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DIE ENTSTEHUNG

EINEN TRAUM ERSCHAFFEN
Ein Einblick in den künst­le­rischen Schaffens­prozess von Maggie Taylor

Um ihre ätherischen Bilder zu erschaffen, greift Taylor auf eine reiche Sammlung an digitalen Schnapp­schüssen, Daguerreotypien und gefun­denen Objekten zurück.

So ist sie bei dem Bild „A Curious Feeling“ vorgegangen:
1. Um die Strukturen entlang des Bildrands und auf dem Boden des Vorder­grundes zu bekommen, scannte Taylor zwei Porträts aus dem 19. Jahr­hundert. Sie verwendete die Böden und Ränder der Auf­nah­men, entfernte jedoch die abge­bildeten Personen.
2. Dann faltete und scannte sie Leinen-Servietten, um die Vorhänge darzu­stellen.
3. Auch ein Digitalfoto, das sie in Tschechien mit ihrer Canon Elph aufge­nommen hatte, wurde in das Bild einge­bunden.
4. Den Glastisch erstellte sie in Adobe Photoshop aus einer Anzahl ver­schie­dener Ebenen von wasser­farbe­nen Füllungen unter­schied­licher Deckkraft.
Dann füllte sie die Ebenen mit undurch­sich­tiger Aquafarbe aus und fügte eine mono­chroma­tische Störung sowie etwas Gaußschen Weich­zeichner hinzu. Anleitung zum Organi­sieren und Kombi­nie­ren ver­schie­dener Bilder in Adobe Photoshop CS3 mithilfe von Ebenen
5. Für die Gegenstände auf dem Tisch und den Handschuh auf dem Boden setzte Taylor Scans von Objekten ein.
6. Die ernste Alice erschuf sie aus einer Daguerreo­typie aus dem 19. Jahrhun­dert, die sie auf eBay gekauft hatte. Anleitung zum Restau­rieren und Retu­schie­ren alter Foto­grafien mit Adobe Photoshop CS3

Nach all der akri­bi­schen Arbeit mit Adobe Photoshop sind keine Spuren unter­schied­licher Ebenen mehr zu erkennen. Wie Taylors andere Bilder auch hat „A Curious Feeling“ eine nahtlose räum­liche Qualität, die viele Kritiker als „gemälde­artig“ bezeichnet haben.

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