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Director 8.5 1 - Versionshinweise
Einführung
Willkommen bei Director 8.5.1. Bitte lesen Sie das folgende Dokument aufmerksam durch, da es wichtige Informationen enthält.
Es ist in zwei Teile untergliedert: Neue
Funktionen und Bekannte
Probleme. Der erste Teil beschreibt die
neuen Leistungsmerkmale in Director 8.5.1 sowie die
in diesem Release behobenen Probleme. Im zweiten Teil
finden Sie Informationen zu bekannten Problemen in
der vorliegenden Version von Director.
Der besondere Schwerpunkt dieser Version liegt auf dem Anti-Aliasing für 3D-Sprites, Shockwave-Unterstützung für OS X und Unterstützung für die Anwendungserstellung und Wiedergabe unter Windows XP. Aufgrund unserer besonderen Bemühungen im Hinblick auf die Unterstützung für Anti-Aliasing und diese neuen Plattformen konnten wir uns nicht im gleichen Maß wie bei früheren Zwischenreleases auf die Behebung bestehender Probleme konzentrieren.
Wichtige Hinweise:
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Es werden zwei neue Plattformen für den Shockwave Player unterstützt: Mac OS X und Windows XP. |
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Ein neues Leistungsmerkmal wurde hinzugefügt: ein einfacher 2x-Oversampling-Anti-Alias-Modus für 3-Sprites. |
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Stellen Sie besonders bei den neu unterstützten Plattformen sicher, dass der verwendete Browser auf der betreffenden Plattform eingesetzt werden kann; Benutzer von OS X sollten beispielsweise IE 5.1.3 oder höher verwenden. |
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Aktualisieren Sie OS X auf 10.1.1; dies behebt eine Reihe von Wiedergabeproblemen. Es wird nur OS X 10.1.1 unterstützt. Um Ihr System zu aktualisieren, verwenden Sie die Funktion "Software-Aktualisierung" in den Systemeinstellungen. |
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Havok Xtra-Updates finden Sie
hier: http://www.havok.com/xtra.
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Was ist neu?
Willkommensfilm
Die Director-Installation umfasst
eine Reihe von Beispielen und Medien, mit denen Sie rasch das Programm erlernen
und eigene Director-Filme erstellen können. Dazu zählt der Film "Willkommen
bei Director", der direkt nach Abschluss der Installation angezeigt wird.
Dieser Willkommensfilm richtet sich besonders an die folgenden Zielgruppen:
3D-Benutzer, die noch keine Erfahrung im Umgang mit Director haben, Director-Benutzer,
die noch keine Erfahrung im Umgang mit 3D haben, und erfahrene Flash-Benutzer.
Er enthält Links zu vier neuen Tutorials: Director 8.5-3D-Tutorial für
Director-Benutzer, Director 8.5-Tutorial für 3D-Benutzer und Director-Kurzanleitung
für Flash-Benutzer (bestehend aus 2 Teilen).
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Anti-Aliasing
Director 8.5.1 enthält jetzt
eine Funktion zum Anti-Aliasing für komplette Szenen. Die Aktivierung der
Anti-Aliasing-Funktion bewirkt eine merkliche Verlangsamung der Bildrate. Dieses
Leistungsmerkmal wurde hauptsächlich für den Einsatz in Verkaufsdemos
und anderen E-Commerce-Komponenten implementiert. Anti-Aliasing wird nur im
Direct X 5.2-, Direct X 7- und Software-Rendering-Modus unterstützt. Es
handelt sich um eine Steuerung auf Sprite-Ebene, auf die wie folgt zugegriffen
werden kann:
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sprite(x).antialiasingSupported
--nur 'get'; gibt 1 oder 0 zurück; prüft, ob der aktuelle Renderer
Anti-Aliasing unterstützt |
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sprite(x).antialiasingEnabled --'get/set'. Die Einstellung 1 aktiviert das
Anti-Aliasing und 0 deaktiviert es. |
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Standardmäßig ist das
Anti-Aliasing deaktiviert.
Einige neuere Hardwarebeschleunigungskarten
bieten zwar hardwaregestütztes Anti-Aliasing, es kann in Shockwave 3D aber
noch nicht aktiviert werden. Die aktuelle Funktion ist so ausgelegt, dass sie
zuverlässig in so vielen Hardwarekomponenten wie möglich funktioniert.
Benutzer mit Karten, die hardwaregestütztes Anti-Aliasing unterstützen,
können diese Funktion über die Systemsteuerung ihrer Karte ein- und
ausschalten.
Dieses von uns gewählte Anti-Aliasing
funktioniert allerdings nicht mit OpenGL. Daher steht auf dem Macintosh die
Anti-Aliasing-Funktion nur im Software-Rendering-Modus zur Verfügung.
Bitte beachten Sie, dass für
diese Funktion mehr Speicher (VRAM/RAM) als beim konventionellen 3D-Rendern
erforderlich ist und mit einer Leistungsbeeinträchtigung gerechnet werden
muss. Aus diesem Grund wird empfohlen, das Anti-Aliasing zu deaktivieren, wenn
in der Szene Bewegungen stattfinden wie etwa Modelle oder Kameras, die sich
bewegen. Falls zwischen den einzelnen Bildern keinerlei Bewegung erfolgt, sollte
keine Verzögerung beim Rendern feststellbar sein.
Das folgende Beispiel enthält
Lingo-Code für das Anti-Aliasing:
-- Anti-Aliasing ein-/ausschalten, je nachdem, ob die 3D-Szene neu gezeichnet wird
-- Benutzer klickt auf UI-SchaltflŠchen, um in der Beispielszene Dreh-, Schwenk- und Dolly-Bewegungen auszufŸhren
-- Code an UI-SchaltflŠchen anfŸgen
on mouseDown
--Sicherstellen, dass 8.5.1 verwendet wird, da 8.5.0 das Anti-Aliasing nicht unterstŸtzt
if (the environment).productVersion = "8.5.1" then
-- Benutzer klickt auf UI-SchaltflŠchen, um Beispielszene zu bewegen; Anti-Aliasing deaktivieren
sprite(x).antialiasingEnabled = 0
end if
end
on mouseUp
--Sicherstellen, dass 8.5.1 verwendet wird, da 8.5.0 das Anti-Aliasing nicht unterstŸtzt
if (the environment).productVersion = "8.5.1" then
-- Benutzer klickt NICHT auf UI-SchaltflŠchen, um Beispielszene zu bewegen; Anti-Aliasing aktivieren
sprite(x).antialiasingEnabled = 1
end if
end
Hinweis: Stellen Sie vor Verwendung von Anti-Aliasing-Lingo
sicher, dass der Film in Version 8.5.1 ausgeführt
wird. |
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Leistungsverbesserung
Bei Verwendung der Anti-Aliasing-Funktion
fällt die Leistung manchmal stark ab. Um dieses Problem zu beheben, wurde
eine neue 3D-Sprite-Eigenschaft namens "suspendUpdates" eingeführt,
die per Vorgabe auf FALSE gesetzt ist. Ist sie auf FALSE gesetzt, wird die Sprite-Grafik
ganz normal aktualisiert. Ist sie auf TRUE gesetzt, wird das 3D-Sprite nicht
als Teil der Bühnenneuzeichnung aktualisiert, was eine Verbesserung der
Leistung mit sich bringt. Diese Eigenschaft sollte jedoch nur dann auf TRUE
gesetzt werden, wenn Sie *keine* Elemente in Ihrer 3D-Welt animieren. Diese
neue Eigenschaft kann auch bei 3D-Sprites verwendet werden, die kein Anti-Aliasing
verwenden oder animiert sind. Diese Eigenschaft funktioniert nur bei Sprites,
bei denen die Eigenschaft "directToStage" auf TRUE gesetzt ist.
sprite(1).suspendUpdates = true
-- stoppt Animationsaktualisierungen - es kommt nach wie vor zu falschen Updates (z.B. beim Ziehen von Fenstern Ÿber das Sprite)
sprite(1).suspendUpdates = false
-- stellt Animationsaktualisierungen wieder her
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Neue Plattformen
Ab sofort wird Windows XP für
die Wiedergabe und Anwendungserstellung unterstützt. Neu ist auch die Unterstützung
für Mac OS X Shockwave; allerdings werden selbst im Classic-Modus weder
Anwendungserstellung noch Projektoren unterstützt.
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Shockwave In Shockwave erscheint ein Skriptfehler-Dialogfeld
jetzt erst nach Auftreten von mindestens 10 Fehlern. Dieses neue Dialogfeld
meldet, dass der Film Fehler enthält, die bei der Wiedergabe zu Problemen
führen können. Falls die Shockwave.ini-Datei des Benutzers den Eintrag
"DisplayFullLingoErrorText = 1" aufweist, zeigt Shockwave weiterhin
bei allen Skriptfehlern das Fehlerdialogfeld mit dem kompletten Lingo-Fehlertext
an. |
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Behobene Probleme
Das Abspielen von MP3-Sounddarstellern
in Schleife führt nicht mehr zum Einfrieren des Browsers. Es wurden auch
verschiedene weitere MP3-Probleme behoben.
Mehrere besetzungsspezifische Probleme
(Datenverlust sowie Duplizieren und Löschen von Darstellern) wurden behoben.
XP weist sich beim Abfragen der Umgebung
nicht mehr als Windows 2000 aus.
In der japanischen Version von Director
8.5.1 wird die Inline IME-Voreinstellung auf Windows-Plattformen nun zwischen
den einzelnen Sessions gespeichert.
Havok Xtra: Das Löschen eines
Festkörpers innerhalb eines Kollisions-Callbacks bewirkt nun keinen Absturz
mehr. Eine Reihe von Problemen in Bezug auf Dashpots und die Bewegung von starren
Festkörpern wurde behoben.
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Bekannte Probleme
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Browsers Auf japanischen Systemen wird die
Browservorschau unter Netscape 6.2 nicht unterstützt; verwenden Sie als
Standardbrowser bitte Internet Exporer 6. |
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Documentation Da die Java Virtual Machine (JVM)
nicht Teil der Standardinstallation von IE 5.5 oder IE 6.0 ist, funktioniert
die Suchengine in den Hilfedateien erst dann korrekt, wenn JVM installiert ist. |
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Installation
Unter Windows kann Director nicht
von einem Benutzer mit eingeschränkten Rechten installiert werden.
Darüber hinaus können Benutzer
mit eingeschränkten Rechten Shockwave weder unter Windows noch unter OS
X installieren.
Nach Installation eines Director
8.5.1-Patches auf dem Mac tauchen einige Director-Anwendungsdateien im Papierkorb
auf. Diese Dateien können entfernt werden, sobald der Patch-Aktualisierer
die erforderliche Datei installiert hat.
Der Patch funktioniert nur mit einer Director 8.5 Standardinstallation. Wenn
Sie zwischenzeitlich eine der Standarddateien geändert haben wird das Update
fehlschlagen. Speichern Sie Ihre geänderten Dateien in einem anderen Ordner
wenn Sie diese behalten wollen, bevor Sie Director 8.5 neu installieren. Sie
können dann das Update starten und anschließend die veränderten
Dateien wieder zurückkopieren. Der Patch sucht Dateien mit dem Namen "Director 8.5". Sollten Sie
mehrere Dateien mit diesem Namen auf Ihrer Festplatte haben, so müssen
Sie eventuell manuell die richtige auswählen, in dem Sie auf den "Verzeichnis"-Knopf
im Updater klicken. Diese Situation kann unter MacOS auftreten, wenn Sie ein
Tool wie "Quickkeys" benutzen, da es seine Dateien nach dem Programm
benennt für welches sie aufgezeichnet wurden. Nach Installation eines Director
8.5-Patches auf einem System, auf dem Director 8.0 oder 8.5.0
ohne Patch installiert sind, erscheinen manche Symbole u.U. nach wie vor als
alte 8.5-Symbole.
Die meisten neuen Director-Symbole werden unter Windows
98 nicht angezeigt. Löschen Sie als Workaround
die Datei "ShellIconCache". Anweisungen
hierzu finden Sie unter http://support.microsoft.com/support/kb/articles/Q132/6/68.asp.
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Netlingo
Der SetPref() Befehl wird unter WIndows XP nicht aufgeführt wenn der Benutzer
nur eingeschränkte Rechte hat. |
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OS
X
AVIs, die den Indeo-Encoder verwenden,
werden unter OS X nicht richtig abgespielt, da dieser Codec von QuickTime unter
OS X nicht unterstützt wird.
Beim Scrollen im Browser unter OS
X aktualisiert ein 3D-Sprite in OpenGL seine Position erst, wenn die Bildlaufleiste
losgelassen wird.
Da es noch keine OS X-Version von
Real Player gibt, werden Real Assets in Shockwave unter OS X nicht unterstützt.
Beim Stummschalten über das
Kontextmenü spiegelt das Häkchen nicht den aktuellen Soundstatus wieder.
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Projektoren
Projektoren verwenden den Renderer,
der über das Kontextmenü im Benutzerbrowser eingestellt ist. Wenn
der Shockwave 3D-Renderer im Browser auf "Immer Hardware verwenden - OpenGL"
eingestellt ist, ist die Anti-Aliasing-Funktion in Projektoren nicht aktiviert,
da OpenGL kein Anti-Aliasing unterstützt. Dies liegt daran, dass die Projektoren
mit der Liste nicht unterstützter Treiber (Unsupported Driver List, UDL)
assoziiert sind, die wiederum mit Shockwave verknüpft ist. Um sicherzustellen,
dass das Anti-Aliasing in Projektoren für den Mac aktiviert ist, müssen
Sie sicherstellen, dass die Shockwave-Voreinstellung für den 3D-Renderer
"Inhaltseinstellungen berücksichtigen" oder "Software-Renderer
verwenden" lautet. Dies kann nur vom Benutzer im Browser über das
Kontextmenü geändert werden.
Das Antialiasing kann manchmal für den Software Renderer fehlschlagen,
da normaler Systemspeicher benutzt um das VideoRAM zu emulieren. Die Speicherpartition
für Projektoren wurde deswegen um weitere 4MB erhöht und umfasst nun
8MB bis 16MB für Standard-Projektoren. Es wird weiterhin darauf hingeweisen,
dass Speichermangel immer möglich sein wird unter MacOS 9.x oder früher
in Abhängigkeit von der Größe und Komplexität der Elemente
in der 3D Welt. Sie müssen deswegen eventuell die Speicherpartition Ihrer
Projektoren manuell anpassen, wenn Sie große und komplexe 3D Szenen mit
Anti-Aliasing benutzen wollen.
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XP
Windows XP installiert möglicherweise
selbst nach einem Windows-Update nicht den für Ihr System am besten geeigneten
Videotreiber. Sie sollten unbedingt die neuesten Treiber für Windows XP
von der Website des jeweiligen Kartenherstellers herunterladen.
Wenn Sie Director-Dateien bearbeiten,
die sich in einem komprimierten Ordner befinden, kann dies unter Windows XP
zu unerwartetem Verhalten führen.
In der Home-Edition von Windows XP
wird das Streamen von Media wie Sound oder QuickTime selbst bei einem Benutzerwechsel
nicht beendet.
Als Benutzer mit eingeschränkten
Rechten können Sie unter XP keine Xtras herunterladen.
Für Windows XP wurden neue Symbole
erstellt. Diese neuen Symbole sind für Windows XP optimiert, erscheinen
aber auch auf anderen Windows-Plattformen.
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Macromedia |
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01/15/02 |
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documentation, corrections,
changes, Lingo, 3D, release notes |
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