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Ein Phänomen wird geboren.
Vor dem Internet-Zeitalter war die Verbreitung eines Videos nicht gerade einfach. Die einzige Möglichkeit – über Kino und Fernsehen – war teuer und erreichte nur ein begrenztes Publikum. Während die Online-Revolution allen Arten von alternativen Präsentationsformen die Tür öffnete, schmälerten Beschränkungen bei der Übertragungsrate die Wiedergabequalität. Beim Abspielen blieben die Videos oft stehen oder ruckelten – immer vorausgesetzt, sie konnten überhaupt heruntergeladen werden. Noch schwieriger war die grundsätzliche Frage der Veröffentlichungsmethode. Da benutzerfreundliche Hosting-Optionen noch in der Ferne lagen, mussten zum Erreichen eines breiten Publikums hohe Summen in die IT-Infrastruktur investiert werden.

Heutzutage bestehen ganz andere Möglichkeiten. Breitband ist zum Massenprodukt geworden. Dank des überall eingesetzten Flash Players ist das Verbreiten von Videoinhalten an Web-Nutzer aus der ganzen Welt möglich, und Anbieter wie YouTube haben für eine benutzerfreundliche und kostenlose Präsentationsplattform gesorgt. Konsumenten haben damit ein durch und durch ansprechendes, postmodernes Medium zur Verfügung – und Unternehmen ein neues Instrument, sich und ihre Marken bekannter zu machen.