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Auto-Form-Objekte, die häufig einfach als Auto-Formen bezeichnet werden, sind intelligente Vektorobjektgruppen, die sehr spezifischen Regeln unterliegen und es Ihnen somit erleichtern, gängige visuelle Elemente zu erstellen und zu bearbeiten. Das Bedienfeld Einstellungen für automatische Form in Fireworks 8 ist eine Art Eigenschaften-Inspektor und wurde speziell zur präzisen Steuerung von Auto-Form-Objekten konzipiert. In früheren Programmversionen gab es kein vergleichbares Bedienfeld. In Fireworks MX 2004 beschränkte sich die Steuerung der Auto-Form-Eigenschaften auf die Manipulierung der gelben Steuerungspunkte auf einem Auto-Form-Objekt.
Diese Methode existiert zwar auch noch in Fireworks 8, aber mit dem Bedienfeld Einstellungen für automatische Form können Sie spezifische Formeigenschaften bis ins Detail festlegen. Dazu gehören die Eckenrundung von Rechtecken, die Höhe, Breite und Stärke von Pfeilen sowie der Innenradius von Donut-Formen.
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Auto-Form-Objekte werden als Objektgruppen erstellt. Im Gegensatz zu anderen Objektgruppen weisen Auto-Formen jedoch nicht nur Ziehgriffe für die Objektgruppe, sondern auch rautenförmige Steuerungspunkte auf. Da jeder Steuerungspunkt mit einer bestimmten visuellen Eigenschaft der Form verbunden ist, wird durch Ziehen eines Steuerungspunkts nur die zugehörige visuelle Eigenschaft verändert. Diese Eigenschaften werden im Folgenden beschrieben.
Die meisten Steuerungspunkte sind mit QuickInfos ausgestattet, die angeben, wie sich eine Punktänderung auf das Auto-Form-Objekt auswirkt. Setzen Sie den Zeiger auf einen Steuerungspunkt, um die zugehörige QuickInfo einzublenden. Sie können die folgenden Auto-Form-Objektattribute bearbeiten:
In den folgenden Abschnitten erfahren Sie, wie Sie die Eigenschaften der Auto-Formen vom Bedienfeld aus ändern. Bei den meisten Formen genügt es, einfach einen neuen Wert in ein Textfeld einzugeben und dann die Tabulator- bzw. Eingabetaste zu drücken, um die Änderung auf die aktuelle Form anzuwenden. Bei einigen Formen stehen Kontrollkästchen und Schaltflächen zur Verfügung. Wenn Sie auf diese klicken, werden die Änderungen sofort umgesetzt.
Hinweis: Wenn Sie in Fireworks in einem SWF-Befehlsbedienfeld (z. B. Ausrichtung, Einstellungen für automatische Form, Bildbearbeitung und Sonderzeichen) an einer beliebigen Stelle klicken, wird diesem Bedienfeld der Fokus zugewiesen. Alle nachfolgenden Tastenanschläge werden von diesem Bedienfeld erfasst. Solange das Bedienfeld den Fokus hat, funktionieren die Fireworks-Tastaturbefehle nicht. Damit die Fireworks-Tastaturbefehle wieder funktionieren, müssen Sie innerhalb von Fireworks klicken (also an einer beliebigen Stelle außerhalb des Bedienfelds).
In Abbildung 1 sehen Sie, wie das Bedienfeld Einstellungen für automatische Form standardmäßig aussieht.
Abbildung 1. Standardmäßiges Erscheinungsbild des Bedienfelds Einstellungen für automatische Form
Wenn Sie auf der Leinwand eine einzelne gültige Auto-Form ausgewählt haben, werden die für diese Form relevanten Eigenschaften angezeigt. Diese Eigenschaften werden in den folgenden Abschnitten erläutert. Das standardmäßige Erscheinungsbild des Bedienfelds wird unter folgenden Bedingungen eingeblendet:
Nur Formen, die mit den Auto-Form-Objektwerkzeugen von Fireworks 8 erstellt wurden, werden als gültige Objekte betrachtet. Alle aus älteren Versionen (z. B. Fireworks MX 2004) stammenden Formen und die Formen auf der Registerkarte Formen des Bedienfelds Elemente werden vom Bedienfeld Einstellungen für automatische Form ignoriert.
Mit dem unten im Bedienfeld abgebildeten Popupmenü wird ein neues Auto-Form-Objekt in der Mitte der Leinwand eingefügt.
Im Folgenden werden die Auto-Formen, die Sie in Grafiken einfügen können, einzeln aufgeführt.
Pfeil

Abbildung 2. Pfeil-Eigenschaften (links) und entsprechende Bereiche (rechts)
Wenn Sie mit der Maus auf die nachfolgend aufgeführten Begriffe zeigen, können Sie in Abbildung 2 sehen, worauf diese Begriffe sich beziehen:
Rechteck (Geschliffen, Schräg und Abgerundet)

Abbildung 3. Rechteck-Eigenschaften
Die Rechteck-Eigenschaften (siehe Abbildung 3) lauten:
Durch Klicken auf das Schlosssymbol werden die Ecktypen und die Radiuseinstellungen gesperrt bzw. entsperrt. Wenn die Ecktypen und/oder die zugehörigen Radiuseinstellungen unterschiedlich sind (also entsperrt) und Sie dann auf das Schlosssymbol klicken, werden die für die Ecke oben links angegebenen Einstellungen den übrigen Ecken zugewiesen. Beim Entsperren bleibt das Erscheinungsbild unverändert.
Beim wiederholten Klicken auf eine Ecktyp-Schaltfläche werden nacheinander alle drei Ecktypen angezeigt.
Wenn die Ecken gesperrt sind und Sie einen neuen Wert für eine der vier Eckradiuseinstellungen eingeben bzw. auf eine der vier Schaltflächen klicken, wird die Änderung auf alle vier Ecken angewendet.
Abbildung 4. Verbindungslinie-Eigenschaften (links) und Beispiel für eine Verbindungslinie (rechts)
Die Eigenschaften der Verbindungslinie (siehe Abbildung 4) lauten:
Eine Verbindungslinie kann entweder horizontal (Standard) oder vertikal sein. Im horizontalen Modus können Sie die Höhe numerisch angeben. Im vertikalen Modus können Sie die Breite numerisch angeben.
Die beiden Enden der Verbindungslinie werden jetzt automatisch an der Kante eines Objekts ausgerichtet, wenn Sie sie über einem Objekt loslassen.
Die Zahlen 1 und 2 in Abbildung 4 beziehen sich auf die beiden Enden der Verbindungslinie. Wenn Sie wissen möchten, welche Zahl für welches Ende gilt, bewegen Sie einfach die Maus auf ein Ende, und warten Sie. Die QuickInfo gibt an, um welches Ende es sich handelt.
Donut
Abbildung 5. Donut-Eigenschaften
Die Donut-Eigenschaften (siehe Abbildung 5) lauten:
L-Form

Abbildung 6. L-Form-Eigenschaften
Die L-Form (siehe Abbildung 6) ist eine Variante der Pfeilform (eine Pfeilform ohne Pfeilspitze). Sämtliche Eigenschaften sind mit den Eigenschaften der Pfeilform identisch.
Torte

Abbildung 7. Torte-Eigenschaften
Die Torte-Form (siehe Abbildung 7) ist eine Abwandlung der Donut-Form (eine Donut-Form ohne den Innenradius). Sämtliche Eigenschaften sind mit den Eigenschaften der Donut-Form identisch.
Intelligentes Polygon

Abbildung 8. Eigenschaften des intelligenten Polygons
Die Eigenschaften des intelligenten Polygons (siehe Abbildung 8) lauten:
Spirale
Abbildung 9. Spirale-Eigenschaften (links) und Beispiel für eine Spirale (rechts)
Die Spirale-Eigenschaften (siehe Abbildung 9) lauten:
Stern
Abbildung 10. Stern-Eigenschaften
Die Stern-Eigenschaften (siehe Abbildung 10) lauten:
Nachtrag: Schatten
Im Gegensatz zu den anderen in diesem Artikel beschriebenen Auto-Formen lässt sich ein Schatten nicht über das Popupmenü Neue Auto-Form einfügen im Bedienfeld Einstellungen für automatische Form einfügen. Zum Einfügen eines Schattens müssen Sie stattdessen grundsätzlich Befehle > Kreativ > Schatten hinzufügen wählen. Nachdem Sie den Schatten hinzugefügt haben, können Sie jedoch im Bedienfeld Einstellungen für automatische Form auf die zugehörigen Eigenschaften zugreifen (siehe Abbildung 11).
Abbildung 11. Schatten-Eigenschaften
Die Schatten-Eigenschaften lauten:
In Abbildung 12 sehen Sie ein Beispiel für einen perspektivischen Schatten.

Abbildung 12. Beispiel für einen Schatten
Weitere Informationen zur Verbesserung Ihrer Grafiken finden Sie auf der Seite Grafiken erstellen und bearbeiten* im Fireworks Developer Center. Weitere Informationen zu Schatten finden Sie im Artikel Fireworks 8: Die Geheimnisse des Schattens von Jim Babbage.
Marisa Bozza ist leitender QA-Ingenieur im Macromedia Fireworks-Entwicklungsteam. Sie gehört dem Team seit 1999 an und hat seitdem an allen Design- und Entwicklungsphasen von Fireworks mitgewirkt.