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Farbinspiration Puderrosa.

Erfahre mehr über die Geschichte und Bedeutung der Farbe Puderrosa – ein Rosaton, der Jugend, Schönheit und Leidenschaft ausstrahlt.

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Welche Bedeutung steckt hinter der Farbe Puderrosa?

Bei der Farbe Puderrosa handelt es sich um einen mittleren Rosaton mit einer erdigen Aura. Puderrosa wurde nach dem rosigen Farbton benannt, der sich auf den Wangen zeigt, wenn jemand vor Verlegenheit, Zuneigung oder Zorn errötet. Die Farbe Puderrosa ist als Makeup schon seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der Kosmetik und ihre Verwendung ist so weit verbreitet, dass sie auf der ganzen Welt dieselben Assoziationen hervorruft.

Puderrosa ist ein mittleres Rosa mit erdigen Untertönen. Im Farbspektrum liegt Puderrosa zwischen den Farben Dusty Rose und Rose Pink und strahlt Schönheit, Leidenschaft und Gesundheit aus.

Die Geschichte der Farbe Puderrosa.

Die Farbe Puderrosa wird im Englischen als blush bezeichnet, ein Wort, das dort bereits lange, bevor es zum Farbnamen wurde, als Verb gebräuchlich war.

Die Farbe, die irgendwann auf Englisch als blush bezeichnet wurde, gab es natürlich schon lange vorher, zum Beispiel in den zarten Rottönen des Abendrots. Als Farbname wurde blush erstmals im Jahr 1590 schriftlich erwähnt, zur selben Zeit, als man auch damit anfing, das Erröten eines Gesichts damit zu bezeichnen. Zuvor war das Verb to blush nur in der Bedeutung „schauen, blicken“ verwendet worden – eine Bedeutung, die noch heute in der Redewendung at first blush (auf den ersten Blick) lebendig ist.

Die Farbe Puderrosa in der Antike.

Die Verwendung der Farbe Puderrosa als kosmetischer Gesichtspuder stammt aus der Antike. Im alten Ägypten wurden roter Ocker und Wasser gemischt und auf die Wangen (von Männern und Frauen) aufgetragen, um ein gesundes und strahlendes Aussehen zu erzielen. Im antiken Griechenland und später in Rom wurden zerquetschte Beeren und Blütenblätter verwendet, um denselben Effekt hervorzurufen.

Von der Renaissance zur Buntstiftbox.

In der Renaissance bildete die Farbe Puderrosa nicht nur die Grundlage der Schönheitspflege, sondern wurde auch zum festen Bestandteil der Theaterwelt, wo es mit voller Absicht exzessiv aufgetragen wurde. Der populäre Gebrauch von Puderrosa setzte sich über die Jahrhunderte fort und die Allgegenwart der Farbe brachte ihr ab dem Jahr 1998 einen festen Platz in der Buntstiftbox von Crayola ein, obwohl der Farbton dort ursprünglich Cranberry hieß.

Die Farbe Puderrosa in verschiedenen Kulturen.

Die Verwendung von Puderrosa überwindet Zeit und Raum.

Die weltweite Verwendung dieser Farbe in der Kosmetik dauert bereits über mehrere Jahrtausende an. Mit der Zeit erlangte die Farbe Puderrosa eine universelle Bedeutung, die an jedem Ort der Welt verstanden wird. Jede Zivilisation kennt die Rötung der Wangen, die in Momenten der Leidenschaft, der Verlegenheit und der Erregung auftritt. Die einzelnen Bestandteile der Farbe Puderrosa mögen an verschiedenen Orten der Welt variiert haben, aber es handelte sich bei ihr immer um den gleichen rötlichen Farbton gut durchbluteter Haut.

Die Etymologie des Wortes blush.

Das Verb blush, das vom altenglischen Wort blysċan abstammt, wurde im Englischen ursprünglich in der Bedeutung „schauen, blicken“ verwendet. Während die altenglische Wurzel also ursprünglich „glühen“ oder „rot werden“ bedeutet hatte, verschob sich die Bedeutung in späteren Zeiten zu „schauen, blicken, starren“. Die heute Bedeutung als Farbbezeichnung gewann blush erst wiederum ein weiteres Jahrhundert später. Verwandte Begriffe finden sich unter anderem im Urgermanischen als blozen (rot sein, leuchten) und Dänischen als blusse (lodern, erröten).

Die Farbbezeichnung blush in der Renaissance und der viktorianischen Ära.

Puderrosa (blush) wurde als Gesichtspuder über Jahrhunderte hinweg auf die Wangen aufgetragen und galt als Inbegriff von Jugend, Gesundheit und Schönheit. Lange Zeit galten diese drei Eigenschaften als gleichbedeutend. In der Renaissance wurden rote Wangen und Lippen nicht nur durch Kosmetika, sondern auch durch Kneiftechniken, leichtes Klatschen auf die Wangen und Beißen auf die Lippen erreicht, um die Durchblutung dieser Partien auf natürliche Weise zu anzuregen. Im viktorianischen Zeitalter wurden die Gesichtspuder immer weiter verfeinert und die noch heute gültigen Maßstäbe für die Verwendung der Farbe Puderrosa in der Kosmetik gesetzt.