Jedes ernsthafte Fachgebiet bedient sich seiner eigenen Sprache. Die Typografie ist dabei keine Ausnahme. Das folgende Diagramm zeigt einige Fachbegriffe, die zur Beschreibung von Buchstabenformen verwendet werden. Eine umfangreichere Liste finden Sie im Glossar mit Typografie-Begriffen. Mit diesen Begriffen können Sie diskutieren wie die Experten.

Die Serife, ein kleiner Querstrich am Ende eines Hauptstrichs, stammt wahrscheinlich aus dem frühen Rom. Vater Edward Catich vertrat in seinem Werk „The Origin of the Serif“ die These, dass die Serife ihren Ursprung in der Gravurtechnik hat, bei der Buchstaben zunächst auf Stein gemalt und dann gehauen wurden. Serifenschriften dienen der Lesbarkeit von Texten, da sie die einzelnen Buchstaben unterscheiden helfen und für das Auge eine klar verfolgbare Linie bilden.
Serifen gibt es in vielen Stilen. Vergleichen Sie die spitzen Serifen von Minion mit den dicken Serifen von Rockwell:

Ursprünglich war die x-Höhe die Höhe des Kleinbuchstabens x. Sie beeinflusst das Gesamtbild einer Schriftart, wie viele Zeichen in eine Zeile passen und, je nach Schriftsatz, die Lesbarkeit des Texts. Bei sehr geringen Punktgrößen sind Schriften mit größerer x-Höhe leichter zu lesen; die anderen Eigenschaften bleiben unverändert. Vergleichen Sie folgende Beispiele von Garamond und Helvetica, beide mit Punktgröße 12:
