Adobe Reader ist der globale Standard für die Anzeige und den Druck von Adobe PDF-Dokumenten. Adobe Reader unterstützt jedoch zahlreiche Workflows, die über die Nutzung von eBooks und anderen kommerziell veröffentlichten Inhalten hinausgehen, wie etwa interaktive Formulare, digitale Signaturen und andere branchenspezifische Prozesse, die die Integration mit anderen Büroanwendungen wie Acrobat und Server-Lösungen wie Adobe LiveCycle® erfordern. Aufgrund der umfassenden Funktionalität, Komplexität und Größe von Adobe Reader ist der Client für das einfache Lesen von eBooks weniger geeignet.
Adobe Acrobat ist eine weit verbreitete Lösung zur Erstellung und Bearbeitung von Adobe PDF-Dokumenten. Acrobat basiert auf derselben Software-Architektur wie Adobe Reader und bietet leistungsfähige Funktionen für die Erstellung von und Zusammenarbeit an Dokumenten.
Adobe Digital Editions ist ein schlankes Anzeigeprogramm (4 MB Download für Windows®), das für einen ganz bestimmten Zweck entwickelt wurde: Es erweitert die eBook-Funktionalität der früheren Versionen von Reader und Acrobat und stellt Anwendern eine übersichtliche und intuitive Leseumgebung zur Verfügung. Digital Editions wird als Web-basierte RIA bereitgestellt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass Anwender immer über die aktuelle Version der Software verfügen.
Digital Editions unterstützt den Sony® Reader. In der Hilfe zu Adobe Digital Editions im Abschnitt „Medien auf den Sony® Reader übertragen“ finden Sie weitere Informationen über den Einsatz von Sony® Reader-Geräten mit Digital Editions.
Adobe arbeitet derzeit intensiv an der Unterstützung weiterer Plattformen und Geräte. Weitere Informationen werden bei Verfügbarkeit veröffentlicht.
Einige digitale Publikationen, die Sie online erwerben oder bei einer Bibliothek ausleihen, weisen einen DRM-Schutz (Digital Rights Management) auf, der die Weiterverteilung der Datei verhindert. Dies schränkte Ihre Möglichkeiten ein, Medien auf anderen Computern anzuzeigen. Gelegentlich werden Anwender sogar daran gehindert, Medien auf einen neuen Computer zu übertragen.
Bei Digital Editions werden Ihre eBooks und digitalen Publikationen nicht mehr einem Computer eindeutig zugewiesen, sondern Ihrer Adobe-ID. Digital Editions bietet außerdem Unterstützung für die nächste Generation mobiler Geräte.
Die Anmeldung für Mitglieder der Adobe-Community ist kostenlos und dauert nur eine Minute. Als Adobe-Mitglied erhalten Sie Zugriff auf Testversionen, zahllose kostenlose Produkterweiterungen und bestimmte Community-Bereiche. Außerdem können Sie Ihre Aktivitäten im Adobe Worldwide Store anzeigen und verwalten.
Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Bitte lesen Sie die Adobe-Richtlinien für den Datenschutz.
Einige Anwender haben eBooks und sonstige digitale Publikationen auf ihren Computern gespeichert, die mit Acrobat, Reader oder früheren Versionen von Digital Editions im Rahmen der „Einfachen Aktivierung“ lizenziert wurden. Diese Inhalte können nicht auf einen neuen Computer übertragen werden und sind ausschließlich auf einen bestimmten Rechner beschränkt. Um dieses Problem zu beheben, erlaubt Digital Editions jetzt die Übertragung der Medien auf eine Lizenz, die mit Ihrem persönlichen Konto verbunden ist. Somit können die digitalen Inhalte auch auf anderen Computern gesichert, kopiert und gelesen werden. Alle anschließend auf einen autorisierten Rechner mit Digital Editions heruntergeladenen Medien werden dann für das persönliche Konto lizenziert.
Adobe möchte seine eBook-Funktionen so einfach und intuitiv wie möglich gestalten. Dazu gehören selbstverständlich auch Mechanismen, die verhindern, dass erworbene Inhalte nicht verloren gehen oder beschädigt werden. Das ist einer der Hauptgründe für die Gewährleistung der Portabilität von Medien in Digital Editions.
Ferner kann Digital Editions in Zukunft mit einer ganzen Generation neuer mobiler Geräte verwendet werden. In künftigen Versionen von Digital Editions werden außerdem sozial orientierte Funktionen enthalten sein, die das eBook-Erlebnis interaktiver gestalten, z. B. durch den Austausch von Hinweisen und Leselisten. Voraussetzung für diese Funktionen ist jedoch eine persönliche Kennung, auch wenn Sie nur einen Computer verwenden.
Nach der Autorisierung Ihres Rechners sucht Digital Editions nach eBooks, die bereits lokal gespeichert sind, und überträgt Kopien der Medien auf eine neue Lizenz, die Ihrem persönlichen Konto zugeordnet ist. Anschließend können Sie diese eBooks auf andere Computer übertragen. Falls Sie eBooks auf mehreren Computern verwenden, müssen Sie jedes Gerät vor dem Transfer mit Digital Editions autorisieren.
Wichtig: Digital Editions führt diesen Prozess für eBooks durch, die mit Acrobat, Reader oder früheren Versionen von Digital Editions erworben wurden. Medien, die im Rahmen der einfachen Aktivierung lizenziert wurden, können nur auf dem Computer, auf dem sie ursprünglich gekauft wurden, auf die neue Lizenz übertragen werden. Falls Sie den Kauf eines neuen Computers, den Austausch der Festplatte oder ein Update des Betriebssystems planen, sollten Sie den alten Computer im bisherigen Zustand belassen, es sei denn, Sie haben alle eBooks mit Adobe Acrobat oder Adobe Reader im Rahmen der „persönlichen Aktivierung“ (Named Activation) erworben.
Digital Editions enthält die Menüoption „Computer autorisieren“, die Sie nach der Installation jederzeit aufrufen können.
Wichtig: Wenn Sie Ihren Computer mit einer Adobe-ID autorisieren, bleibt er immer dieser ID zugeordnet. Falls Sie keine Autorisierung durchführen, ist Ihr Konto „anonym“. Falls Sie zwei Computer anonym aktivieren, gibt es zwei separate anonyme Konten, die nicht zusammengeführt werden können. Daher können die eBooks auf einem der beiden Computer auf eine bestimmte Adobe-ID übertragen werden, die eBooks auf dem anderen jedoch nicht. Falls Sie einen zweiten Computer mit Ihrer Adobe-ID autorisieren, werden alle anschließenden Käufe über diesen Computer der ID zugeordnet und können auf jedes mit dieser ID autorisierte Gerät übertragen werden. eBooks, die jedoch vor der Aktivierung über den zweiten Computer gekauft wurden, können nur auf diesem genutzt werden.
Die Vorgehensweise für den Transfer von Daten bei einem Upgrade von Windows XP auf Windows Vista wird auf der Microsoft-Website zu Windows XP erläutert.
Weitere Informationen zum Transfer von Digital Editions-Inhalten finden Sie in dieser TechNote*.
EPUB ist die Dateierweiterung für ein XML-Format für digitale Bücher und Publikationen mit anpassbarem Inhalt. EPUB besteht aus drei offenen Standards vom International Digital Publishing Forum (IDPF): Open Publication Structure* (OPS), Open Packaging Format* (OPF) und Open Container Format* (OCF). Mit EPUB können Verleger digitale eBooks und Publikationen mit veränderlichem Inhalt in Form einer nicht verschlüsselten digitalen Datei bereitstellen, die von verschiedenen Software- und Hardware-Konfigurationen unterstützt wird. Ferner bietet EPUB Funktionen für skalierbare Vektorgrafiken (SVG), strukturierte Inhaltsverzeichnisse und Kompatibilität mit dem verwandten DAIST DTBook-Standard für barrierefreie Inhalte.
Aktuelle Informationen über EPUB-Spezifikationen und Richtlinien für Veröffentlichungen finden Sie im Digital Publishing Technology Center*.