Adobe Magazine für Kreative
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„User-Generated Content“ oder UGC mag ein Modewort sein, aber das Konzept der anwen­der­gene­rier­ten Inhalte hat die kultu­relle Land­schaft tief­grei­fend verän­dert. Die 70 Millionen Videos, die täglich auf YouTube ange­schaut werden, die detail­liert aus­gear­bei­te­ten, kunden­gesteuer­ten Popup-Anzeigen für Firmen wie JetBlue, die mit kleinem Budget und von End­kunden selbst produ­zierten Werbe­spots für Doritos, die auf­wen­di­gen Instal­la­tio­nen, die heute in Museen auf der ganzen Welt zu sehen sind – dies alles ist User-Generated Content. Die Nutzung von erschwing­li­chen und leicht zugäng­lichen Tech­no­lo­gien wie digitalem Video, Kamera-Handys, Blogging-Software, Podcast-Aggrega­toren und Wiki-basierten Websites bringt Menschen von überall her in der globalen Kommu­ni­ka­tion des Web 2.0 zusammen und macht passive Konsu­men­ten zu aktiven Teil­neh­mern.

Dank der zunehmenden Verbreitung anwender­generierter Inhalte haben Menschen

die Chance, ihre eigene Geschichte zu erzählen, gemein­sam an für sie wichtigen Dingen zu arbeiten und sogar Werbe­filme für ihre bevor­zug­ten Kartoffel­chips oder Autos zu drehen. Zur Entwick­lung eines cleveren und erfolg­reichen Projekts bedarf es jedoch mehr als der Vertei­lung von Kamera-Handys an die Teil­neh­mer. Vielmehr gilt es, die Bezie­hung zwischen Krea­tiven und ihrem Publi­kum neu zu definieren.

Jake Barton von Local Projects in New York und Brad Johnson von Second Story in Port­land haben es in der auf­streben­den Szene der anwen­der­generier­ten Inhalte geschafft – sie leiten inno­vative inter­aktive Studios und arbeiten zusam­men mit ihrem Publi­kum an beein­drucken­den Gemein­schafts­projekten. Auf den folgen­den Seiten gewähren sie uns einen Einblick in ihre Projekte, Tech­niken und Visionen.