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SCHNELLERES RETUSCHIEREN MIT ADOBE PHOTOSHOP CS3
Heute ist es leichter als je zuvor, digitale Bilder zu retuschieren und neu auszugestalten. „Dank Photoshop hat unser Studio foto­grafische Möglichkeiten, die wir nie für machbar gehalten hätten“, sagt der Fotograf Tony Smith. Weitere Informationen zu Adobe Photoshop CS3
DIE ENTSTEHUNG

DIE ARCHITEKTUR DES PARADIESES
Ein Blick auf Rauziers Hyperfoto-Technik.

„Für mich ist ‚Bibliotheque Ideale‘ das Paradies – es ist eine Stadt voller Bücher, und die interes­san­testen Personen der Welt­geschich­te sind dort versammelt“, schwärmt Rauzier.
Hier ist ein Einblick in seine akri­bische schöpfe­rische Arbeit an dem Bild.

1. Rauzier fotografierte jedes Detail der Biblio­thek Stück für Stück. Mit einem Teleobjektiv machte er Detail­aufnahmen von Treppen, Lampen, Bücher­regalen und archi­tek­to­ni­schen Stil­elementen.
2. Dann nahm er jeden Raum aus unter­schied­lichen Blick­winkeln auf. Mit Adobe Photoshop fügte er über 3000 Bilder zusammen, um eine gigan­ti­sche detaillier­te Szenerie von etwa 36 x 12 Metern mit 4,1 Milliarden Pixeln zu erhalten. Anleitung zum Kombi­nie­ren von Bildern in Adobe Photoshop CS3
3. Er fotografierte alte Bücher in seinem Studio und impor­tierte die Fotos in Adobe Photoshop. So entstand ein von Büchern übersäter Boden für sein Bild.
4. Nun waren die Personen an der Reihe. Rauzier nahm Schwarzweiß-Porträts von über 280 literari­schen Größen – von einem griechi­schen Philo­so­phen der Antike bis hin zu einem zeit­genössi­schen Comiczeichner – und kolo­rierte sie mit den Kurven- und Farbton-Werkzeugen von Adobe Photoshop.
Anleitung für Tonwert­korrek­turen in Adobe Photoshop CS3

5. Anschließend fotografierte er sich selbst in unter­schied­lichen Posen. Mit den Ebenen- und Maskie­rungs­funk­tionen von Adobe Photoshop kombinierte er die Köpfe der litera­ri­schen Größen mit seinem eigenen Körper und fügte die Figuren in das Bild ein.

Das fertige Bild wimmelt vor unwahr­schein­lichen, aber amüsanten litera­ri­schen Begeg­nungen: Karl Marx konferiert mit dem Evangelisten Johannes, Rimbaud plaudert mit Madame de Lafayette. Tiefer als bis zu diesem Punkt kann der Betrach­ter nicht in ein Kunst­werk ein­tauchen – oder in die Vorstellungs­welt des Künstlers. Weitere Hyperfotos von Jean-François Rauzier