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Kundenvertrauen wahren angesichts wachsender Probleme mit der Markensicherheit

Es kann Jahre dauern, das Vertrauen von Kunden zu gewinnen. Um es zu verlieren, reichen dagegen oft schon wenige Minuten. Das kann zum Beispiel geschehen, wenn die Anzeigen eines Unternehmens mit extremistischen, hetzerischen oder anstößigen Inhalten in Verbindung gebracht werden. Probleme rund um Markensicherheit sind nichts Neues, nehmen aber zu – und bescheren Advertisern schlaflose Nächte.

In jüngster Zeit haben große Firmen weltweit Werbeausgaben gekürzt oder Display-Werbung erheblich eingeschränkt, weil ihre Anzeigen neben unerwünschtem Content mit Volksverhetzung, extremer Gewalt oder anderen extremistischen Inhalten dargestellt wurden. Im Februar meldete DoubleVerify acht Millionen Anzeigen, deren Darstellung auf Seiten blockiert wurde, die als volksverhetzend eingestuft wurden. Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Januar verdreifacht.

Das Engagement von Adobe

Als Vorreiter im Bereich Digital Marketing betrachten wir es als unsere Pflicht, unseren Kunden Lösungen bereitzustellen, die sicher und transparent sind und ihren Werten entsprechen. In der Werbung unterstützt Adobe Marketer dabei, ihre Ziele zu erreichen, ohne Markensicherheit, Medienqualität oder Transparenz zu beeinträchtigen.

Digital-Marketing-Experten und Advertiser machen sich zu Recht Sorgen. Laut einer aktuellen Umfrage von Adobe Digital Insights haben 58 Prozent der Marketer heute größere Bedenken bezüglich des digitalen Anzeigenbetrugs als noch 2016. Die Hälfte der befragten Medieneinkäufer bewertete „Medienqualität“ als größte Herausforderung für die Branche.

Markensicherheit stärken durch Drittanbieter-Integrationen

Vor diesem Hintergrund verbessern wir unsere Leistungsmerkmale für Markensicherheit durch die Integration einer weiteren vertrauenswürdigen Betrugspräventionstechnologie eines Drittherstellers: Grapeshot. Grapeshot bietet Pre-Bid-Filter, die Seiten vor dem Bidding auf fragwürdigen Content hin scannen, ehe dort eine Anzeige platziert wird. Damit ergänzt es die vorhandenen Drittanbieter-Integrationen für Datensicherheit und Betrugsprävention – DoubleVerify, Integral Ad Science, Proximic und White Ops –, um Advertisern ein Höchstmaß an Markensicherheit zu bieten.

Die Präventionsmaßnahmen von Adobe im Überblick

Zusätzlich zu diesen Integrationen bietet die Demand-Side-Plattform (DSP) Adobe Media Optimizer, die Teil von Adobe Advertising Cloud ist, Kunden proprietäre Funktionen für Markensicherheit, z. B. automatische Tools, um die Einblendung von Anzeigen neben anstößigem Content zu vermeiden, und einen manuellen Sitescreening-Prozess durch ein Team von Qualitätssicherungsexperten.

Insgesamt bietet Adobe u. a. die folgenden Präventionsmaßnahmen zum Schutz seiner Kunden:

•  Screening auf Site- und App-Ebene durch ein spezialisiertes Experten-Team, das eine Prüfung von Qualität und Content durchführt und unsicheres Inventar (z. B. gefälschten oder schädlichen Content) ausschließt.

• Kontextbezogenes Targeting, mit dem Advertiser ausschließlich Seiten mit Content ansprechen können, der für ihre Anzeigen relevant ist, während Seiten zu bestimmten Themen ausgeschlossen werden.

• Pre-Bid-Filter ermöglichen es, Seiten mit fragwürdigem Content zu erkennen und die Ausspielung von Anzeigen auf diesen Seiten zu vermeiden, bevor die Website oder App geladen wurde. Das ist ein wichtiger Punkt, da damit das Marken-Image proaktiv geschützt und die Darstellung von Anzeigen der Marke neben hetzerischem und extremistischem Material vermieden wird.

• Drittanbieter-Integrationen für Markensicherheit und Betrugsprävention (siehe oben).

Zusätzlich bitten wir Advertiser, diese Funktionen ausführlich zu testen, indem wir ihnen die Filter von Grapeshot und andere Technologieintegrationen für Markensicherheit noch bis Ende Juni 2017 kostenlos zur Verfügung stellen. Die Technologie ist auf der DSP von Adobe Advertising Cloud für Desktop-Video- und Display-Inventar verfügbar.

Für Adobe stehen Marketer im Fokus. Unsere DSP erstattet daher automatisch den Kaufpreis für Impressions, die von unserem Partner White Ops als betrügerisch eingestuft werden. Brett Wilson, Vice President und General Manager für Advertising bei Adobe, betont aber: „Der Ausschluss von Bot-Traffic ist nur ein Puzzle-Teil. Kontextbezogene Markensicherheit war schon immer genauso bedeutend. Wir sind stolz, dass unsere Kunden durch den Einsatz unserer Markensicherheits-Tools effektiv vor beidem geschützt werden.“


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