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Häufig gestellte Fragen

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Was ist dynamisches HTTP-Streaming?
Dynamisches HTTP-Streaming ermöglicht die netzwerkeffiziente Bereitstellung hochwertiger, mit H.264 oder VP6 codierter Mediendateien. Die enge Integration mit Adobe® Flash® Access® gewährleistet den zuverlässigen Schutz von Inhalten in den Laufzeitumgebungen Adobe Flash Player 10.1 und Adobe AIR® 2. Diese neue Technologie von Adobe unterstützt offene Formate. Vorhandene Netzwerk- und Caching-Infrastrukturen können somit ohne Weiteres für die Bereitstellung von Multimedia über die Adobe Flash-Plattform genutzt werden. Flash Media Server bietet weiterhin eine effiziente Lösung für Streaming, Mehrkanalkommunikation und erweiterte interaktive Erlebnisse mit schnellen Wiedergabe- und Suchoptionen. Wie Flash Media Server 3.5 unterstützt dynamisches HTTP-Streaming die Kontrolle der Servicequalität, Streaming mit adaptiver Bit-Rate und DVR-Funktionalität. Der Workflow für dynamisches HTTP-Streaming umfasst Werkzeuge zur Vorbereitung von Inhalten für die Veröffentlichung, fragmentierte MP4-Dateien für komfortableres HTTP-Caching, ein Wiedergabe-Framework (Open Source Media Framework, OSMF) und Flash Access-basierte Optionen zum Schutz der Streams. Damit bleibt die Adobe Flash-Plattform auch in Zukunft die beste Wahl zur zuverlässigen Bereitstellung geschützter, hochwertiger Wiedergabeerlebnisse.
Worin besteht der Unterschied zwischen dynamischem HTTP-Streaming und progressivem Download über HTTP?

Beim dynamischen HTTP-Streaming wird dieselbe HTTP-Server-Technologie verwendet wie beim progressiven Download von Video. Die neue Technologie bietet jedoch folgende Vorteile:

  • Unterstützung mehrerer Bit-Raten – Wenn Änderungen an der Bandbreite und/oder Rechenleistung festgestellt werden, ist ein Wechsel zwischen Bit-Raten möglich. Beim progressiven Download per HTTP ist eine höhere Bandbreite erforderlich, weil die Bereitstellung nicht angepasst werden kann (ein 30-minütiges Video wird zum Beispiel vollständig heruntergeladen, unabhängig davon, ob es ganz abgespielt wird oder nicht).
  • Navigation im Video – Anwender können in langen Videos beliebig vor- und zurückspulen, ohne dass dafür der Download-Vorgang abgeschlossen sein muss.
  • Bandbreitenerkennung – Beim Download wird nur die erforderliche Bandbreite verwendet, um andere Anwendungen nicht zu beeinträchtigen.
  • Unterstützung für Live-Streaming – Dynamisches HTTP-Streaming mit Lösungen von Adobe beinhaltet DVR-Funktionen und Echtzeitschutz dank Adobe Flash Access.

Um ein Streaming-Erlebnis per HTTP bereitzustellen, müssen die Medieninhalte fragmentiert werden. Dabei können Nutzungsrechte definiert und vergeben werden. Darüber hinaus werden sie mit einem speziellen Modul für den HTTP-Server aufbereitet. Der Player kann wie beim progressiven Download auf Basis des OSMF erstellt werden.

Worin besteht der Unterschied zwischen dynamischem HTTP-Streaming und dynamischem Streaming mit Flash Media Server?
Das dynamische HTTP-Streaming ist der Streaming-Technologie von Flash Media Server zugrunde gelegt. Bei der neuen Technologie werden alle wichtigen Aspekte berücksichtigt, die für ein eindrucksvolles Anwendererlebnis erforderlich sind, wie etwa die Qualität bei der Wiedergabe und beim Rendering oder die Pufferkontrolle. Flash Media Server stellt einen hochleistungsfähigen, schlüsselfertigen Server zur Verfügung, der es Ihnen ermöglicht, im Rahmen eines einfachen Publishing-Workflows Inhalte zu schützen und mit verschiedenen Bit-Raten bereitzustellen. HTTP erlaubt es Inhaltsanbietern, den Publishing-Workflow mithilfe von standardmäßigen Netzwerk- und Caching-Infrastrukturen anzupassen, sodass die verfügbare Kapazität und Bandbreite optimal genutzt werden.
Welche Version von Flash Player bzw. Adobe AIR ist erforderlich?
Für dynamisches HTTP-Streaming benötigen Sie Flash Player 10.1 oder Adobe AIR 2. Für eine möglichst schnelle Implementierung empfiehlt Adobe das OSMF, das derzeit von Flash Player 10.1 unterstützt wird (Unterstützung für AIR ist geplant).
Sind Veränderungen am Wiedergabeerlebnis zu erwarten?
Die Qualität ist deutlich höher, es sei denn, der Rechner ist für Flash Media Server nicht erreichbar oder hinter einer Firewall installiert, die die RTMP-Bereitstellung verhindert. Der von der Bit-Rate abhängige Wechsel zwischen den Streams erfolgt nach demselben Prinzip wie beim dynamischen Streaming mit Flash Media Server und wird durch die voraussichtliche Frame-Rate bzw. Änderungen der Bandbreite ausgelöst.
Müssen Entwickler den Code ihrer Medien-Player ändern?
Wenn Medien-Player mithilfe des OSMF* entwickelt wurden, sind in der Regel keine Änderungen erforderlich. Wenn Sie das OSMF jedoch nicht verwenden, müssen Sie mit deutlichen Auswirkungen auf Ihre Player rechnen, da der Hauptteil der Stream-Logik im ActionScript®-Code des Clients festgelegt ist. Adobe empfiehlt allen Entwicklern, das OSMF für die Erstellung von Medien-Playern zu verwenden.
Ändert sich der Workflow für Live-Video?
Bereits bestehende Workflows auf Basis von Flash Media Server/RTMP werden vollständig unterstützt. Zum Schutz von Inhalten ist eine Flash Access-Lizenz erforderlich, mit der Live-Streams verschlüsselt werden. Um Inhalte für die Bereitstellung per HTTP vorzubereiten, können Sie Live-Encoder von Drittanbietern verwenden oder Adobe kontaktieren*, um weitere Optionen zu erfahren.
Ändert sich der Workflow für On-Demand-Video?
Ab sofort ist ein neues Dateiformat erforderlich (F4F), das auf dem standardkonformen MP4-Format basiert. Ein erneutes Codieren ist nur bei Erlebnissen mit adaptiver Bit-Rate erforderlich, sofern den Streams keine Keyframes zugeordnet sind. Aufgezeichnete Inhalte, die per dynamisches HTTP-Streaming bereitgestellt werden, müssen erneut verpackt und geschützt werden.
Wer verwendet dynamisches HTTP-Streaming?
Dynamisches HTTP-Streaming wurde für Anbieter von Web-Inhalten entwickelt, die ein großes Publikum erreichen möchten und deshalb auf hohe Kapazität und Skalierbarkeit angewiesen sind, oder für Kunden, die die Vorteile und Reichweite der Adobe Flash-Plattform für die Bereitstellung hochwertiger Videos nutzen.
Wieso sollte ich dynamisches HTTP-Streaming verwenden?
Dynamisches HTTP-Streaming erweitert die Kapazität für die Veröffentlichung von Medieninhalten, weil CDNs (Content Delivery Networks) ihr Netzwerk besonders effizient nutzen können, um die nahtlose Bereitstellung von Inhalten zu gewährleisten. Dadurch lassen sich Störungen im Zusammenhang mit der Netzwerk-Performance vermeiden. Bei der HTTP-Bereitstellung lassen sich außerdem Inhalte außerhalb des CDNs im Cache ablegen. Dies wirkt sich positiv auf die Höhe der Bereitstellungskosten aus.
Was sind die wichtigsten Vorteile des dynamischen HTTP-Streamings?

Adobe bietet eine umfangreiche Lösung für die Bereitstellung per HTTP, mit der Sie ein größeres Publikum erreichen können als mit anderen Technologien.

  • Reichweite – Adobe Flash Player ist ein plattformübergreifendes Browser-Plug-in, das abwechslungsreiche Web-Erlebnisse ermöglicht und bereits auf über 99 % aller Desktops mit Internet-Anschluss installiert ist.
  • Offene Standards – Dynamisches HTTP-Streaming basiert auf Branchenstandards und wird mit standardmäßigen HTTP-Servern (Apache) implementiert. Es verwendet ein standardkonformes Medienformat (MP4-Fragment) und Standard-Codecs (H.264/AAC), offene APIs (Flash Player) sowie ein Open-Source-Framework für die Entwicklung von Medien-Playern (OSMF). Mit Streaming-Inhalten wird auch das Dateiformat zur uneingeschränkten Weiterentwicklung veröffentlicht.
  • Live-Publishing – Beim dynamischen HTTP-Streaming werden Live-Inhalte in einem separaten Vorgang gebündelt und geschützt. So lassen sich RTMP-Streams mühelos in ein Dateiformat umwandeln, das über HTTP bereitgestellt werden kann.
  • Interaktivität – Mithilfe der Flash-Plattform können Sie Ihre Inhalte innerhalb einer einzigen Anwendung mit Echtzeit-Interaktivität und zuverlässigen Protokollfunktionen ausstatten. Nutzen Sie die Vorteile des Flash Player, der bereits für mehr als 70 % aller Online-Spiele eingesetzt wird, um Medieninhalte mit sozialen und interaktiven Komponenten aufzuwerten.
  • Schutz von Inhalten – Da Flash Player 10.1 nun auch Flash Access unterstützt, profitieren Sie von einer zuverlässigen, sicheren Lösung für die Bereitstellung und gewinnbringende Verwertung von Inhalten.
Wie verwende ich dynamisches HTTP-Streaming mit meinem vorhandenen Medien-Player?
Die beste Möglichkeit, dynamisches HTTP-Streaming in einem Medien-Player zu implementieren, bietet das OSMF*. Das OSMF vereinfacht u. a. die syntaktische Analyse von Manifestdateien, die Verarbeitung von URL-Aufrufen, die Integration von Flash Access-Funktionen zum Schutz von Inhalten, die Bereitstellung von Inhalten mit verschiedenen Bit-Raten, das Hinzufügen von DVR-Funktionen, die Überwachung von Qualitätskennzahlen u. v. m. OSMF wurde von Adobe und führenden Technologiespezialisten entwickelt.
Wie funktioniert dynamisches HTTP-Streaming mit OSMF und Flash Player 10.1?

Die Wiedergabe wird durch den Aufruf und die Analyse einer Manifestdatei (FMF) gestartet. Die Manifestdatei besteht aus vier Teilen:

  • Bootstrap-Informationen: Sie beschreiben die Struktur des Dateiformats. Anhand dieser Informationen kann das OSMF die URLs für den Aufruf der Medieninhalte erstellen.
  • Speicherort des DRM-Lizenz-Servers: Diese Information verwendet das OSMF für den Vorabruf einer Lizenzdatei vom Flash Access-Lizenz-Server.
  • Metadaten des Streams
  • Bit-Raten des Streams: Anhand dieser Daten kann das OSMF während der Wiedergabe zwischen Bit-Raten wechseln.

Das OSMF verwendet die Informationen aus der Manifestdatei, um die URLs zu erstellen und eine Pufferfüllung mithilfe von neuen APIs in Flash Player 10.1 zu starten. Das OSMF ruft außerdem alle erforderlichen DRM-Schlüssel für die Wiedergabe ab, wobei ebenfalls neue APIs in Flash Player 10.1 verwendet werden.

Während der Wiedergabe werden die Abrufe der Fragmente, die Überwachung der Servicequalität und der Wechsel der Bit-Raten durch das OSMF verwaltet.

Sind Änderungen am Webserver erforderlich, um Inhalte per dynamisches HTTP-Streaming bereitzustellen?
HTTP-Streaming ist mit standardmäßigen Apache-Servern und Caching-Infrastrukturen möglich. Um die Implementierung zu vereinfachen, bietet Adobe ein HTTP-Modul für 32-Bit-fähige Apache-Webserver (Windows® oder Linux®).
Wird das dynamische Streaming von HD-Video über HTTP unterstützt?
Ja. Sie können Videos mit einer Auflösung von bis zu 1080p über die Adobe Flash-Plattform bereitstellen. HD-Videos können mit Bit-Raten von 700 Kbit/s bis zu 6 Mbit/s oder mehr bereitgestellt werden. Wie bei allen anderen von Flash Player unterstützten Bereitstellungsmethoden werden auch beim dynamischen HTTP-Streaming die Codecs H.264 und VP6 unterstützt, um Videos höchster Qualität über die Plattform veröffentlichen zu können.
Was kostet die Technologie für dynamisches HTTP-Streaming?
Der VOD File Packager ist kostenlos und steht hier* zum Download bereit. Der Live Packager wird demnächst zum Kauf angeboten. Weitere Informationen finden Sie hier*.

Nächste Schritte

Dynamisches HTTP-Streaming



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