- und Online-Magazinen. Ich lasse mich ungern auf eine Richtung festlegen, daher weckt alles mein Interesse, das mich bei der Erstellung und Verwaltung meiner Websites voranbringt. Für das Layout meiner Print-Zeitschriften setze ich Adobe InDesign ein. Meine Websites, die meine Zeitschriften hinsichtlich Branding, Look and Feel ergänzen, erstelle ich mit Adobe Muse. Mit meinen Websites hebe ich mich von meinen Wettbewerbern ab, die nur Print-Versionen ihrer Zeitschriften anbieten, gewinne Abonnenten hinzu und steigere meine Werbeeinnahmen. Die Zusammenarbeit mit Werbepartnern und meinen Webdesign-Kunden war noch nie so einfach wie jetzt: Sie bringen mir einen Anzeigenentwurf oder eine Grafik, und ich kann daraus schnell eine Test-Website bauen. Daran arbeiten wir dann gemeinsam, um die Werbefläche zu maximieren oder die Wirkung ihrer Website zu testen. Das ist einfach klasse!