Standards sind unerlässlich, um Interoperabilität, Flexibilität und Skalierbarkeit von Anwendungen und Systemen zu fördern und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zu vereinfachen. Adobe engagiert sich seit langem für die Entwicklung und Förderung von Branchenstandards für den Fertigungssektor. Als aktives Mitglied in den führenden Standardisierungsgremien beobachtet Adobe laufend die Entwicklungen in der Fertigungsbranche im Hinblick auf ihre technologischen Aspekte.
Da die Produkte von Adobe viele Branchenstandards wie XML und Adobe PDF unterstützen, können Organisationen den Einsatzbereich ihrer Enterprise-Anwendungen kontinuierlich erweitern.
Adobe unterstützt u. a. die folgenden Standards und Richtlinien aus den Bereichen Fertigung und Architektur.
Dateiformate
- PDF/A: Ein im Oktober 2005 ratifizierter ISO-Standard für die Archivierung von elektronischen Dokumenten, der mit Beteiligung von Adobe und zahlreichen anderen Unternehmen und Regierungseinrichtungen von einer Arbeitsgruppe entwickelt wurde. PDF/A unterstützt Fertigungsunternehmen bei der Erfüllung gesetzlicher und interner Auflagen. Weitere Informationen finden Sie im White-Paper zu PDF/A*.
- PDF/E: Diese Spezifikation ist Anwärter auf einen ISO-Standard und wurde von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung der AIIM* entwickelt. PDF/E erleichtert den Austausch technischer Dokumentationen im Fertigungssektor sowie in den Bereichen Geodaten, Architektur, Ingenieurwesen und Technik.
Standardisierungsgremien
- IPC/RoHS: Die neue Richtlinie IPC-1752* dient der Vereinheitlichung von Materialdeklarationen in der gesamten Logistikkette. Adobe unterstützt IPC, das Standardisierungsgremium für die Elektrik- und Elektronikbranche, bei der Bereitstellung eines mit Zugriffsrechten versehenen Adobe PDF-Formulars (IPC-1752) für Materialdeklarationen, in dem Zulieferer die entsprechenden Angaben machen können. Infolge der neuen EU-Direktiven RoHS und WEEE müssen alle Hersteller das IPC-1752-Formular verwenden, deren Produkte in der Europäischen Union vertrieben und eingesetzt werden.
- RosettaNet*: RosettaNet Automated Enablement (RAE) nutzt Adobe PDF, XML Data Package (XDP) und XML Forms Architecture (XFA) für die Zusammenarbeit in den Bereichen Lagerhaltung, Auftragsverwaltung, Prognose und Werkstoffzusammensetzung.
- UN/CEFACT (United Nations Centre for Trade Facilitation and Electronic Business)*: Adobe beteiligt sich aktiv an der Förderung der UN/CEFACT-Standards für die Dokumentation von Handelsaktivitäten und Automatisierung. Die Vereinten Nationen haben ein spezielles Toolkit für elektronische Dokumente entwickelt, das auf den Technologien von Adobe LiveCycle und Adobe PDF basiert.
- S1000D ist ein XML-basierter Standard für technische Dokumentation und wird von Adobe FrameMaker und dem Metadaten-Standard XMP* unterstützt. Adobe PDF zählt zu den zulässigen Ausgabeformaten. Das SCORM-Modell (Sharable Content Object Reference Model) ist das gängigste Verfahren zur Integration von Lerninhalten mit LMS-Lösungen (Learning Management System). Flash-Inhalte unterstützen SCORM und können in LMS-Systeme importiert werden. SCORM-Inhalte lassen sich im Adobe PDF-Format ausgeben.
Weitere Informationen
Übersicht über Standards
Hier erfahren Sie mehr über die führende Rolle von Adobe bei der Einrichtung von Branchenstandards und das Engagement in der Entwicklung von Technologielösungen, die diesen Standards entsprechen.
Engineering-Lösungen – Einführung (PDF: 1.3M)*
Erfahren Sie, wie PDF/E die Anzeige, den Austausch und den Druck großformatiger Dokumente mit Ebenen und 3D-Inhalten verbessert.
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