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MP3 und Online-Musik brachten DRM die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ein, aber die Online-Verteilung von Material, das zuvor auf Papier publiziert wurde - von Büchern über Zeitungen bis zu Geschäftsdokumenten - ist etwas, das sie zum Branchengespräch machte. Jeder grössere Anbieter von DRM-Lösungen zweigt beachtliche Ressourcen für den Publishing-Sektor ab, der Milliarden Seiten mit Inhalten online zu stellen hat.
In der Industrie warten viele darauf, ob eBooks das Versprechen halten und als das bevorzugte Lesemedium des neuen Jahrtausends gelten. Durch Anzeige der Inhalte traditioneller Bücher auf dem Bildschirm eines PCs oder eines portablen Lesegeräts bieten elektronische Bücher viele einzigartige Vorzüge: Studenten, Anwälte, Ärzte und technisches Personal sind nur einige wenige der Leser, die die kompakte Grösse, Durchsuchbarkeit und Tragbarkeit dieser digitalisierten Dokumente schätzen würden. Die Marktakzeptanz von eBooks hängt von mehreren Faktoren ab, einschliesslich der Entwicklung von Formatstandards und echten DRM-Werkzeugen für Online-Verlage. "Traditionelle Verlage, mit verständlicher Angst, die Kontrolle über vorhandenes geistiges Eigentum zu verlieren, haben nur zögernd der Digitalisierung ihrer Werke zugestimmt", sagt Peter Perine, Geschäftsführer des Publishing-Segments bei Xerox, in einem kürzlich entstandenen InfoWorld -Interview. Einige Firmen wie Glassbook glauben, dass das Adobe Portable Document Format (PDF) mit seiner visuellen Lebendigkeit, Durchsuchbarkeit und breiten Benutzerbasis das ideale eBook-Format darstellt. Und die Open eBook Authoring Group - bei der Adobe ein stimmberechtigtes Mitglied ist - ist einen langen Weg gegangen, um eine Art "MP3 für eBooks" festzulegen. Xerox beispielsweise integriert Adobe PDF in seine ContentGuard Rights-Management-Lösung. In dieser gemeinsamen Initiative von Adobe und Xerox können Verleger Adobe PDF für die Verteilung von Inhalten nutzen und gleichzeitig von den Möglichkeiten für Schutz, eCommerce und Klärung rechtlicher Fragen durch ContentGuard profitieren. Die Kunden haben Zugriff auf die Inhalte mit dem vertrauten (und kostenlosen) Adobe Reader. . "Durch die Kombination der Rights-Management-Fähigkeiten von ContentGuard mit der format- und plattformübergreifenden Funktionalität von Adobe PDF können wir Dokument-eCommerce-Fähigkeiten einem breiteren Publikum als je zuvor zur Verfügung stellen", sagt Ranjit Singh, Senior Vice President und Geschäftsführer von Xerox Internet & Software Solutions. Adobe und Xerox unterstützen ausserdem gemeinsam die Definition eines offenen Standard für DRM, ein Bereich, der von der EBX Working Group angegangen wird. Und wenn es um DRM-Werkzeuge geht, ist Adobe eines der ersten Unternehmen der Stunde mit Adobe PDF Merchant und Web Buy. "Durch den Adobe PDF Merchant können wir die bereits vorhandenen Inhalte nutzen, eine breite Zugänglichkeit durch den Konsumenten sicherstellen und die Integrität der Dokumente bewahren, die im Internet verteilt werden", sagt Ken Brooks, Vice President für Electronic Publishing bei Barnes & Noble.
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