Vor- und Nachteile der Verkaufsförderung.
Eine gut ausgeführte Verkaufsförderungsstrategie sollte deinem Unternehmen Umsatzwachstum einbringen. Doch wenn eine Verkaufsförderung auch viele Vorteile hat, kann sie auch mit Nachteilen verbunden sein.
Folgende Punkte solltest du überlegen:
Vorteile der Verkaufsförderung.
- Neukundinnen und -kunden erhalten einen Anreiz, dein Produkt auszuprobieren.
- Deine Zielgruppe interagiert stärker mit deinem Unternehmen.
- Du kannst deinen Umsatz durch Ansprache von Neu- und Bestandskundinnen und -kunden steigern.
- Der Lagerbestand kann abverkauft werden.
- Der Website-Traffic erhöht sich.
- Du weckst Begeisterung für deine Marke.
- Du machst dir größere saisonale Ereignisse, z. B. Black Friday, Halloween und Weihnachten zunutze.
Nachteile der Verkaufsförderung.
- Schlussverkäufe und Aktionsangebote können die Gewinnspanne beeinträchtigen.
- Häufige Schlussverkäufe und Werbeaktionen können die wahrgenommene Qualität deiner Marke mindern.
- Der Wert deiner Marke leidet möglicherweise.
- Käufe werden in Erwartung von Werbeaktionen vielleicht verschoben.
- Dein Team kann möglicherweise mit der Nachfrage nicht Schritt halten.
- Marketingmaterialien kosten Geld.
- Deine Produkte lassen sich möglicherweise schlechter zum Normalpreis verkaufen.
20 Ideen und Beispiele für die Verkaufsförderung.
Kleinunternehmen können unterschiedliche Taktiken der Verkaufsförderung ausprobieren. Lasse diese Beispiele für die Verkaufsförderung in deine Marketingstrategien einfließen:
1. „Buy one, get one free“ (Zwei zum Preis von einem!).
Wecke das Interesse deiner Zielgruppe mit einer Aktion wie Buy one, get one free, wo beim Kauf eines Artikels der Zweite gratis ist. Die Aussicht auf kostenlose Produkte kann sowohl Neu- als auch Wiederholungsgeschäfte ankurbeln.
2. Kostenloser Versand für einen begrenzten Zeitraum.
Kostenloser Versand erleichtert möglicherweise die Kaufentscheidung. Durch den begrenzten Zeitraum entsteht eine gewisse Dringlichkeit und, die bei einer anstehenden Kaufentscheidung möglicherweise den Ausschlag für den Kauf gibt.
3. Neukundenrabatte.
Neukundenrabatte sind eine gute Methode, den Kundenstamm zu vergrößern und potenzielle Kundinnen und Kunden zum entscheidenden ersten Kauf zu bewegen. Werbung mit Instagram Stories wie „Neukunden erhalten 15 % Rabatt“ können das Interesse wecken und der ausschlaggebende Faktor bei der Entscheidung für dein Produkt sein.
4. Blitzverkäufe.
Blitzverkäufe sind eine gute Methode, um den Verkauf von Lagerbeständen oder Saisonartikeln außerhalb der Saison anzukurbeln. Sie erzeugen eine gewisse Dringlichkeit und ermuntern zum sofortigen Kauf. Du kannst Blitzverkäufe über Werbebanner oder in deinen Social-Media-Kanälen ankündigen, um den Website-Traffic zu erhöhen.
5. Gewinnspiele und Giveaways.
Interaktive Elemente beim Kauf kommen in der Regel gut an. Mit einem Glücksrad kannst du beispielsweise Leads generieren und deinen Kundinnen und Kunden die Chance auf einen Gewinn von Produkten oder Dienstleistungen geben. Gewinnspiele und Giveaways können potenzielle Kundinnen und Kunden dazu bewegen, ihr Glück bei dir zu versuchen.
6. Mitgliedsprogramme mit Prämien.
Verkaufsförderung kann sich an Bestandskundschaft wie auch an Neukundschaft richten. Treue Kundinnen und Kunden zu belohnen, ist eine gute Möglichkeit, Wiederholungskäufe zu sichern. Die Einladung zu einem „Club“ mit Rabatten oder ein Treueprogramm mit einem kostenlosen Produkt nach einer bestimmten Anzahl von Käufen wirkt möglicherweise umsatzfördernd.
7. Sonderschlussverkauf auf der Website.
Bei einem Sonderschlussverkauf gibst du auf deiner Website einen bestimmten Rabatt auf einen größeren Teil deiner Produkte. Dies ist eine gute Methode zum Abverkauf des Lagerbestands zwischen den Saisons, um Platz für neue Ware zu schaffen. Mit auffälligen Werbeanzeigen weckst du das Interesse für deine Aktion.
8. Kostenlose Muster.
Kostenlose Muster können das Interesse potenzieller Kundinnen und Kunden wecken. Indem du ihnen einen Eindruck von deinem Angebot vermittelst, bewegst du sie möglicherweise zum Kauf. Dies ist besonders bei komplexen Produkten oder Dienstleistungen und Abonnements beliebt.
9. Rabatte bei der Registrierung für eine Mailing-Liste.
Die Anmeldung zu einem E-Mail-Newsletter kostet nichts, und wenn Kundinnen oder Kunden dafür einen Rabatt erhalten, können sie Geld sparen. Mit dieser Art der Verkaufsförderung schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe. Du bekommst die E-Mail-Daten deiner Kundinnen und Kunden und bewegst sie zu einem Kauf.
10. Räumungsverkauf.
Bei einem Räumungsverkauf kannst du überschüssige Lagerbestände zu einem reduzierten Preis abverkaufen. Ein gut geplanter Räumungsverkauf zur Verkaufsförderung kann den Website-Traffic erhöhen und Schnäppchenjäger anlocken.
11. Zeitlich begrenzte Angebote.
Bei dieser Verkaufsförderungstechnik geht es darum, ein Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen und der Kundschaft das Gefühl zu vermitteln, möglicherweise etwas zu verpassen. Die zeitliche Begrenzung dient als Auslöser für die Kaufentscheidung.
12. Rabatte oder Aktionen für ausgewählte Personengruppen.
Rabatte oder Aktionen für ausgewählte Personengruppen können bei diesen das Zugehörigkeitsgefühl zur Marke stärken und sie dazu bewegen, bei dir und nicht bei der Konkurrenz zu kaufen. Wenn du Rabatte beispielsweise für Studierende oder Rettungskräfte anbietest, bevorzugen diese Personengruppen möglicherweise dein Unternehmen, um von den Rabatten zu profitieren.
13. Paketangebote.
Von Paketangeboten profitieren sowohl dein Unternehmen als auch potenzielle Kundinnen und Kunden. Beim Kauf mehrerer Artikel erhalten sie einen Rabatt oder einen besseren Tarif, und du erhöhst deinen Umsatz. Durch Paketangebote erhöht sich das Interesse an deinem Unternehmen.
14. Geschenk beim Kauf.
Das Angebot, beim Kauf zusätzlich ein Geschenk gratis zu erhalten, ist ein guter Kaufanreiz, der bei Bestands- und Neukundinnen und -kunden gleichermaßen funktioniert. Wenn du dafür einen bestimmten Kaufbetrag festlegst, sind die Kundinnen und Kunden möglicherweise bereit, mehr auszugeben, um sich für das Geschenk zu qualifizieren.
15. Coupons oder Gutscheincodes.
Auch mit Rabattcodes sind Kundinnen und Kunden vielleicht eher geneigt, bei dir zu kaufen. Sie sind auch eine gute Möglichkeit, sich für treue Kundschaft zu bedanken und zu weiteren Käufen anzuregen.
16. Spenden für wohltätige Zwecke.
Mit dieser Verkaufsförderungsmethode kannst du mit deinen potenziellen Umsätzen Gutes tun. Informiere deine Kundschaft, dass du für einen bestimmten Zeitraum einen Teil deines Umsatzes für einen guten Zweck spenden wirst. So überzeugst du sie vielleicht davon, die gute Sache zu unterstützen, indem sie bei dir kaufen anstatt bei Wettbewerbern, die dies nicht anbieten.
17. Rabatte für aufgegebene Warenkörbe.
Wenn Kundinnen oder Kunden ihren Warenkorb aufgeben, ohne zur Kasse zu gehen, kannst du sie mit einer entsprechenden Aktion vielleicht noch umstimmen. Indem du ihnen z. B. einen Rabatt auf die Artikel anbietest, bringst du sie vielleicht dazu, den Kauf doch noch abzuschließen.
18. Influencer-Links.
Durch die Zusammenarbeit mit Influencerinnen und Influencern kannst du deren Zielgruppe hinzugewinnen. Da sich die Followerinnen und Follower häufig auf das Urteil verlassen, könnte ein entsprechender Link deinen Umsatz fördern. Wenn du solchen Influencerinnen und Influencern einen Rabattcode gibst, den sie mit ihren Followerinnen und Followern teilen können, schaffst du einen weiteren Anreiz zum Kauf.
19. Exklusive Deals in der App.
Indem du Deals nur in der App anbietest, bestärkst du potenzielle Kundinnen und Kunden darin, deine App herunterzuladen. In der App können sie beim Kauf dann Rabatte freischalten.
20. Empfehlungsaktionen.
Bei dieser Verkaufsförderungsmethode erhalten deine Bestandskundinnen und -kunden einen Empfehlungscode, den sie an Interessierte weiterleiten können und mit dem diese einen Rabattcode für den ersten Einkauf erhalten. Die Person, die den Code weiterleitet, sollte ebenfalls einen Anreiz erhalten, der sie zur Weiterempfehlung motiviert.