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Macromedia ColdFusion Support Center Release Notes

ColdFusionMX für J2EE - Freigabehinweise

Geändert am: 6. Dezember 2002

Willkommen bei Macromedia ColdFusion MX für J2EE-Anwendungsserver. Diese Freigabehinweise enthalten folgende Informationen:


Inhalt
Einführung
Installation und Deinstallation
Migration
Neueste Änderungen und Ergänzungen

Bekannte Probleme zu ColdFusion MX für J2EE ist ein separates Dokument, das auf der Webseite http://www.macromedia.com/go/cfmxj2ee-known_issues_de zur Verfügung steht.

Nähere Informationen zu ColdFusion MX finden Sie auf den Seiten mit Produktinformationen und FAQ (häufig gestellte Fragen) unter http://www.macromedia.com/de/software/coldfusion oder im MX Application Development Center auf der Seite Designer & Developer Center. Weitere Supportinformationen finden Sie unter ColdFusion MX TechNotes.



 

Einführung

Mithilfe von Macromedia ColdFusion MX für J2EE-Anwendungsserver können Sie einem Anwendungsserver auf der Java 2 Plattform, Enterprise Edition (J2EE), die Funktionalität von ColdFusion MX hinzufügen. ColdFusion MX für J2EE ist eine J2EE-Anwendung, die auf dem vorhandenen Java-Anwendungsserver installiert wird und Dienste zur Entwicklung, Bereitstellung und Verwaltung von ColdFusion MX-Anwendungen bietet.

Optimieren Sie Ihre Entwicklungsproduktivität und nutzen Sie gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der J2EE-Plattform aus, indem Sie Ihrer vorhandenen J2EE-Infrastruktur Funktionen zur schnellen Serverskripterstellung hinzufügen. Wenn Sie ColdFusion bereits ausführen, können Sie mit ColdFusion MX für J2EE Ihre J2EE-Anwendungen und ColdFusion in einer einzigen, genormten Serverumgebung konsolidieren. Darüber hinaus bietet die Ausführung von ColdFusion MX auf einem J2EE-Anwendungsserver einen Leistungszuwachs gegenüber dem Standalone-Betrieb.

 

Entwicklungsgeschichte von ColdFusion MX

ColdFusion MX für J2EE stellt die nächste Phase in der Evolution von ColdFusion MX dar:

Das im Mai 2002 fertig gestellte Produkt ColdFusion MX ist ein grundlegendes Upgrade der ColdFusion-Architektur. ColdFusion MX wird mit einem eingebetteten J2EE-Anwendungsserver (JRun) ausgeführt und bietet zahlreiche andere Innovationen, wie z. B. ColdFusion Components (CFCs), Flash Remoting zur Entwicklung von Rich-Internet-Anwendungen sowie Webdienste.
Die erste Version von ColdFusion MX für J2EE (die so genannte 1. Phase) wurde im September 2002 auf den Markt gebracht; sie bietet spezielle Installationsprogramme für J2EE-Anwendungsserver, mit denen die ColdFusion-Webanwendung automatisch installiert und bereitgestellt wird. Die erste Version unterstützt JRun 4, IBM® WebSphere® Application Server Version 4 und Sun ONE Web Server 6. Für jeden dieser Anwendungsserver gibt es ein eigenes Installationsprogramm sowie separate Dokumentationen und Verpackungen.

Diese neue Version von ColdFusion MX für J2EE (die so genannte 2. Phase) wurde im Dezember 2002 auf den Markt gebracht; sie nutzt die durch den J2EE-Standard ermöglichte Portabilität und kann aufgrund eines genormten Installationsprozesses eine größere Vielfalt an Anwendungsservern unterstützen. Ein einziges Installationsprogramm für jedes Betriebssystem unterstützt alle Anwendungsserver und alle angebotenen Sprachen (deutsch, englisch, französisch und japanisch). Das Installationsprogramm erstellt unabhängig vom Anwendungsservertyp eine EAR-Datei (Enterprise-Anwendungsarchivdatei) oder zwei WAR-Dateien (Web-Anwendungsarchivdateien). Mithilfe der jeweiligen Bereitstellungsfunktionen Ihres Anwendungsservers können Sie danach die ColdFusion-Webanwendung bereitstellen und zusätzliche Konfigurationen vornehmen, um die Unterstützung solcher Leistungsmerkmale wie Diagrammerstellung, COM, CFX, ODBC und Verity zu aktivieren (diese Leistungsmerkmale werden nicht von allen Plattformen unterstützt). Ferner bietet diese Version ein Java-Installationsprogramm, das unter mehreren Betriebssystemen verwendet werden kann. Nähere Informationen hierzu finden Sie in den nachfolgenden Abschnitten.

Hinweis: Die Verpackung von ColdFusion MX für J2EE enthält zwei CDs: CD 1 umfasst die Version der 1. Phase mit getrennten Installationsprogrammen für JRun 4, WebSphere Application Server Version 4 und Sun ONE Web Server 6; CD 2 umfasst die Version der 2. Phase mit Installationsprogrammen für Windows, Linux und Solaris sowie einem plattformunabhängigen Java-Installationsprogramm.

 

Plattformunterstützung

Bestimmte Leistungsmerkmale von ColdFusion MX verwenden plattformspezifische Binärdateien auf Betriebssystemebene. Das Produkt umfasst diese plattformspezifischen Binärdateien für Windows, Solaris und Linux, um die Unterstützung für Verity, COM (nur unter Windows), C++ CFX-Dateien, cfreport und die ODBC-Integration zu ermöglichen. Darüber hinaus umfasst die ColdFusion MX für J2EE-Version der 2. Phase ein Installationsprogramm, das nur Java-Dateien installiert. Sie können dieses Installationsprogramm auf jeder Plattform verwenden, die von Ihrem J2EE-Anwendungsserver unterstützt wird (in diesem Fall werden Verity, COM, C++ CFXs, cfreport und die ODBC-Integration nicht unterstützt).

Nähere Informationen zu den plattformspezifischen Installationsprogrammen und ihren Dateinamen finden Sie im Handbuch ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden.

 

ColdFusion MX auf anderen J2EE-Servern installieren

Das Installationsverfahren in der Version der 2. Phase bietet zahlreiche Vorteile gegenüber der 1. Phase:

Unterstützung der Sandbox-Sicherheitsfunktion von ColdFusion.
Unterstützung von serialisierbaren ColdFusion-Sitzungsdaten, die für das Sitzungsfailover in einem Servercluster erforderlich sind.

Zahlreiche Entwickler und Administratoren ziehen es vor, die Anwendungen selbst bereitzustellen.

Informationen zur Installation von ColdFusion MX für J2EE auf J2EE-Anwendungsservern mithilfe des Installations- und Bereitstellungsverfahrens für die 2. Phases finden Sie im Handbuch ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden, aktuelle Ergänzungen auf der Macromedia-Website unter J2EE-Serverzertifizierung und -Installation. Diese Seite enthält detaillierte Anweisungen zur Installation, Bereitstellung und Konfiguration auf allen J2EE-Anwendungsservern, die vom ColdFusion-Qualitätssicherungsteam getestet wurden. Zum Zeitpunkt dieser Freigabe hat Macromedia die Installation von ColdFusion MX auf folgenden zusätzlichen J2EE-Anwendungsservern getestet:

Macromedia JRun 4
IBM WebSphere Application Server 4

BEA Weblogic Version 6

Sun ONE Web Server 6

Sun J2EE SDK 1.3

Tomcat 4.1.12

 

Dokumentation zu ColdFusion MX für J2EE

Die gesamte ColdFusion MX-Dokumentation ist auf der CD als PDF-Datei verfügbar. Die ColdFusion MX für J2EE-Installation enthält eine HTML-Version des Handbuchs ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden, jedoch keine HTML-Versionen für den Standarddokumentationssatz zu ColdFusion MX. Über eine Verknüpfung auf der Standardseite cf_root/cfdocs/dochome.htm erhalten Sie Zugang zu einer ZIP-Datei, die Sie herunterladen können, um eine lokale HTML-Version des kompletten ColdFusion MX-Dokumentationssatzes zu installieren.

Die Seite J2EE-Serverzertifizierung und -Installation auf der Macromedia-Website bietet aktuelle Installations- und Bereitstellungsinformationen, Anweisungen zur Installation von ColdFusion MX für J2EE-Server auf zusätzlichen Anwendungsservern sowie nachträgliche Ergänzungen oder Änderungen zum Handbuch ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden.

 

Weitere Ressourcen

Sollten bei der Arbeit mit ColdFusion MX für J2EE Fragen auftreten, können Ihnen die folgenden Online-Ressourcen von Macromedia weiterhelfen:

Onlineforen - In den Onlineforen unter http://www.macromedia.com/go/prod_forums_de können Sie Ideen und Entwicklungstechniken mit anderen Benutzern austauschen.
Support Center - Nähere Informationen zu ColdFusion MX finden Sie auf den Seiten mit Produktinformationen und FAQ (häufig gestellte Fragen) unter http://www.macromedia.com/de/software/coldfusion

Designer & Developer Center - Die im Designer & Developer Center veröffentlichten Artikel und Whitepaper vermitteln Ihnen grundlegende und fortgeschrittene ColdFusion MX-Entwicklungstechniken.

Bekannte Probleme - Das Dokument Bekannte Probleme zu ColdFusion MX für J2EE auf der Seite http://www.macromedia.com/go/cfmxj2ee-known_issues_de enthält Informationen zu Problemen, die Macromedia in Bezug auf ColdFusion MX für J2EE-Server bekannt sind.

Dokumentationsänderungen - Die aktuellsten Änderungen an der ColdFusion MX-Dokumentation werden auf der Macromedia-Website unter Documentation Updates (TechNote 22811) und Documentation Additions (TechNote 22993) aufgeführt.

 

 

Installation und Deinstallation

In diesem Abschnitt finden Sie die folgenden Informationen:

Eine Beschreibung der Ressourcen, die Ihnen die Installation von ColdFusion MX für J2EE erklären
Eine kurze Übersicht über den Installationsprozess

Ausführliche Anweisungen zur Installation von ColdFusion MX als EAR-Datei auf dem Sun ONE Application Server 7

Zusätzliche Schritte zur Deinstallation von ColdFusion MX unter Windows, die im Handbuch ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden nicht enthalten sind

 

Ressourcen für Installationsanweisungen

Bevor Sie ColdFusion MX für J2EE installieren, lesen Sie diese Freigabehinweise und prüfen Sie auf der Macromedia-Website unter Aktualisierte Freigabehinweise, ob aktuelle Produkt- und Installationinformationen vorliegen. Befolgen Sie dann die Anweisungen zur Installation, Bereitstellung und Konfiguration aus den folgenden Ressourcen:

Das Handbuch ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden beschreibt die Installationsprogramme der 2. Phase für die folgenden J2EE-Anwendungsserver: IBM WebSphere Application Server Version 5, IBM WebSphere Application Server Version 4 (nur AIX), Sun ONE Application Server 7 und BEA WebLogic Server 7. Das Handbuch enthält ein Kapitel mit allgemeinen Anweisungen zur Installation von ColdFusion MX für J2EE auf einem J2EE-kompatiblen Anwendungsserver auf einer beliebigen Plattform. Ferner werden die Installationsprogramme der 1. Phase für IBM WebSphere Application Server Version 4 (Windows, Linux und Solaris), Sun ONE Web Server 6 und JRun 4 dokumentiert.

Hinweis: Die Abschnitte Remote Development Services (RDS) bereitstellen und Sonstige Änderungen dieser Freigabehinweise enthalten Änderungen gegenüber den Installationsanweisungen des Handbuchs.

Das Handbuch ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden steht an verschiedenen Stellen zur Verfügung:

  • In der Produktpackung - Wenn Sie ColdFusion MX für J2EE mit Verpackung gekauft haben, ist das Handbuch in der Produktpackung enthalten.
  • Im ursprünglichen Installationsverzeichnis - Bei der Installation wird ein Verzeichnis erstellt, das eine oder mehrere ColdFusion MX-Archivdateien sowie eine PDF-Datei des Handbuchs ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden enthält.
  • LiveDocs (nur in englisch) - Das Handbuch Installing and Using ColdFusion MX for J2EE ist auf der Macromedia-Website unter LiveDocs verfügbar.

Die Seite J2EE-Serverzertifizierung und -Installation auf der Macromedia-Website enthält aktuelle Installations- und Bereitstellungsinformationen, u. a.:

  • Anweisungen für die Installation von ColdFusion MX für J2EE-Server mithilfe der Installationsprogramme der 2. Phase auf zusätzlichen Anwendungsservern wie z. B. BEA WebLogic Server 6, JRun 4 und IBM WebSphere Application Server 4.
  • Nach Redaktionsschluss hinzugekommene Änderungen am Handbuch ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden.
 

Installationsübersicht

Die folgenden Anweisungen stellen eine kurze Übersicht über den Installationsprozess dar:

1. Sofern noch nicht geschehen, installieren Sie Ihren J2EE-Anwendungsserver und stellen Sie sicher, dass er fehlerfrei funktioniert.
2.

Führen Sie die Installation, Bereitstellung und Konfiguration von ColdFusion MX für J2EE-Anwendungsserver durch.

Während der Installation wird ein Verzeichnis erstellt, das ColdFusion MX und die Remote Development Services in einer EAR-Datei (Enterprise Application Archive) oder in getrennten WAR-Dateien (Web Application Archives) enthält. Um die Installation von ColdFusion MX für J2EE abzuschließen, müssen Sie die Archivdatei bereitstellen und die erforderlichen Konfigurationen ausführen, mit denen die anwendungsserverspezifischen JVM-Argumente und die Spezifikationen für den Anwendungsklassenpfad eingerichtet werden.

3.

Prüfen Sie, ob die Installation erfolgreich war, indem Sie den ColdFusion MX Administrator ausführen (http://server:anschluss/kontextstamm/CFIDE/administrator/index.cfm, Groß-/Kleinschreibung beachten). Darüber hinaus sollten Sie einige einfache ColdFusion-Vorlagen ausführen, um die Installation zu testen. Beispielsweise könnten Sie verschiedene Variablen von einem Formular an eine Datenbank übergeben oder eine einfache cfquery-Abfrage ausführen. Mit diesen Schritten stellen Sie sicher, dass ColdFusion MX korrekt konfiguriert ist.

 

ColdFusion MX als EAR-Datei auf Sun ONE Application Server installieren und bereitstellen

ColdFusion MX für J2EE unterstützt die Bereitstellung als EAR-Datei auf Sun ONE Application Server 7. Wenn Sie ColdFusion MX in Form einer EAR-Datei auf Sun ONE Application Server Version 7 bereitstellen möchten, führen Sie folgende Schritte aus:

1.
Installieren Sie ColdFusion MX als EAR-Datei.
2.

Stellen Sie sicher, dass Sun ONE Application Server gestartet wurde.

3.

Öffnen Sie den Sun ONE Administrator (http://hostname:4848).

4.

Navigieren Sie zu der Serverinstanz, in der ColdFusion MX bereitgestellt werden soll: App Server Instances > servername > Applications > Enterprise Apps.

5.

Klicken Sie auf Deploy.

6.

Geben Sie den vollständig qualifizierten Pfad zur Datei cfusion.ear ein.

7.

Klicken Sie auf OK.

8.

Der EAR-Bereitstellungsprozess kann längere Zeit in Anspruch nehmen. Wenn der Prozess abgeschlossen ist, wird eine Bestätigungsseite eingeblendet.

9.

Klicken Sie auf der Bestätigungsseite erneut auf OK, um die Änderungen zu speichern und die Anwendung bereitzustellen.

10.

Führen Sie den Startassistenten aus.

11.

Befolgen Sie die Anweisungen unter "Spezielle ColdFusion MX-Funktionsmerkmale aktivieren" im Kapitel "Installation auf Sun ONE Application Server 7" des Handbuchs ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden.

 

Deinstallation unter Windows

Dieser Abschnitt beschreibt zusätzliche Schritte zur Deinstallation von ColdFusion MX unter Windows, die im Handbuch ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden nicht enthalten sind.

Wenn Sie ColdFusion MX für J2EE auf einem Windows-System installieren und im Setup-Assistent die Installation der ODBC-Unterstützung aktivieren, werden zwei Windows-Dienste zur Unterstützung der ODBC-Treiber installiert. Bei der Deinstallation von ColdFusion MX müssen Sie die Dienste wieder aus Windows entfernen. Führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie die Bereitstellung von ColdFusion MX auf Ihrem Anwendungsserver aufheben:

1.
Öffnen Sie eine Windows-Befehlszeile mit Eingabeaufforderung und wechseln Sie in das Verzeichnis cf_root\WEB_INF\cfusion\db\SequeLink Setup.
2.

Geben Sie den folgenden Befehl ein:

RemoveSequeLink.bat

 



Migration von ColdFusion

Die folgende Tabelle beschreibt Unterschiede zwischen ColdFusion MX und ColdFusion, die u. U. Änderungen an Ihrer Anwendung für die Ausführung unter ColdFusion MX erfordern können.

Hinweis: Diese Unterschiede bestehen zusätzlich zu der im Handbuch Migration von ColdFusion 5-Anwendungen aufgeführten Übersicht.


Produktbereich Kompatibilitätsproblem
Speicher für Doppelbytezeichen in SQL Server Wenn Sie Doppelbytedaten in einer SQL-Serverdatenbank speichern und dabei nicht Unicode in den nchar-, nvarchar- oder ntext-Datentypen verwenden, müssen Sie die Daten u. U. zur Unicode-Codierung konvertieren.
Fehlervariablen Die Struktur der cferror-Variable wurde geändert. Ein cfdump der Fehlervariablen (<cfdump var=#error#>) zeigt in ColdFusion 5 ein einstufiges Datenfeld, während es in ColdFusion MX ein mehrstufiges Datenfeld darstellt. Beim Zugriff auf bestimmte Fehlervariablen mit der Notation "error." müssen Sie zusätzliche Datenfeldwerte verwenden. Hierzu ein Beispiel: ErrorCode ist in ColdFusion 5 ERROR.ERRORCODE, in ColdFusion MX dagegen ERROR.ROOTCAUSE.ERRORCODE. Mithilfe von <cfdump> können Sie alle Werte anzeigen.
Variablennamen mit mehr als 3 Punkten In ColdFusion 5 und früheren Versionen konnte der Name einer Variable mehr als drei Punkte enthalten. Beispiel:

<cfset a.b.c.d.e = "foo">
<cfoutput>
  "#a.b.c.d.e#"
</cfoutput>
Solche Variablen lösen in ColdFusion MX den folgenden Fehler aus:
Das Element B.C.D.E ist in A nicht definiert
Dieser Fehler wird durch die neue Funktionalität zur automatischen Strukturerstellung verursacht, die Strukturen, deren Tiefe über 3 Ebenen hinausreicht, nicht korrekt erstellen kann.

Variablen mit drei oder weniger Punkten im Namen müssten fehlerfrei funktionieren.
Binärwerte In ColdFusion MX werden Binärzeichenfolgen als Byte-Datenfelder (assign-by-reference) dargestellt, die Sie mit der standardmäßigen Datenfeldlogik von CFML manipulieren können. In ColdFusion 5 sind die Binärwerte unveränderlich (assign-by-copy).
Spalten mit identischen Namen Werden zwei Spalten mit identischen Namen von einer Datenbank zurückgegeben, ist die Auswahl der für den ColdFusion-Ergebnissatz gewählten Spalte bei allen Versionen von ColdFusion nicht definiert (theoretisch erfolgt sie nach dem Zufallsprinzip). In der Praxis konnten Sie jedoch die Spaltenauswahl in früheren Versionen von ColdFusion vorherbestimmen. Bei ColdFusion MX ist das nicht mehr möglich. Verlassen Sie sich in keinem Fall mehr darauf, welche Auswahl bei namensgleichen Spalten wahrscheinlich ist, sondern verwenden Sie Spaltenaliase, um jegliche Ungewissheit zu beseitigen.
Doppelte URL-Parameter In ColdFusion MX werden doppelte URL-Parameter anders als in ColdFusion 5 behandelt. In ColdFusion 5 liefert der Aufruf Test.cfm?a=1&a=2 den Wert a=2 für den URL-Parameter, in ColdFusion MX dagegen den Wert a=1,2.
Reservierte Wörter in ColdFusion MX In ColdFusion MX können Sie gegenwärtig Variablen erstellen, die den gleichen Namen wie Gültigkeitsbereiche tragen (Application, CGI, Client, Cookie, Form, Request, Server, Session, URL oder Variables). Die erstellte Variable ist nur sichtbar, wenn das Variablen-Gültigkeitspräfix ausdrücklich verwendet wird; andernfalls tritt ein Fehler auf. Die Namen der Gültigkeitsbereiche sind jedoch in ColdFusion MX reserviert und ihre Namensverwendung kann in künftigen Versionen eingeschränkt werden. Daher wird von Macromedia empfohlen, die Namen der Gültigkeitsbereiche nicht als Variablennamen zu verwenden.

Ferner können bei Abfragen von Abfrageergebnissen (Query of Queries) nicht mehr von SQL reservierte Wörter als Variablen- oder Spaltennamen verwendet werden, sofern sie nicht in eckige Klammern [] gesetzt werden. Beispiel: SELECT [count] FROM MYTABLE.

Nähere Informationen zu den in ColdFusion MX reservierten Wörtern finden Sie in Kapitel 2: Elemente von CFML und Kapitel 22: Abfragen aus Abfrageergebnissen verwenden des Handbuchs Entwicklung von ColdFusion MX-Anwendungen mit CFML.
Planungsdaten In ColdFusion 5 werden alle Planungsinformationen in der Registrierung gespeichert. Jeder Registrierungsschlüssel hat einen Namen ohne Leerzeichen (z. B. StartDate). In ColdFusion MX werden die Planungsinformationen in einer XML-Datei gespeichert. Das Format der ehemaligen Registrierungsschlüssel wurde ebenfalls geändert, so dass alle zusammengesetzten Variablennamen jetzt durch Unterstriche getrennt sind (z. B. Start_Date). Dies wirkt sich nur auf solche Anwendungen aus, die Planungsinformationen in der ColdFusion 5-Registrierung verwenden.
Protokollfunktion des Betriebssystems als Option im ColdFusion Administrator (Nur unter Windows) Im ColdFusion Administrator bietet die Seite "Debugging & Protokollierung > Protokolleinstellungen" keine Option mehr zur Verwendung der Potokollfunktion des Betriebssystems, da ColdFusion MX grundsätzlich die Windows-Protokollfunktion verwendet.
Verity-Suchvorgänge (Nur unter Windows) Wenn Sie Ihrem Systempfad für ColdFusion 5 cfusion\bin oder cfusion\verity\_nti40\bin hinzugefügt hatten, müssen Sie diesen Zusatz vor der Aktualisierung zu ColdFusion MX entfernen, damit ColdFusion MX die korrekten Verity DLL-Dateien finden kann.
Literalwerte in COM-Methoden ColdFusion 5 erlaubte die Verwendung eines Literalwertes zum Aufruf einer COM (Component Object Model)-Methode, die einen einfachen, durch Referenzierung übergebenen Wert, akzeptiert. ColdFusion MX wendet bei der Übergabe von Variablen an COM-Objekte strengere Regeln an und unterstützt diese Vorgehensweise nicht. Stattdessen müssen Sie bei der Übergabe eines Methodenarguments durch Referenzierung eine Variable als Argument im CFML-Code verwenden.

Beispielsweise könnten Sie eine COM-Methode in Visual Basic wie folgt deklarieren:

Public Sub SetString(sName As String) 
     _sName = sName 
End Sub
In ColdFusion konnten Sie den Namen "Robert" an die COM-Methode SetString mit folgendem Code übergeben:

<cfobject action="create" type="com" class="comtest.clstest" 
  name="otest" context="inproc"> 
<cfscript>
  otest.SetString("Robert"); 
</cfscript>
In ColdFusion MX müssen Sie den Stringwert in eine Variable stellen und den Variablennamen zum Aufruf der COM-Methode verwenden:

<cfobject action="create" type="com" class="IEcomtest.clstest" 
  name="otest" context="inproc"> 
<cfscript>
  stringVar = "Robert"; 
  otest.SetString("stringVar"); 
</cfscript>
Hinweis: Im Methodenaufruf muss der Variablenname in Anführungszeichen eingeschlossen werden. Dadurch wird verhindert, dass ColdFusion MX die Variable auswertet und ihren Wert als String an die Methode übergibt.
Japanische Version,
Sortierfunktionen
In ColdFusion MX geben die Sortierfunktionen wie z. B. ListSort() und ArraySort() die Elemente in einer etwas anderen Reihenfolge zurück als in der japanischen Version von ColdFusion 5. Dies liegt daran, dass ColdFusion MX die Zeichen nach ihrer Unicode-Zeichennummer sortiert, während die japanische Version von ColdFusion 5 die Sortierung nach der shift_jis-Zeichennummer vornimmt.
LSIsDate() In ColdFusion MX gibt LsIsDate("3-1-2002") den Wert NO zurück, in ColdFusion 5 dagegen YES. Diese Funktion akzeptiert nur den Bindestrich (-) als Datumstrennzeichen in den Gebietsschemen Dutch(Standard) und Portuguese(Standard).
DateFormat(), TimeFormat()
LSDateFormat(), LSTimeFormat()
Wird an eine dieser Funktionen eine ungültige Maske übergeben (z. B. "tt-mm-jjmm"), geben ColdFusion 5 und ColdFusion MX die ungültigen Zeichen zurück. ColdFusion 5 trennt jedoch jedes Zeichen in der Ausgabe durch einen Apostroph (').
ParameterExists() ParameterExists() ist in ColdFusion MX veraltet. Verwenden Sie stattdessen IsDefined().
cfdirectory Bei action=list meldet cfdirectory unter Windows und UNIX nur die Attribute ReadOnly und Hidden. Unter UNIX werden Modus und Attribute als leer zurückgegeben. Wenn Sie nähere Informationen zu den Verzeichnissen auf einer lokalen Windows-Maschine benötigen, verwenden Sie cfexecute. Unter UNIX verwenden Sie cfexecute und ls -l.
cfheader Für den Zugriff auf die Statuscode-Kopfzeile für eine Seite, die mit dem Attribut cfheader statusCode festgelegt wurde, verwenden Sie
<cfdump var="#cfhttp#"> oder <cfdump var="#cfhttp.statuscode#">.
Verwenden Sie nicht <cfdump var="#cfhttp.responseheader#"> .

Hinweis: Der statuscode-Wert, der mit dem Attribut statusCode festgelegt wird, ist nicht mit dem status_code-Wert identisch, der mit dem Attribut name definiert wird.
cfloop Im Gegensatz zu ColdFusion 5 gibt dieses Tag die Strukturschlüssel nicht in alphabetischer Reihenfolge zurück. Die Rückgabe der Strukturschlüssel erfolgt in keiner besonderen Reihenfolge und stimmt somit nicht mit den Informationen im Handbuch Migration von ColdFusion 5-Anwendungen überein.
cfprocparam Das Attribut dbVarName wird in dieser Version von ColdFusion MX ignoriert, da die von ColdFusion MX verwendete JDBC 2.2 die Übernahme benannter Parameter nicht unterstützt. (ColdFusion 5 verwendete einen systemeigenen Treiber von Sybase.) Lösen Sie das Problem, indem Sie die Parameter nach Position übergeben.


 

Neueste Änderungen und Ergänzungen

Dieser Abschnitt enthält aktuelle Informationen, die in der Standarddokumentation zu ColdFusion MX für J2EE fehlen. Diese Informationen behandeln folgende Themen:

Änderungen an den unterstützten Plattformen
RDS bereitstellen

Weitere Änderungen

 

Änderungen an den unterstützten Plattformen

Außer den Betriebssystemplattformen, die im Handbuch ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden aufgeführt sind, wird auch Sun ONE Application Server 7 unter Windows XP unterstützt.
Im Handbuch ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden heißt es, dass IBM WebSphere Version 4 unter Redhat Linux 6.2 - 7.3 unterstützt wird. Diese Information ist nicht korrekt. IBM unterstützt nur WebSphere Version 4 für Redhat unter 7.1 und 7.2.
 

Remote Development Services (RDS) bereitstellen

Wenn Sie eine WAR-Bereitstellung vornehmen, müssen Sie eine der folgenden WAR-Dateien oder beide Dateien bereitstellen:

cfusion.war - Enthält die gesamte ColdFusion MX-Webanwendung.
rds.war - Enthält das RDS-Verteiler-Servlet, das die RDS-Anforderung an die entsprechende ColdFusion-Seite umleitet.

Im Handbuch ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden wird die Bereitstellung als WAR-Datei für Sun ONE Application Server 7 und WebLogic Server 7 empfohlen, doch wird die Bereitstellung für rds.war in den Kapiteln 3, "Installation auf Sun ONE Application Server 7" und 4, "Installation auf BEA WebLogic Server 7.0" nicht erläutert. Auch in Kapitel 8, "Macromedia ColdFusion MX auf Java-Plattformen installieren" fehlt eine Beschreibung der rds.war-Bereitstellung auf anderen J2EE-Anwendungsservern, bei denen die Bereitstellung in Form einer WAR-Datei erforderlich ist.

Bei der direkten Bereitstellung von WAR-Dateien stellen Sie die rds.war-Datei nur dann bereit, wenn die beiden folgenden Aussagen zutreffen:

Sie möchten den RDS-Zugriff auf ColdFusion unterstützen. Macromedia empfiehlt, die RDS-Unterstützung nicht auf einem Produktionsserver zu installieren.
Sie stellen ColdFusion unter einem anderen Kontextstamm als / bereit. Wenn Sie ColdFusion MX unter dem Kontextstamm / bereitstellen, ist das RDS-Verteiler-Servlet nicht erforderlich.

Falls eine dieser Aussagen nicht zutrifft, müssen Sie nur die cfusion.war-Datei bereitstellen. Sind beide Bedingungen gegeben, stellen Sie rds.war nach dem gleichen Verfahren wie cfusion.war bereit.

Standardmäßig würden Sie rds.war im selben übergeordneten Verzeichnis wie cfusion.war bereitstellen. Sie müssen rds.war unter dem Kontextstamm /CFIDE (in Großbuchstaben) konfigurieren.

Nähere Informationen über RDS und die Konfiguration der RDS-Unterstützung finden Sie in Kapitel 10 unter dem Abschnitt "RDS verwenden" des Handbuchs ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden.

 

Weitere Änderungen

Die J2EE-Datenquellen können jetzt mithilfe ihres vollständig qualifizierten JNDI-Namens direkt von CFQuery verwendet werden.
Die Sandbox-Sicherheit sowie der Schutz vor dem CFML-Zugriff auf Netzwerk- und Dateiressourcen erfordern keine weiteren Konfigurationsschritte mehr nach der Installation. Diese Änderung hat zwei Auswirkungen:
  • Sie müssen keinen Sicherheitsmanager aktivieren (durch Angabe von -Djava.security.manager in den JVM-Optionen). Die Aktivierung eines Sicherheitsmanagers ist jedoch weiterhin erforderlich, um die Netzwerk- und Dateiressourcen vor dem Zugriff durch Java-Ressourcen zu schützen.
  • Zur Aktivierung der Sandbox-Sicherheitsfunktion brauchen Sie nicht jedem Benutzer umfassende Sicherheitsberechtigungen für den Zugriff auf Klassendateien zu erteilen, indem Sie in der Richtliniendatei für den Anwendungsserver die Richtlinie java.security.AllPermission definieren. Auf bestimmten Anwendungsservern, wie z. B. Sun ONE Application Server 7, müssen diese Berechtigungen aber noch gewährt werden, um die ColdFusion-Funktionalität und den ColdFusion MX Administrator zu aktivieren.
Im Handbuch ColdFusion MX für J2EE installieren und verwenden ist angegeben, dass WebLogic jCOM zum Aufruf von COM-Objekten bei der Ausführung unter WebLogic 7 unterstützt wird. Zwar ist die Verwendung von jCOM technisch möglich, doch wurde diese Technologie nicht mit ColdFusion MX für J2EE getestet und wird daher nicht unterstützt.