Schnell und einfach Podcasts erstellen: Schritt-für-Schritt Anleitung von unseren Experten.

Podcasts sind beliebter als je zuvor. Wer einen Podcast selber machen möchte, kann das eigene Zuhause ganz leicht in ein Studio verwandeln. Mit einfachen Produktionsmitteln, die jedem zur Verfügung stehen, können ambitionierte Podcaster Shows in professioneller Qualität aufnehmen – direkt im eigenen Wohnzimmer. Möchtest du über deine Lieblingsthemen sprechen und sowohl deine Meinung als auch dein Wissen mit Hörern auf der ganzen Welt teilen? Dann könnte ein Podcast die passende Lösung für dich sein.
 

Doch wie kannst du Podcasts erstellen? Unsere Experten Jamie Jeffers  und Lo Boutillette leiten dich Schritt für Schritt durch alle Phasen der Produktion – von der Planung über die Veröffentlichung bis zur Vermarktung. Jeder Schritt ist wichtig, wenn du einen Podcast selber machen möchtest.

Podcast Mikrofon mit Computer im Hintergrund

Im Folgenden Guide lernst du, wie die Experten Podcasts erstellen – in Schritten, die du leicht nachahmen kannst:

 
Wie plane ich einen Podcast?

Bevor du damit beginnst, deinen Podcast aufzunehmen, solltest du dir überlegen, welche Themen er behandeln soll. Die erfolgreichsten Shows liefern interessante Einblicke. Je spezieller ein Thema ist, desto mehr wird es Fans einer bestimmten Zielgruppe begeistern. Doch auch wer ein breiteres Themengebiet wählt, kann seinen Podcast einzigartig machen, indem er eine neue Perspektive oder einen interessanten Dreh zu einem Bereich bietet. Besonders beliebt sind sogenannte ASMR Podcasts (ASMR steht für Autonomous Sensory Meridian Response), die den Hörern ein entspannendes sensorisches Erlebnis bieten. Auf YouTube haben sich ASMR Videos ebenfalls durchgesetzt.

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„Um so viele potenzielle Zuhörer und Abonnenten wie möglich zu erreichen, musst du auf eine sehr spezielle Stimm- und Tonqualität abzielen, und du musst dir im Klaren sein, worüber du sprechen willst.“

– Jamie Jeffers, The British History Podcast

Mit den folgenden Tipps helfen wir dir, deine Zuhörerschaft zu identifizieren und zu entscheiden, wie du mit ihnen kommunizieren willst. Danach erfährst du mehr zum richtigen Aufnahmeformat und wie du am besten mit dem Aufzeichnen deines Podcast beginnst.

 

Warum einen Podcast erstellen?

Überlege dir gut, warum du deinen Podcast beginnen willst. Je genauer du das Ziel vor Augen hast, desto deutlicher ist die Richtung, wenn du mit den Aufnahmen anfängst. Sobald du deine Ziele kennst, kannst du den Aufbau deiner Show anpassen und deinen individuellen Ton finden.

 

Seine Leidenschaft mit Gleichgesinnten zu teilen ist für viele ein großer Motivator. Doch auch die folgenden Gründe könnten ausschlaggebend dafür sein, einen Podcast zu erstellen:


Weniger Konkurrenz als beim Bloggen.

Momentan ist Podcasten weniger wettbewerbsstark als Bloggen. Derzeit gibt es knapp unter zwei Millionen Podcasts, während das Internet inzwischen mehr als 600 Millionen Blogs verzeichnet.[i].

 

Die Zuhörerschaft aufbauen.

Um eine konstante Zuhörerschaft aufzubauen, die den Podcast jede Woche anhört, braucht es eine treue Fan-Gemeinde, die interessiert und engagiert ist.

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Mit dem Podcast Geld verdienen.

Natürlich lässt sich mit einem Podcast auch Geld verdienen. Zum Beispiel kannst du Werbeplätze an Unternehmen verkaufen, die ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten möchten. Als Urheber der Inhalte kannst du dafür eine Gebühr verlangen oder Teile deren Profits beanspruchen.

Dabei ist es jedoch wichtig, Inhalte und Werbung im ausgewogenen Rahmen zu halten, denn niemand schaltet ein, um Werbung zu hören.

 

Nur zum Spaß.

In erster Linie sollte dir das Podcasten Spaß machen. Du hast Gelegenheit über deine Interessen und Hobbys zu sprechen sowie mit Leuten in Kontakt zu treten, die diese teilen. Podcasts bieten Gelegenheit zu spannenden Diskussionen und unterhaltsamen Momenten. Vielleicht lernst du dabei sogar das ein oder andere dazu?

 

Wer sind deine Zuhörer?

Sei dir darüber im Klaren, worum es in deinem Podcast geht und finde deine individuelle Stimme. Gute Podcasts verbinden Menschen, da sie sich auf ein Thema konzentrieren, aber auch, weil der Podcaster in seinen Ansichten und seiner Perspektive einzigartig ist. 

Überlege dir gut, wen du mit deinem Podcast ansprichst, indem du dir folgende Fragen stellst:
 

  • Was interessiert meine Zuhörer?
  • Welche Meinungen und Informationen kann ich mit ihnen teilen?
  • Warum hören sie zu?
iphone with a pod case playing next to a laptop

Was ist das beste Podcast-Format?

Je nach Thema (und deinem Selbstvertrauen) mag es Sinn machen, dass du der einzige Moderator deines Podcast bist. Vielleicht ist es dir auch lieber, einen Co-Moderator oder Gäste einzuladen, um der Show Diskussionscharakter zu geben. Wähle den Stil aus, der dir am meisten zusagt. Sofern es ein Podcast mit einem einzelnen Sprecher ist, hältst du dich am besten an ein Skript. Wenn es ein Gruppen-Podcast in Form einer Gesprächsrunde ist, solltest du sicherstellen, dass jeder Co-Moderator seine Rolle genau kennt.

 

Zudem musst du dich für ein Format und eine Struktur für deine Show entscheiden. Überlege dir, welche Elemente an welcher Stelle auftauchen sollten. Deine Podcast-Episode kann beispielsweise so aussehen:

 

  1. Intro-Musik
  2. Stelle dich und deine Gäste vor
  3. Spreche über das Thema
  4. Werbepause
  5. Spreche über das Thema
  6. Werbepause
  7. „Das war’s für heute“
  8. „Vergesst nicht, den Podcast zu abonnieren und eine Bewertung zu hinterlassen“
  9. „Bis zum nächsten Mal“

 

Deine Show kann anders aussehen, je nachdem, wieviel du diskutieren willst, oder ob du Gäste interviewst. Das bleibt ganz dir selbst überlassen.

 

Aufmerksamkeit erzielen.

Du solltest dir bei der Erstellung des Podcasts auch über den Namen deiner Show Gedanken machen. Benenne sie nach etwas, das Aufmerksamkeit erweckt, aber gleichzeitig vom Publikum verstanden wird. Ganz gleich, ob es augenzwinkernd ist, ein Wortspiel oder ein relativ einfacher Titel – wichtig ist, dass er eingängig oder einprägsam ist. 

 

Wie planst du am besten die Länge deines Podcast?

Die Länge einer Podcast-Episode hängt ganz davon ab, wieviel du diskutieren willst. Es gibt bei der Podcast-Produktion keine perfekte Länge. Es kann eine Show sein, die man sich schnell im Bus anhört oder eine 60-Minuten Diskussion, die man während der Mittagspause anhören kann. Ein Podcast sollte genau so lange sein wie nötig. Es kommt vor allem darauf an, dass du genug Interessantes zu diskutieren hast, um den Zeitraum zu füllen.

 

Zudem solltest du dir Folgendes überlegen:

 

  • Wie oft kannst du einen Podcast produzieren und veröffentlichen? 
  • Kannst du bei dem, wofür du dich entscheidest, bleiben? Deine Zuschauer werden fortlaufend Content erwarten.
  • Planst du allwöchentliche Episoden oder eine kürzere Podcast-Serie, die nur während eines Teils des Jahres läuft? 
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Deinen Podcast aufzeichnen.

Jetzt bist du fast bereit, um deinen Podcast zu erstellen. Sobald du den kreativen Teil fertig gestellt hast, geht es daran, dein Aufnahme-Equipment einzurichten und zu entscheiden, wie du deinen Podcast produzieren willst.

 

Wo solltest du deinen Podcast aufzeichnen?

Wo du deinen Podcast aufnimmst, hat Einfluss auf die Hintergrundgeräusche. Wähle einen ruhigen Ort, wo du deine Stimme klar und deutlich aufzeichnen kannst. Die Aufnahme mitten im geschäftigen Büro, im Garten oder unterwegs zu machen, birgt die Gefahr, dass deine Stimme zwischen Wettergeräuschen oder Verkehrslärm verloren geht.

 

Manche professionellen Podcasts werden in schalldichten Studios produziert. Allerdings reicht ein ruhiges Schlafzimmer völlig aus, wenn du gerade erst mit der Podcast-Produktion beginnst.

 

Du könntest deinen Podcast live ausstrahlen. Das mag anfangs etwas nervenaufreibend sein, aber du bleibst dabei authentisch und hast dabei keine Chance, Fehler zu korrigieren. 

Für Anfänger ist die Vorab-Aufnahme am besten. Auf diese Weise kannst du Teile, mit denen du nicht zufrieden bist, wiederholen und die besten Elemente zusammenschneiden, bevor du das fertige Produkt veröffentlichst.

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Welche technischen Tools brauchst du, um einen Podcast zu erstellen?

 

Mikrofone sind die wichtigsten Podcast-Tools. Dabei gibt es keine Obergrenze, was Qualität und Kosten eines Mikrofons betrifft – du kannst tausende Euro für ein Mikrofon, Vorverstärker und Kabel ausgeben. Für die meisten Anfänger reicht ein USB-Mikrofon für die Podcast-Produktion absolut aus.

 

Du solltest unbedingt einen Aufsatzfilter für dein Mikrofon verwenden. Ohne dem können harte Verschlusslaute (wie B- und P-Laute) oder Zischlaute (wie beim S) von den Ohren der Hörer als unangenehme Plopp- oder Zischgeräusche wahrgenommen werden. Aufsatzfilter verringern auch die unvermeidbaren Laute beim Ausatmen. Du kannst auch einen sogenannten Dead Cat-Aufsatz verwenden, eine weiche Hülle, die über das Mikrofon gestülpt wird.

 

Zudem brauchst du eine Bearbeitungs-Software wie beispielsweise eine Digital Audio Workstation (DAW) oder Adobe Audition, um deine unbearbeiteten Tondateien in Podcast-Episoden zu verwandeln. Während einige hochqualitative Podcasts die gleiche Bearbeitungs-Software verwenden, mit der Musik produziert wird, reichen für die meisten Podcaster weitaus einfachere Programme aus. 

 

Sofern du einen Live-Video Feed deines Podcasts veröffentlichen willst, brauchst du auch eine Videoschnittsoftware wie Adobe Premiere Pro, um die Clips zusammenzufügen.

Dein Podcast muss auch auf einer passenden Plattform veröffentlicht werden. Dazu brauchst du eine Webseite, einen RSS Feed und einen Hosting-Service für deine Tondateien. Eine einfache WordPress-Seite reicht normalerweise aus. Auch einen RRS Feed zu erstellen ist ein simpler Prozess. Anbieter wie Blubrry und Libsyn bieten kostengünstige Angebote zum Hosten deiner Podcast-Episoden.  

 

Den Podcast auf Windows oder Mac aufnehmen.

Du kannst deinen Laptop oder Desktop-Computer zum Aufnehmen deines Podcast verwenden. Zum einen, um das Mikrofon einzustecken, zum anderen, um die Aufnahme- und Bearbeitungs-Software zu verwenden.

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Den Podcast über iOS oder Android aufnehmen.

Du kannst deine Podcasts auch von unterwegs mit deinem Smartphone oder Tablet aufnehmen. Sofern dein mobiles Gerät mit der Tonbearbeitungssoftware kompatibel ist, wie mit der Adobe’s Audition app, besitzt du von jedem Ort aus Zugriff auf die gleichen Tools und Effekte wie bei der Desktop-Version.

 

Wie nimmst du deinen Podcast auf?

Ob du ein Skript für deine Show hast oder nicht, hängt davon ab, welche Form du wählst. Wenn du deinen Podcast solo präsentierst, könnte es dir helfen, einem vorgefassten Skript zu folgen. Interviewst du Gäste, ist ein Gespräch ohne Skript viel interessanter und auch authentischer.

 

Hier sind die wichtigsten Tipps, wie du bei der Aufnahme ins Mirko sprechen solltest:

 

  1. Halte das Mikro so nah wie möglich an den Mund, ohne dass du es mit den Lippen berührst. 
  2. Das Mikro sollte sich leicht oberhalb des Mundes befinden – du solltest dich weder strecken noch vorbeugen müssen, um hineinzusprechen. 
  3. Sprich stets laut und klar – Nuscheln oder zu schnelles Sprechen solltest du vermeiden. 
  4. Es ist ratsam, in einen Mikrofonständer zu investieren, um es stabil zu halten. 
  5. Falls deine Haare lang sind, solltest du sie zusammenbinden, damit sie nicht versehentlich das Mikrofon streifen.
  6. Vermeide es, Schmuck oder schwere Kleidung zu tragen, um kein Klimpern oder Rascheln im Hintergrund zu erzeugen.
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So bearbeitest und produzierst du deinen Podcast.

Sobald du die Produktion deines Podcasts abgeschlossen hast, kannst du ihn bearbeiten. Nimm dir genügend Zeit, um die besten Teile zusammenzuschneiden, Fehler zu entfernen und Teile, die dir nicht gefallen, neu aufzunehmen.

 

Fehler sind kaum zu vermeiden, und das ist absolut okay – der Lernprozess sollte dir Spaß machen..

„Ganz egal, was du aufnimmst und wie du es aufnimmst, es wird immer einige Geräusche geben und jemand muss sich darum kümmern.“

– Lo Boutillette

 

Wie bearbeitest du deinen Podcast?

Die Bearbeitung deines Podcast gibt dir Gelegenheit, sämtliche Fehler zu entfernen und einen perfekten Podcast zu veröffentlichen. 

 

Die meisten DAWs besitzen Werkzeuge und Plug-Ins, um Hintergrundgeräusche zu reduzieren. Jedoch benötigen sie dafür den Raumton als Referenz, welche Hintergrundgeräuschpegel gefiltert werden sollen. Du solltest darauf vorbereitet sein, dass du eine Menge korrigieren möchtest. Die meisten Podcaster nehmen weitaus mehr Audio auf, als am Ende im Podcast bleibt.

 

Folgende Punkte solltest du bei der Bearbeitung beachten:

 

  • Die Lautstärke stabilisieren. Der gesamte Podcast sollte eine konstante Lautstärke besitzen. Es kann irritierend für die Zuhörer sein, wenn einige Teile lauter sind als andere. 
  • Hintergrundgeräusche reduzieren. Jeder Raum besitzt ein gewisses Maß an Hintergrundgeräuschen, selbst wenn du den Podcast in einem ruhigen Schlafzimmer aufzeichnest. Ein professionelles Mikrofon nimmt auch leise Geräusche auf, wie das entfernte Brummen eines Kühlschranks. Diese sollten reduziert werden, bis sie unhörbar sind. 
  • Fading. Verwende Sound Fading zum Ein- und Ausblenden, um Anfang und Ende verschiedener Teile deiner Show zu signalisieren. Langsames Ein- und Ausblenden von Sound wirkt professioneller als Segmente einfach ein- und auszuschalten. Du kannst zum Beispiel deine Jingles, Intro- und Outro-Musik oder Werbeslots ein- und ausblenden.
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Kannst du deinem Podcast Musik hinzufügen?

Wenn du einen Podcast erstellst, kannst du auch Lieder zu diesem hinzufügen. Wird er jedoch öffentlich ausgestrahlt, benötigst du ein Copyright, um die Musik verwenden zu dürfen, sofern sie von jemand anderem produziert wurde. 

 

Mit genügend Talent kannst du deine eigene Musik produzieren. Alternativ hast du Zugriff auf zahllose, kostenfreie Sound- oder Audio-Tracks online. Diese kannst du in Audio-Bibliotheken wie bei Stock Audio von Adobe finden. Dabei musst du aber immer den Urheber nennen. 

Gleiches gilt für Jingles und Sound-Effekte, die du vielleicht für deine Show verwenden möchtest. 

 

Wie veröffentlichst du deinen Podcast?

Sobald du mit deinem produzierten Podcast zufrieden bist, geht es zum Upload auf der von dir gewählten Seite, damit deine Fans ihn hören können.

 

Dazu solltest du allerdings einige Punkte beachten.

 

Exportieren.

Dein Podcast muss ein bestimmtes Format besitzen, damit er exportiert werden kann. MP3 ist hierfür ein sehr gängiges Datenformat.  MP3-Dateien sind klein und lassen sich schnell hoch- und herunterladen. Dabei besitzen sie jedoch nicht immer den besten Sound: je kleiner sie sind, desto mehr büßen sie an Klangqualität ein.

 

So konvertierst du deine Audiodateien.

WAVs und FLACs besitzen eine hohe Tonqualität und sind weit verbreitet. Der Nachteil ist, dass diese Dateiformate weitaus größer sind als einige ihrer Konkurrenten. Was bedeutet, dass sie langsam im Upload und Download sein können. Zudem nehmen sie oft viel Platz auf dem Hard-Drive in Anspruch. 

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Podcast Hosting.

Nimm dir Zeit und vergleiche die diversen Podcast-Hosting Seiten wie Spotify und Blurbrry, bevor du dich für eine Plattform entscheidest. Meistens musst du eine Gebühr zahlen und dich an die strikten Regeln dieser Seiten halten. Du solltest also die Plattform finden, die am ehesten deinen Anforderungen und deinem Budget entspricht.

 

Den Podcast hochladen.

Wenn du deinen Podcast hochlädst, brauchst du eine kurze, eingängige Beschreibung für deine Show sowie jede einzelne Episode. Dafür stehen dir nur ein paar Worte zur Verfügung, mach es also kurz, aber spannend. Dabei kannst du auch Templates verwenden. Beschreibe, was die Hörer in deiner Show lernen können, oder was du diskutieren wirst. Ziel ist es, sie so neugierig zu machen, dass sie auf Play drücken.

 

Du solltest zudem auch ein wenig Artwork auswählen. Podcast Artwork ist ähnlich dem eines Album-Covers. Es sollte originell sein und deinen Podcast ins beste Licht rücken. Du könntest beispielsweise selbst ein Logo oder ein auffälliges Design für deinen Podcast entwerfen. 

 

Die Podcast Promotion.

Sobald du deinen Podcast hochgeladen und sämtliche Beschreibungen hinzugefügt hast, steht er zum Anhören zur Verfügung. Natürlich musst du jetzt dein Publikum wissen lassen, wo sie ihn finden können. Überlege dir also gut, wie du deinen Podcast bekannt machen, bewerben und vermarkten willst.

 

  1. Welches Publikum wird er genau ansprechen?
  2. Wo findest du deine Zuhörer und welche Social-Media-Plattformen nutzen sie?
  3. Gibt es Internetforen und Seiten für Online-Diskussionen, wo dein Thema bereits diskutiert wird?
  4. Wieviel Geld kannst und willst du für Werbung ausgeben?

 

Du kannst auf Social Media die Werbemöglichkeiten der jeweiligen Plattform nutzen, oder die auf einer Podcast-Plattform integrierten Werbemittel verwenden. Diese kosten jedoch Geld, und wenn du in der Anfangsphase deines Podcasts keine große Menge investieren willst, liegt es an dir, ihn organisch bekanntzumachen.

Radio DJ at work

Du kannst dazu Foren und Fanseiten auf sozialen Netzwerken finden, wo Leute dein Thema bereits diskutieren. Dir steht es frei auf diesen Seiten Posts zu machen, um deinen Podcast zu bewerben und andere aufzufordern hineinzuhören.

 

Eine treue Zuhörerschaft aufzubauen, benötigt Zeit. Lass dich also nicht entmutigen, wenn es dauert, bis du tatsächlich Feedback erhältst. Die beliebtesten Podcasts gibt es oft bereits seit vielen Jahren. Bleib also positiv und bemühe dich darum, in jeder Episode dein Bestes zu geben, einschließlich qualitativer Produktion und spannenden neuen Ideen.

 

Adobe Podcast Partner.

 

  • Jamie Jeffers ist Host des großartigen British History Podcast, welcher einen tiefen Einblick in die Geschichte der britischen Inseln bietet. Jeffreys Show umfasst Geschichten aus der Prähistorik der Inseln bis hin zu ihrer Gegenwart.

 

  • Lo Boutillette  ist Kreativproduzentin, Redakteurin und Direktorin von LatinX.coma, wo sie ein breites Spektrum an unglaublichen Geschichten, Videos, Podcasts und mehr rund um das Leben, sowie die Kultur in Lateinamerika produziert.

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