Grundlagen der Food-Fotografie: Kameraeinstellungen und Tipps zur Bearbeitung.

Mit unseren Tipps gelingen dir Food-Aufnahmen, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Und mit Adobe Photoshop Lightroom setzt du sie gekonnt in Szene.

Food-Fotografie macht Spaß, ist kreativ und liefert beeindruckende Ergebnisse, wenn man auf die Feinheiten achtet. Ein Food-Shooting will gut geplant sein. Mit ein wenig anschließender Bearbeitung in Lightroom wirst du den Betrachter vollends verzaubern.

Grundregeln für die Bildkomposition in der Food-Fotografie.

  1. Einstellungen: In der Regel liefern niedrige ISO-Werte (die Lichtempfindlichkeit der Kamera) und hohe Verschlussgeschwindigkeiten (die Öffnungszeit der Blende) die beste Bildqualität: weniger Rauschen, hohe Bildschärfe, kaum Unschärfen und weniger Verwacklungsgefahr.
  2. Beleuchtung: Die beste Wirkung ohne Auswaschen der Farben erzielst du mit Sonnenlicht, vor allem wenn es gefiltert durch ein Fenster fällt. Alternativ kannst du auch einen Reflektor über das Motiv halten. Mit einem Blitz wird dir dieser Effekt nicht gelingen. Stattdessen kommt es zu unschönen Blendeffekten oder öligen, unattraktiven Reflexen.
  3. Komposition: Setze dein Motiv mit anderen Gerichten, Zutaten oder Utensilien und Requisiten, die du im Hintergrund platzierst, in Szene. Das lenkt das Auge auf das Hauptgericht, während zugleich Komplexität und Kontrast erzeugt werden.

Subtile Bearbeitung führt zum Ziel.

Food-Bilder werden anders bearbeitet als Porträts oder Landschaftsaufnahmen. Um Nahrungsmittel realistisch, frisch und appetitlich aussehen zu lassen, bedarf es subtiler Bearbeitung.

Denke daran, dass niemand gerne Plastik isst. Verwende natürliche Effekte, um die Details deines Motivs noch besser herauszuarbeiten. Folge bei der Bearbeitung deinem Instinkt, achte aber darauf, dass das Bild nicht unrealistisch wirkt.

Finde heraus, wie du mit Adobe Photoshop Lightroom dein eigenes Food-Meisterwerk erstellst.