
Ich bin Grafik-Designer und Teilzeit-Hochzeitsfotograf. Seit mehr als 10 Jahren bin ich als Designer tätig. Vor drei Jahren habe ich mir eine Digitalkamera gekauft und meine ersten Versuche mit Fotografie und digitaler Bildbearbeitung gemacht. Als mich ein Freund, der als Hochzeitsfotograf arbeitet, einmal zu einem Termin mitnahm, war ich endgültig davon überzeugt, mein Hobby zum Beruf zu machen.

Als Grafik-Designer habe ich bereits Erfahrungen mit Website-Projekten sammeln können, musste aber noch nie programmieren. Im Normalfall bestimme ich die gestalterische Richtung, fertige Entwürfe an und arbeite danach mit dem Programmierer zusammen, der den Code für die Website schreibt. Mir ist immer unwohl dabei, wenn eine Website am Ende nicht hundertprozentig mit meinen Entwürfen übereinstimmt und zu wenig Leerraum, zu große Schriften, unpassende Abstände usw. aufweist. Details werden meist nur nach mehrmaligem Hin und Her zwischen mir und dem Programmierer adäquat umgesetzt.
Ich kenne mich mit Adobe InDesign® sehr gut aus. Muse funktioniert ähnlich wie InDesign, deshalb wusste ich gleich, wie ich vorgehen muss. Nach wenigen Stunden habe ich bereits mit Muse Schaltflächen entworfen und mit Abständen experimentiert. Nachdem ich einem Freund ohne Design-Erfahrung von Muse erzählte, überraschte er mich wenige Tage später mit einer unglaublich guten Site, die er selbst erstellt hatte.
Ich bin Abonnent bei lynda.com. Dort habe ich mir ein paar Tutorials angesehen. Auf der Adobe Muse-Seite habe ich auch einige angeschaut. Die vom Muse-Team bereitgestellten How-tos sind für Einsteiger sehr hilfreich. Aber auch ohne sie bekommt man schnell ein Gefühl dafür, wie das Programm funktioniert.
Es war, als wäre ein Traum endlich wahr geworden. Entwürfe habe ich schon immer mit Adobe Photoshop® und InDesign gemacht. Mit Muse können Designer jetzt nach ähnlichem Prinzip komplette Websites erstellen. Ich sehe all die neuen Möglichkeiten, die sich einem Grafik-Designer eröffnen. Alle Feinheiten einer Website nach meinen Vorstellungen und ohne Hilfe eines Programmierers ausarbeiten zu können, ist einfach traumhaft.
Ich habe schon früher versucht, Websites zu erstellen. Aber es gelang mir nie, Objekte so zu platzieren, wie ich sie haben wollte. Ich bin Perfektionist. Jedes kleine Detail ist wichtig. Mit Muse habe ich die Website für mein Fotografiegeschäft erstellt. Und ich habe ganz intuitiv erst mal mit dem Layout begonnen. Ich konnte den Text genau dort platzieren, wo ich ihn haben wollte, und alle meine Bilder genau ausrichten. Nach nur drei oder vier Stunden war die Website fertig – und sie sah erstaunlich gut aus. Bis zu diesem Zeitpunkt hätte ich nie gedacht, dass ich eine Website so schnell erstellen könnte.
Ich könnte nicht glücklicher sein. Ich war schon immer ein großer Fan von Adobes Produkten, aber Muse übertrifft alles. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, mit welchen neuen Funktionen das Adobe-Team in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren aufwarten wird. Da ich jetzt meine eigene Website habe, kann ich meinen Kunden jederzeit und überall meine Galerien auf dem iPad vorführen. Seit die Site online ist, habe ich viel mehr Anfragen als Hochzeitsfotograf erhalten.
Gut fände ich Funktionen für CMS, Formulare und integrierte Blogs. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Anwender eigene Widgets erstellen und innerhalb der Community weitergeben würden. Schön wäre es, wenn Muse den Code speichern und ein gebrauchsfertiges Widget ausgeben könnte, das andere wiederverwenden können.
Ich weiß, dass es sehr viele gute Fotografen gibt, die Websites benötigen, um ihre Portfolios online präsentieren zu können. Daher denke ich darüber nach, Website-Vorlagen für Fotografen zu erstellen und zu verkaufen – oder gleich komplette Websites. Die Nachfrage bei Fotografen ist riesig. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen.
Erfahren Sie mehr über die Jeret Slack Photo-Website in den Anwendungsbeispielen zu Adobe Muse.