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Elektronische Bücher: 2000 - Das Jahr des eBook
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Autoren und Verlage setzen auf die elektronische Verteilung und verhelfen so dem eBook zum Durchbruch.

Das neueste Wort im Publishing-Sektor ist eigentlich gar kein Wort, sondern ein Buchstabe: "e" wie in "eBook". Wenn Sie von diesem neuen Trend, der das Verlagswesen revolutionieren könnte, noch nichts gehört haben, sind Sie wohl kein begeisterter Leser, ob auf Papier oder am Bildschirm.

Vielleicht wird man später einmal vom Jahr 2000 als dem Jahr des eBook sprechen. Denn die erste Hälfte war geprägt von berühmten Autoren wie Stephen King und renommierten Verlagen wie Random House, die sich mehr und mehr auf das neue Phänomen eBook einstellten, also die rapide Vermehrung von digitalem Lesestoff auf dem Markt.

Was ist ein eBook?
Einfach ausgedrückt ist ein eBook Lektüre in digitaler Form, die man entweder auf einem Tischrechner bzw. Laptop oder einem speziellen tragbaren Gerät mit grosser Speicherkapazität nutzt und die mittels Netzwerkanbindung neue Titel laden kann. Befürworter stufen eBooks als Errungenschaft Gutenberg'schen Ausmasses ein. Skeptiker behaupten hingegen, dass sich Verbraucher nie zu einer gemütlichen Lesestunde auf der Couch hinreissen liessen. Die Hardware ist teuer, elektronische Bücher kosten etwa genauso viel wie ihre papiernen Pendants, und Druckerfarbe und Papier lassen sich leichter lesen und handhaben.

Schon mal irgendwo gehört? Denken Sie an die Neuvorstellung irgendeiner Technologie, und Sie werden sich an eine ähnliche Debatte erinnern. Von der Kutsche ohne Pferde bis zum Internet - Fürsprecher und Gegner einer Erfindung hat es schon immer gegeben. Immer mehr traditionelle Verlage, auch solche mit spezialisierter Ausrichtung, haben das Potenzial digitalen Publizierens erkannt und wollen sich ein Stück vom Wachstumskuchen sichern. Denn Experten rechnen damit, dass sich der Markt für elektronische Titel und andere Dokumente in den kommenden Jahren auf über DM 4 Milliarden ausweiten wird.

Der King-Effekt
Entwickler der elektronischen "Schwarten" setzen alles daran, erschwingliche, sichere und benutzerfreundliche Hardware bereitzustellen, die sowohl von Profis (Anwälte, Ärzte, Akademiker) als auch vom Konsumenten angenommen wird. Die Früchte ihrer Arbeit scheinen zu reifen: Die Erfolge jüngster eBook-Veröffentlichungen wie Stephen Kings Roman "Riding the Bullet" (500.000 Downloads) und Mary Higgins Clarks "Before I Say Good-bye" sprechen Bände.

Insbesondere King hat sich durch seine Experimente mit den verschiedenen Verteilungs- und Zahlungsoptionen des Web als Verfechter des neuen Formats hervorgetan. Sein letztes Projekt ist "The Plant", ein Fortsetzungsroman, den er direkt auf seiner Web-Site anbietet.

Da sich eBooks langsam von einer technischen Laune zu einem realen Geschäftsfeld mausern, richtet sich das Hauptaugenmerk auf Software-Formate und Urheberrechtsschutz oder den Umgang mit Digitalrechten. Das Sichern und Verteilen von Inhalten mit Werkzeugen wie Adobe® PDF Merchant und Adobe® Reader® mit Web Buy gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Wenn Sie mehr über eBooks und deren Auswirkungen auf die Publishing-Landschaft erfahren möchten, lesen Sie weiter.

Broschüre: Adobe and eBooks
(PDF: 84 KB / 4 Seiten, Englisch)
Adobe and digital content for eCommerce
(PDF: 110 KB / 8 Seiten, Englisch)
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