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DRM: Die nächste grosse Bewegung zur Durchsetzung von Rechten
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E-PUBLISHER SUCHEN NACH SCHUTZ FÜR DIGITALE INHALTE
Von Jay O'Rear

Vor weniger als zwei Jahren wurde die Musikindustrie von einem kleinen, aber mächtigen Akronym in ihren Grundfesten erschüttert: MP3. Dieses Dateiformat machte es zum Kinderspiel, kompakte Musikdateien mit einer Klangfülle, die mit der von CDs vergleichbar ist, zu erzeugen, zu verbreiten und gemeinsam zu nutzen. Technisch versierte Studenten begannen damit, illegal kopierte Musiksammlungen mit Internetgeschwindigkeit zu handeln. Unbekannte Künstler nutzen das Format, um ihrer Musik auch ohne Plattenvertrag vor einem breiten Publikum Gehör zu verschaffen.

Beinahe über Nacht wurde der MP3-Kult von einer wichtigen Kraft eingeholt, die nicht unbeachtet bleiben sollte. Plattenfirmen und bekannte Künstler liebten die Möglichkeiten der sofortigen Verbreitung, wurden aber von der Musikpiraterie geschüttelt. Um mit dem Dilemma umzugehen, taten sich mehrere Gruppen der Musikindustrie mit Technologiegiganten zusammen und arbeiteten an der Secure Digital Music Initiative (SDMI). Diese Anstrengung im Bereich des Digital Rights-Management (DRM) sollte Künstler und Musikverleger vor den innewohnenden Gefahren der Online-Verbreitung schützen. Durch Implementierung der SDMI-Standards sichern Musikverleger MP3-Dateien vor dem illegalen Kopieren und stellen die Entlohnung für alle Beteiligten sicher, vom Künstler bis zum Online-Distributor.

Heute achten die Verleger von Büchern und anderen gedruckten Materialien auf die Lektionen, welche die Musikindustrie gelernt hat. Mit Formaten im Industriestandard wie dem Adobe Portable Document Format (PDF) publizieren sie auf digitalem Weg alles von eBooks, die auf portablen Geräten gelesen werden können, bis zu Inhalten wie Fatbrain's eMatter, das auf einen normalen PC heruntergeladen werden kann. Autoren werden selbst zu Distributoren, indem sie Artikel und Bücher überall verfügbar machen - von privaten Web-Sites bis zu BarnesandNoble.com. Es ist schon wieder MP3, mit Worten und Bildern an Stelle von Musik.

 
Aber dieses mal planen die kollektiven Besitzer dieses riesigen Vorrats an geistigem Eigentum voraus. Durch die Implementierung leistungsfähiger DRM-Systeme von Anfang an stellen sie nicht nur sicher, dass Autoren und Verleger ihre Urheberrechte schützen und für ihre Arbeit bezahlt werden, sondern auch, dass die Leser auf eine grössere Vielfalt von Online-Inhalten Zugriff haben. Sie erkunden auch neue Modelle der Verbreitung, welche die Verlagswelt ebenso hart durchzuschütteln versprechen wie MP3 die Musikindustrie.

Adobe ist daran als führender Anbieter mit seinen Technologien Web Buy und PDF Merchant beteiligt, aber auch mit seinen Partnerschaften mit anderen DRM-Pionieren wie Xerox und Reciprocal. "Unser Ziel ist es, Verlage, Distributoren und Einzelhändler mit einem schnellen und sicheren Weg zur Verbreitung und zum Verkauf von Dokumenten über das Internet zu versorgen", kommentiert Joe Eschbach, Vice President von Adobe ePaper® Solutions.

Wollen Sie den nächsten Bestseller im Web veröffentlichen? Oder wollen Sie nur wie ein Insider über DRM reden können? Lesen Sie weiter in einem Artikel über die nächste grosse Bewegung zur Durchsetzung von Rechten.

Jay O'Rear schreibt über Technologie und lebt im kalifornischen San Jose.

 

Adobe® Web Buy (US)
Adobe PDF Merchant® (US)
Adobe enthüllt DRM-Technologien, Partner (US)
Xerox ContentGuard integriert Adobe PDF (US)
Adobe kündigt zusätzliche DRM-Partnerschaften an (US)
Adobe und Iomega kündigen System zur Sicherheit von Dokumenten an (US)
Elektronische Bücher: Ein radikal neues Blatt (US)
White Paper: Digitale Inhalte für eCommerce
(PDF: 110 KB / 8 Seiten, in Englisch)
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