.

Farbinspiration: Schokoladenbraun.

Erfahre mehr über die Geschichte und Bedeutung dieses satten Brauntons, der seinen Namen der verführerischen Farbe von Milchschokolade verdankt: Schokoladenbraun.

Jetzt erstellen

Welche Bedeutung steckt hinter der Farbe Schokoladenbraun?

Schokoladenbraun ist nach der Farbe der Milchschokolade benannt. Es handelt sich um einen warmen, satten Braunton, der einem kreativen Projekt Tiefe und Kultiviertheit verleihen kann. Mit dem erdigen Einfluss von Braun und dem Leuchten von Orange kann dieser verführerische Farbton den Appetit anregen. Diese appetitanregende Wirkung wird durch seinen Namen noch verstärkt.

Schokoladenbraun ist ein warmes Braun, das der Farbe von süßer Milchschokolade entspricht. Ihre Geschichte und Beliebtheit zeigen, wie vielseitig diese Farbe sein kann.

Die Geschichte der Farbe Schokoladenbraun.

Schokolade in all ihren Schattierungen.

Schokolade wird aus Kakaobohnen hergestellt. Kakaobohnen sind die hellbraunen Samen des Kakaobaums, der im Amazonasbecken in Südamerika beheimatet ist. Kakaobohnen sind in allen möglichen Brauntönen anzutreffen und nehmen bei der Verarbeitung eine erdig-rote Farbe an. Erst bei der Weiterverarbeitung zu cremiger Milchschokolade erhalten sie die bekannte schokoladige Farbe.

Schokoladenbraun wurde erstmals im 18. Jahrhundert im Englischen verwendet.

Der Begriff chocolate gelangte um das Jahr 1600 ins Englische, rund 100 Jahre nachdem die spanischen Kolonialherren die Schokolade nach Europa gebracht hatten. Das spanische chocolate geht auf das Nahuatl-Wort chocola-tl zurück. Als Farbe wurde sie erst 1734 in der englischen Sprache erwähnt, als die Kakaobohne bereits in einer Vielzahl neuer und süßer Köstlichkeiten zum Einsatz kam.

Vergleich von Schokoladenbraun und Braun.

Braun gehört im Allgemeinen nicht zu den beliebtesten aller Farben. In den letzten 20 Jahren bezog nur eine der Farben des Jahres von Pantone ihre Inspiration von Braun: Bei „Marsala“ aus dem Jahr 2015 handelte es sich um ein rustikales Rotbraun. Vom alten Rom bis ins Mittelalter galt Braun als die Farbe der Armen. Schokoladenbraun hingegen strahlt eine reichhaltige Wärme aus, die trotz dieser Konnotationen verführerisch wirkt. Die Farbe wird mit Zuverlässigkeit, Gesundheit und Stärke assoziiert. Im Spektrum der Brauntöne sticht Schokoladenbraun als stimmungsvoller, assoziationsstarker Farbton hervor.

Die Farbe Schokoladenbraun in verschiedenen Kulturen.

Verwendung in weniger offensichtlichen Bereichen.

Schokoladenbraun wird so sehr mit Behaglichkeit und Wohlfühlen assoziiert, dass die Farbe auch zur Beschreibung von Dingen verwendet wird, die gar nicht süß oder essbar sind. Viele Naturwunder tragen „Schokolade“ im Namen, darunter die Chocolate Hills auf den Philippinen und zwei kleine Gebirgszüge (einer in Kalifornien und einer in Arizona), die Chocolate Mountains. Sogar braune Labradore (früher „leberfarben“ genannt) werden heute als schokoladenbraun bezeichnet.

Die Psychologie hinter der Verwendung der Farbe in Verbindung mit ihrem Namen.

Die meisten Designer und Künstler verwenden Farben, ohne dass jemand weiß, wie die Farbtöne genau heißen. Man könnte also ein Logo mit dicken schokoladenbraunen Linien sehen und lediglich einen beruhigenden, erdigen Ton wahrnehmen, anstatt zu denken: „Was für eine großartige Verwendung der Farbe Schokoladenbraun.“ Kombiniert man die Farbe Schokoladenbraun jedoch mit ihrem Namen, schafft sie ein emotionales Erlebnis. Uns läuft sofort der Speichel im Mund zusammen und wir stellen uns den Geschmack und die Konsistenz von Schokolade vor.

Schokoladenbraun in der Luxusbranche.

Die Verwendung von Schokoladenbraun hat sich in den letzten 50 Jahren verfünffacht. Die Farbe hat bewiesen, wie verführerisch sie sein kann, und ist zu einer beliebten Wahl unter den erdigen Brauntönen geworden. Auch die kulturelle Bedeutung der Farbe hat dabei eine Rolle gespielt. Die ästhetische Anziehungskraft von Schokoladenbraun (sowohl Farbe als auch Name) erstreckt sich von der Mode über die Kosmetik bis hin zur Ethnographie.

Entdecke mehr Farben.