Von Matt Davidson
Frankreich hat eine bedeutende Kino-Tradition, die sich in puncto künstlerischer Qualität, wenn nicht sogar globaler Verbreitung, mit Hollywood messen kann. Es war insofern keine Kleinigkeit, als das französische MedienunternehmenPathé, Besitzer von 280 Filmtheatern in Frankreich und den Niederlanden, die Corporate Identity-SpezialistenLandor Associates damit beauftragte, den Auftritt des Unternehmens von Grund auf neu zu gestalten.
Pathé, die durch Akquisitionen wuchsen und sich von Unternehmen wie Sony und Virgin abheben wollten, beauftragten Landor aus San Francisco, einen radikal neuen Look zu kreieren, der die Marke neu definieren sollte. Ziel war es, die fragmentarische Struktur des Unternehmens intern zu einen und zugleich eine neue, überzeugende externe Stimme zu finden.
"Sie wussten, dass sie sich von einer begrenzten, konservativen Marke hin zu etwas Dynamischerem entwickeln mussten", sagt Margaret Youngblood von Landor, Creative Director des Projekts. "Es war an der Zeit, dass sie ihre Corporate Identity dahin gehend veränderten, dass die Leute wieder mit ihr kommunizieren konnten. Man musste eine Beziehung zu den Leuten aufbauen."
Altbewährtes
Pathés Identität wurde über das Logo vermittelt, das einen stilisierten Hahn auf einem gelben Hintergrund mit dem Firmennamen in einer schweren Sans Serif-Schrift darunter zeigte. In Bezug auf die Identität war es konservativ, aber es war zugleich weithin sichtbar, da es auf sämtlichen
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| Das ursprüngliche Logo war zwar eine gelungene Mischung aus Flair und Solidität, aber es vermittelte nicht die Dynamik, die sich Jérôme Seydoux, Vorstand von Pathé, für sein expandierendes Unternehmen wünschte. |
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Anzeigen und Schildern der Pathé-Filmtheater prangte. Aber darin bestand auch das Problem. "Wenn man es gross auf der Seite eines Gebäudes aufziehen wollte, sah es aus wie ein Hähnchen-Restaurant", bemerkt Youngblood trocken. Die neue Identität benötigte ein Logo, das sowohl als Briefkopf als auch auf Plakaten funktionierte.