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So funktioniert DRM
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Effiziente DRM-Technologien erlauben die Kontrolle des Zugriffs auf elektronische Inhalte - Drucksachen, Musik oder Bilder - durch eine Form der individuell angepassten Verschlüsselung. Individuelle "Keys" für das Betrachten und Hören der Inhalte werden einem Endanwender zur Verfügung gestellt, der Rechte erworben hat, die allgemein Einschränkungen für Kopieren, Drucken und Weitergabe enthalten.

Wenn ein potentieller Besitzer digitaler Rechte eine Datei mit Multimedia-Inhalten herunterlädt, prüft die DRM-Software die Identität des Benutzers, kontaktiert ein Finanzunternehmen, um die Zahlung zu arrangieren, entschlüsselt die Datei und weist einen Schlüssel zu - wie z.B. ein Passwort - für den späteren Zugriff. Der Herausgeber der Inhalte kann den Zugriff auf unterschiedliche Weise konfigurieren. Ein Dokument könnte beispielsweise betrachtbar, aber nicht druckbar sein oder nur für eine beschränkte Zeit verwendbar sein. (Lesen Sie das White-Paper "Digitale Inhalte für eCommerce", in dem eine Diskussion der unterschiedlichen Verbreitungsszenarien und ihrer geschäftlichen Auswirkungen steht.)

 
Am anderen Ende werden die Dinge noch komplexer. Sobald einem Benutzer Zugriffsrechte und -Mechanismen zugewiesen wurden, müssen die Verbreiter sicherstellen, dass jeder, der am Erstellungs- Produktions- und Verbreitungsprozess beteiligt ist, für die Verwendung der Inhalte fair bezahlt wird. End-to-End-Lösungen, wie das MetaTrust Utility von InterTrust, verfolgen die Zahlung den ganzen Weg von einer Online-Kreditkartentransaktion bis zur Überprüfung der Tantiemenzahlung an das Konto des Autors oder Künstlers.

Der Hardware-Vorteil
Die meisten DRM-Experten stimmen darin überein, dass das beste System zum Schutz von Urheberrechten eine Kombination von Software- und Hardware-Zugriffsmechanismen ist. Durch die direkte Kopplung der Zugriffsrechte an Computer-CPUs, Festplatten oder andere Speichermedien können Verlage nicht nur steuern, wer die Informationen liest, sondern auch, auf welchem Gerät dies erfolgt. Dieser Grad an Schutz ist wichtig für hochgradig sensible Dokumente wie rechtliche Dokumente oder Marken-Marktforschung, wo illegales Kopieren oder Verbreiten zu erheblichen Schäden führen könnte.

Adobe hat sich bereits mit Iomega in einer Partnerschaft zusammengetan, um eine Medien-gestützte Lösung anzubieten, welche die unerlaubte Verbreitung von PDF-Dokumenten verhindert, die auf Iomegas beliebten Zip- und Jaz-Wechselplatten abgelegt werden.

"Angenommen, ich kaufe eine Datei im Web, kopiere sie auf meine Zip-Disk, und ein Kollege versucht, die Datei auf seinen Rechner zu kopieren und zu öffnen", sagt Trent Thomas, Leiter des Bereichs Technology Business Development bei Iomega. "Es wird sofort Kontakt zur Web-Site des Verkäufers hergestellt, damit das Dokument legal erworben werden kann."

"Wenn urheberrechtlich geschützte oder andere sensitive Inhalte auf einen Datenträger gespeichert werden müssen, kann ich den Datenträger verleihen, zerstören, verschenken oder wegschliessen, aber wenn ich die Inhalte auf eine Festplatte oder ein anderes Medium kopiere - wird er einfach nicht laufen".

InterTrust, mit seiner Erfahrung im Verknüpfen von MP3-Zugriffsrechten mit Geräten für die Musikwiedergabe wie RioPort, entwickelt Hardware-gestützten Schutz veröffentlichter Inhalte. Zukünftige PC-Generationen könnten "Copyright-Chips" enthalten - wie den EMBASSY-Chip, der von Wave Systems entwickelt wurde - der einen hackersicheren Schutz digitaler Inhalte ermöglicht.

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(PDF: 110 KB / 8 Seiten, in Englisch)
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