Anleitung zur Verwendung hoher Blendenwerte.

Je nach Objektiv kann ein hoher Blendenwert der Trick sein, mit dem dir die Aufnahme eines epischen Fotos gelingt.

Der Blendenwert des Kameraobjektivs (auch bekannt als Blendenzahl) gibt an, wie weit die Blende geöffnet bzw. wie viel Licht durchgelassen wird. Ein höherer Blendenwert lässt weniger Licht durch als ein niedrigerer Blendenwert. Du kannst einen höheren Blendenwert verwenden, um unter bestimmten Bedingungen atemberaubende Fotos zu machen. Bist du bereit, die Welt der hohen Blendenwerte zu entdecken?

Einstellen der Tiefenschärfe.

Die Tiefenschärfe, oft als DOF abgekürzt, ist eine der wichtigsten Säulen der Fotografie – und der Blendenwert ist aus folgenden Gründen eng damit verbunden:

Um Vorder- und Hintergrund eines Fotos scharf abzubilden, wählst du höhere Blendenwerte. Die Blendenwerte variieren jedoch je nach Objektiv. Bei einem 35-mm-Kameraobjektiv reicht möglicherweise ein niedrigerer Blendenwert als bei einem Makro-Objektiv aus, um dieselbe Tiefenschärfe zu erreichen.

Nutze langsamere Verschlussgeschwindigkeiten.

Hohe Blendenwerte sind ideal für die Landschafts- und Architekturfotografie, da sie alles scharf abbilden und die Details zur Geltung bringen. Du kannst auch künstlerische Aufnahmen erstellen, indem du mit Licht spielst – insbesondere, wenn du eine langsamere Verschlussgeschwindigkeit für Aufnahmen wie diese wählst:

Wenn du aufgrund der Objektivbeugung (d. h., des Detailverlusts bei kleineren Blendenöffnungen) zögerst, einen hohen Blendenwert zu verwenden, beginne einfach mit einem bestimmten Blendenwert und erhöhe diesen nach und nach, bis du den Sweetspot gefunden hast. Oder lerne mehr über Fotografie und experimentiere mit verschiedenen Blendeneffekten in einem vielseitigen Bildbearbeitungsprogramm.

Entdecke die Vielfalt von Adobe Lightroom und die Magie hoher Blendenwerte.