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Produktinformationen

Was ist Adobe® Media Server 5 über Amazon Web Services™?
Adobe Media Server 5 über Amazon Web Services (früher Flash® Media Server über Amazon Web Services) bietet Ihnen eine einfache, kostengünstige und dynamisch skalierbare Lösung für die Bereitstellung und Verwaltung von Media-Streams über mehrere Protokolle. Mit Funktionen für Dynamic HTTP Packaging und Protected HTTP Streaming können Sie einzelne Video-Streams oder Dateien auf iOS- und Adobe Flash Player-kompatiblen Devices schützen.
Videos lassen sich komfortabel und kostengünstig für verschiedene Bildschirme bereitstellen und verwalten. Die gemeinsame Lösung von Adobe und Amazon Web Services vereinfacht das Streamen von Premium-Videoinhalten an eine Vielzahl von Endgeräten. Ihre Inhalte lassen sich auf iOS- und Android™-Devices, Hybrid-Fernsehern und Desktops konsistent anzeigen und monetarisieren – alles in einem übersichtlichen Workflow und mit besserer Performance.
Die Bereitstellung geschützter, hochauflösender Streams funktioniert sowohl für Live- als auch für On-Demand-Video. Die Anfangskosten bzw. -investitionen sind minimal.

Wie kann ich mehr über Adobe Media Server 5 über Amazon Web Services erfahren?
Ausführliche Informationen finden Sie unter Adobe und Amazon Web Services.
Was ist Adobe Media Server?
Adobe Media Server ist eine erprobte Lösung für Video-Streaming. Damit können geschützte Inhalte nach einmaliger Codierung für mehrere Plattformen bereitgestellt werden – per Verpackung „on demand“ und mit Echtzeit-Verschlüsselung.
Was ist Adobe Media Server 5 Professional?
Mit Adobe Media Server 5 Professional in Kombination mit Adobe Access 4 können Sie hochauflösende Videoinhalte nach einheitlichen DRM-Richtlinien (Digital Rights Management) für Desktops, Hybrid-Fernseher, Tablets und Smartphones streamen und schützen. Unterstützt wird auch die Bereitstellung von Streams über native Libraries für Apps in Objective-C unter iOS oder die Laufzeitumgebung Adobe AIR® auf Android™-Devices. Der schlanke Workflow macht die Ansprache größerer Zielgruppen einfacher, kostengünstiger und hochwertiger.

Was sind die wichtigsten Funktionen von Adobe Media Server 5 Professional?
Verpackung und DRM-Schutz: Inhalte lassen sich mit Adobe Access 4 (separat erhältlich) in einem universellen DRM-Workflow für Desktops, Hybrid-Fernseher, Tablets und Smartphones inklusive iOS- und Android-Devices verpacken.
HTTP-Pakete „on demand“: Stellen Sie Video ohne vorherige Vorbereitung für Flash Player-kompatible und iOS-Devices per HTTP bereit. Die Erstellung von Paketen bei Bedarf vereinfacht die Veröffentlichung, da für alle unterstützten Devices – mit oder ohne Flash Player – nur eine Gruppe von Videodateien benötigt wird.
Protected HTTP Streaming an Apple iOS: Stellen Sie hochwertige Live- und On-Demand-Videos für Devices und HTML5-fähige Browser bereit, die HTTP Live Streaming (HLS) unterstützen. Dabei können Sie dieselben Mediendateien und Livestreams verwenden wie für Flash Player. Für eine zuverlässige Wiedergabe sorgt die vollständig adaptive Bit-Rate.
Protected HTTP Streaming an Adobe Flash Player: Inhalte, die per HTTP an Desktops und Devices gestreamt werden, lassen sich dank Echtzeit-Verschlüsselung, Cache-tauglicher Bereitstellung von Schlüsseln und Player-Bindung einfacher schützen.
DRM mit Adobe Access: Mit der DRM-Richtlinie von Access für HLS auf iOS-Devices lassen sich Videoinhalte dynamisch segmentieren und verschlüsseln. Definieren Sie Verfahrensregeln und Richtlinien für die lineare-, Live- oder On-Demand-Bereitstellung hochwertiger Videoinhalte.

Welche Unterschiede bestehen zwischen Adobe Media Server 5 Professional und Adobe Access 4 beim Schutz von Inhalten?
Adobe Media Server unterstützt verschiedene Technologien für Inhaltsschutz, darunter RTMPE (Encrypted Real Time Messaging Protocol), SWF-Verification, PHDS (Protected HTTP Dynamic Streaming) für HDS- oder HLS-Inhalte u. Ä. Diese Lösungen bieten ausreichend Schutz für die Mehrheit der heute verfügbaren Premium-Inhalte. Adobe Access ist eine professionelle DRM-Lösung mit strikten Richtlinien für Verwendungsregeln, beispielsweise für Leihfristen oder den Entzug von Lizenzen. Mit diesen beiden Lösungen von Adobe lassen sich hochwertige Inhalte für eine Vielzahl von Endgeräten verpacken und schützen. Durch Einbindung der Adobe Access-Bibliothek für iOS in Objective-C-Projekte werden auch Streams an native iOS-Apps unterstützt.
Worin unterscheiden sich Adobe Media Server 5 Professional und Adobe Flash Media Interactive Server 4.5?
Adobe Media Server 5 Professional und Flash Media Interactive Server 4.5 unterscheiden sich vorrangig darin, dass Adobe Media Server 5 Professional die Verpackung von Premium-Inhalten für eine weitaus größere Zahl von Zielplattformen unterstützt, insbesondere auch für native iOS-Apps durch die Einbindung der Adobe Access-Bibliothek für iOS in Objective-C-Projekte.
Für welche Zielgruppen eignet sich Adobe Media Server 5 Professional?
Adobe Media Server 5 Professional richtet sich an Publisher und Content-Distributoren mit umfangreichen Beständen an Videoinhalten, die für eine Vielzahl von Endgeräten bereitgestellt werden müssen. Die Lösung ist außerdem für Unternehmen interessant, die lizenzierte Inhalte mit leistungsfähigem DRM-Schutz versehen müssen. Adobe Media Server 5 unterstützt die FCC-Vorgaben für Untertitel und bietet auch Schutzoptionen für native iOS-Apps.
Worin unterscheiden sich Adobe Media Server 5 Professional und Adobe Flash Media Interactive Server 4.5?
Adobe Media Server 5 Professional und Flash Media Interactive Server 4.5 unterscheiden sich vorrangig darin, dass Adobe Media Server 5 Professional die Verpackung von Premium-Inhalten für eine weitaus größere Zahl von Zielplattformen unterstützt, insbesondere auch für native iOS-Apps durch die Einbindung der Adobe Access-Bibliothek für iOS in Objective-C-Projekte.
Für welche Zielgruppen eignet sich Adobe Media Server 5 Professional?
Adobe Media Server 5 Professional richtet sich an Publisher und Content-Distributoren mit umfangreichen Beständen an Videoinhalten, die für eine Vielzahl von Endgeräten bereitgestellt werden müssen. Die Lösung ist außerdem für Unternehmen interessant, die lizenzierte Inhalte mit leistungsfähigem DRM-Schutz versehen müssen. Adobe Media Server 5 unterstützt die FCC-Vorgaben für Untertitel und bietet auch Schutzoptionen für native iOS-Apps.

 

Produktkonfiguration

Worin liegen die Vorteile eines eigenen Adobe Media Servers im Vergleich zur Nutzung eines CDN für das Streaming von Premium-Inhalten?
Das Streaming innerhalb Ihrer eigenen Netzwerkinfrastruktur ist tendenziell kostengünstiger. Hier haben Sie die Möglichkeit, Zugriffs- und Bereitstellungskanäle zu überwachen sowie die Lastenverteilung in Ihrem Netzwerk über die Origin-/Edge-Konfiguration von Adobe Media Server zu steuern. Sie können zudem wirksame Authentifizierungs- und Interaktionslösungen implementieren, die CDNs (Content Delivery Networks) nicht unterstützen. Mit Encrypted RTMFP (Real Time Media Flow Protocol) lassen sich darüber hinaus fortschrittlichere Verfahren zur Medienbereitstellung nutzen, wie z. B. Multi-Casting oder die Kombination von IP- und P2P-Multicasts (auch „Multicast Fusion“ genannt).

Unterstützt Adobe Media Server IPV6?
Ja, IPV6 wird seit Flash Media Server 3 (2008) unterstützt.

Warum sollte ich Adobe Media Server anstelle eines Server-Klons einsetzen?
  • Kompatibilität mit Adobe-Produkten – Flash Player bietet umfassende Desktop-Unterstützung und schnelle Verbreitung nach Veröffentlichung neuer Versionen.
  • HTTP Dynamic Streaming „on-demand“ – Vorhandene MP4- und FLV-Videos lassen sich in Echtzeit zu F4F-Dateien verpacken. Dadurch wird der Workflow für die HTTP-Bereitstellung gestrafft, und das Prepackaging von Inhalten für Flash Player entfällt.
  • Einfach anzuwendende Sicherheitstechnologie – Weltweit stellen mehr als 20 CDNs jährlich über 800 Petabyte an Videodaten über Adobe Media Server bereit.
  • Leistungsfähiger Schutz – On-Demand- und Livestreams mit adaptiver Bit-Rate lassen sich zeitgleich für Flash Player-kompatible und iOS-Devices schützen. Adobe Access ermöglicht darüber hinaus einen weiter gehenden DRM-Schutz (Digital Rights Management) mit konsistenter Unterstützung für Desktops, verschiedene Devices und ausgewählte Hybrid-Fernseher.
  • Mehr Sicherheit bei Multicasts – Durch Neuerungen wie Replikation, Server-seitige Aufzeichnung oder Rebroadcasting können hochwertigere Videos im Unternehmen bereitgestellt werden, ohne das Netzwerk zu überlasten.
  • Zuverlässigkeit – Mit Applikationen wie Adobe Connect™ und Partnern wie Akamai, die die Technologie ständig weiterentwickeln, ist Adobe Media Server hinsichtlich Zuverlässigkeit und Innovation unübertroffen, was sich in einer weiten Verbreitung dieser Lösung widerspiegelt.
  • Live-Video – Adobe Flash Media Live Encoder unterstützt Livestreaming im H.264-Format und DVR-Funktionalität. Streaming über geklonte Server wird nicht unterstützt.
  • Peer-Assisted Networking (P2P) – Bandbreitenkosten lassen sich durch die Bereitstellung von Videos und Daten über Flash Player deutlich reduzieren.
  • Kommunikation per UDP – Dieses Feature sorgt für geringere Latenz bei Applikationen für Echtzeit-Kommunikation.
  • Absoluter Timecode – Die Synchronisierung von Video und Audio beim Streaming wurde verbessert.
  • SWF-Verification – Die Wahrung der Integrität von SWF-Dateien ist ein wichtiger Aspekt bei der Bereitstellung geschützter Inhalte.
Müssen CDNs Adobe Media Server unterstützen?
Nein. Adobe Media Server kann für die Bereitstellung per HTTP als Remote-Origin-Server konfiguriert werden. Für Kunden, die keinen eigenen Origin-Server betreiben möchten, arbeitet Adobe eng mit CDN-Partnern zusammen, um die Nutzung von HTTP- und RTMP-Diensten mit Drittanbieter-CDNs zu vereinfachen. Kontaktieren Sie einen der Partner für weitere Informationen.

Unterstützt Adobe Media Server HTML5?
Ja. Adobe Media Server stellt HTML5-Inhalte für iOS-Devices im Streaming-Format HLS bereit. Für andere HTML5-fähige Browser können Sie den progressiven Download über Adobe Media Server nutzen.

Wie viele Server benötige ich für HTTP-Streaming?
Adobe Media Server kann Hunderte von Dateien gleichzeitig verpacken. Sobald eine Datei verpackt wurde, verbleibt sie im HTTP-Cache und kann „on demand“ abgerufen werden. Die Skalierbarkeit wird erheblich verbessert, wenn Adobe Media Server in Kombination mit HTTP-Caching-Technologien (wie Varnish oder SQUID) und CDNs eingesetzt wird. Falls Sie nur wenige Dateien für ein großes Publikum zur Verfügung stellen möchten, ist die Last für Adobe Media Server gering. Das ändert sich jedoch, wenn Sie eine große Anzahl verschiedener Dateien bereitstellen möchten. Die Last für den Server nimmt zu. Nur beim Streaming an iOS-Devices hat die Anzahl der verschiedenen Dateien keine Auswirkung auf die Server-Last. Beim Streaming mit Verschlüsselung kann nur eine begrenzte Anzahl von Dateien gleichzeitig verpackt werden.

Benötige ich eine separate Lizenz für Adobe Access, um Inhalte per PHDS bereitstellen zu können?
Nein. Für PHDS-Aktivitäten ist keine zusätzliche Lizenz erforderlich.

Ist Adobe Media Server skalierbar?
Ja. Adobe Media Server unterstützt Edge-Caching für RTMP. Die Edge-Origin-Architektur bietet die Caching-Dienste, die für umfangreiche Implementierungen in verteilten Umgebungen notwendig sind. Sie können aber auch die Edge-/Origin-Konfiguration nutzen, um Livestreams nach Zielort zu splitten und die Lastenverteilung zu optimieren.
RTMFP-Applikationen sind dank neuer Funktionen für Peer-Introductions noch besser skalierbar, da diese den Einsatz mehrerer Server für die Verwaltung der Peer-Gruppe erlauben.
Sind Adobe Media Server-Applikationen und -Konfigurationen mit Flash Media Server 3, 3.5, 4 und 4.5 kompatibel?
Adobe Media Server bietet volle Abwärtskompatibilität mit Flash Media Server 3, 3.5, 4 und 4.5. Benutzerdefinierte Plug-ins in C++ für die Versionen 3 und 3.5 müssen für die Bereitstellung über ein 64-Bit-System neu kompiliert werden.
  • Client-seitiges ActionScript®: Sie sollten Ihre Applikation testen, um die Kompatibilität zu überprüfen.
  • Server-seitiges ActionScript: Die Server-seitigen APIs wurden geringfügig geändert.
  • Konfigurationsdateien: Diese wurden umfassend überarbeitet. Speichern Sie eine Sicherungskopie der Konfigurationsdateien für die ältere Produktversion, und wandeln Sie sie dann für Version 4.5 um.
  • Origin-/Edge-Server für RMTP-Streaming: Die Software-Versionen müssen auf dem gleichen Stand sein – gemischte Implementierungen der Versionen 3.x und 4.5 werden nicht unterstützt.
  • Wo kann ich Upgrades herunterladen?
  • Upgrades für Adobe Media Server finden Sie unter „Updates“.

Wo kann ich Upgrades herunterladen?
Upgrades für Adobe Media Server finden Sie unter „Updates“.

Welche Support-Optionen stehen für Adobe Media Server zur Verfügung?
Die ausführliche Online-Dokumentation und weitere Support-Materialien für Adobe Media Server finden Sie auf der Seite „Ressourcen“. Zahlreiche Tutorials und Code-Beispiele stehen im Developer Center für Adobe Media Server zur Verfügung. Falls Sie umfangreichere Unterstützung benötigen, empfiehlt sich die Anmeldung für eines von Adobes Support-Programmen.

Wo finde ich einen Experten?
Adobe unterhält ein Verzeichnis mit Lösungspartnern für Adobe Media Server. Die angebotenen Dienste reichen von Programmierung und Publishing bis zu Werbung, Bereitstellung und Beratung. Auch in den Adobe-Foren zu Adobe Media Server und den jeweiligen Diskussionslisten geben Experten gerne hilfreiche Tipps. Weiter unten auf dieser Seite finden Sie eine Liste aller Ressourcen.
Was ist Adobe Media Server?
Was ist Adobe Media Server?
Was ist Adobe Media Server?
Was ist Adobe Media Server?
Was ist Adobe Media Server?
Was ist Adobe Media Server 5 Professional?

 

Video-Streaming

Welche Optionen für Video-Streaming bietet Adobe Media Server?
Adobe Media Server unterstützt verschiedene Bereitstellungsmethoden. Jede hat ihre eigenen Vorteile.
Welche Optionen für Video-Streaming bietet Adobe Media Server?
Welche Optionen für Video-Streaming bietet Adobe Media Server?
Streaming-Methode Beschreibung
RTMP Dynamic Streaming (Unicast) Streaming mit geringer Latenz und hoher Auflösung; unterstützt Live- und On-Demand-Streams mit vollständig adaptiver Bit-Rate
RTMPE (Encrypted Real-Time Messaging Protocol) RTMP-Streaming mit Echtzeit-Verschlüsselung
RTMFP (Multi-Casting) Verschlüsseltes IP-Multi-Casting; unterstützt sowohl ASM- als auch SSM-Multicasts in Multicast-fähigen Netzwerken
RTMFP (P2P) P2P-Livestreaming zwischen Flash Player-Clients
RTMFP (Multicast Fusion) Kombination von IP- und P2P-Multicasts für erhöhte Service-Qualität in Enterprise-Netzwerken
HTTP Dynamic Streaming (HDS) Bereitstellung standardkonformer MP4-Inhalte in Echtzeit oder auf Abruf über herkömmliche HTTP-Verbindungen
Protected HTTP Dynamic Streaming (PHDS)
HDS-Streams mit Echtzeit-Verschlüsselung
HTTP Live Streaming (HLS) HTTP-Streaming an iOS-Devices oder solche, die das HLS-Format unterstützen; optional mit AES-128-Verschlüsselung
Unterstützt Adobe Media Server HD-Streaming?
Ja. HD-Videos können mit dem VP6- oder dem H.264-Codec über Flash Player bereitgestellt werden. Der H.264-Codec liefert meist bessere Qualität bei geringeren Bit-Raten. Alle Protokolle unterstützen die Live- oder On-Demand-Bereitstellung von HD-Inhalten. Die besten Ergebnisse für HD-Video erzielen Sie aber mit RTMP oder HTTP Dynamic Streaming. HD-Videos werden entweder in 480p- oder 720p-Auflösung mit einer Bit-Rate von 2 bis 3 Mbit/s gestreamt.
Was ist dynamisches Streaming?
Adobe Media Server unterstützt dynamisches Streaming für Videoinhalte mit verschiedenen Bit-Raten. Dieses Verfahren sorgt für die hochwertige Wiedergabe beim Endanwender, da während der Wiedergabe nahtlos zwischen den verschiedenen Inhalten bzw. Bit-Raten gewechselt wird. Dynamisches Streaming ist bei der Bereitstellung für Flash Player per RTMP oder HTTP sowie für Apple iOS per HLS möglich.
Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Multicast“?
Adobe Media Server unterstützt das Streamen und Aufzeichnen von IP-Multicasts für Live-Video, die über Flash Player 10.1 oder höher bereitgestellt werden. Multi-Casting ist eine optimierte Methode der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Videos für ein breites
Publikum und hat nahezu keine Auswirkungen auf die Server-Performance, selbst wenn die Abrufe zunehmen.
AMS kann einen Multicast-Broadcast aus jedem RTMP-Stream oder einen linearen Stream aus einer Server-seitigen Playlist generieren. Client-Installationen von Flash Player 10.1 und höher benötigen keine aktive Server-Verbindung, um den Stream empfangen zu können. Multi-Casting eignet sich insbesondere für umfangreiche Sendungen in Enterprise-Netzwerken.
Mit OSMF erstellte Video-Player bieten vollständige Unterstützung für IP-Multicasts.
Quellspezifische Multicast-Übertragungen (Source-Specific Multicast, SSM) ermöglichen die Erstellung und Wiedergabe sowohl von SSM- als auch von ASM-Streams (Any-Source Multicast). Ebenfalls unterstützt werden Replikation, Server-seitige Aufzeichnung und Rebroadcasting über verschiedene
Multicast-Kanäle oder RTMFP-Gruppen. Die SSM-Technologie bietet den Vorteil, dass die Netzwerklast reduziert und gleichzeitig die Sicherheit der Streams erhöht werden.
Der herkömmliche progressive Download per HTTP scheint günstiger zu sein. Stimmt das?
Adobe Media Server kann mehr hochwertige Video-Streams pro Server bereitstellen als per progressiven Download möglich ist. Dabei wird ausschließlich der Teil des Videos gestreamt, der angefordert wurde. Dadurch lassen sich Bandbreitenkosten erheblich reduzieren, wodurch sich die Investition in Adobe Media Server-Lizenzen schnell amortisieren kann. Adobe Media Server ermittelt automatisch den am besten geeigneten Stream für einen Client – entweder durch native Bandbreitenerkennung, noch bevor der Streaming-Vorgang begonnen hat, oder per RTMP Dynamic Streaming während der Wiedergabe.
Was sind die Vorteile von HTTP Dynamic Streaming?
Mit HTTP Dynamic Streaming werden vorhandene Caching-Infrastrukturen wie z. B. CDNs, ISPs, Office-Caches und Heimnetzwerke optimal genutzt. Dank dieses Formats können Publisher ihre Inhalte von einem Remote-Origin-Server über mehrere CDNs bereitstellen und den Transfer an mobile Endgeräte optimieren.
Wie bereite ich meine Inhalte für HTTP Dynamic Streaming auf?
Adobe Media Server unterstützt das Verpacken von Inhalten in Echtzeit für HTTP Dynamic Streaming. Für vorhandene MP4-Inhalte ist Prepackaging nicht erforderlich.
Für eine optimale Anwendererfahrung per dynamisches Streaming (über HTTP oder RTMP) müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
  • Die verschiedenen Versionen oder Teile des Inhalts müssen synchronisiert sein – die Video-Timelines müssen übereinstimmen.
  • Audio- und andere Daten in einem Stream müssen mit den Videodaten im Stream synchron sein.
Für eine störungsfreie Wiedergabe sollten Sie bei der Codierung der Inhalte folgende Empfehlungen beherzigen:
  • Keyframe-Intervall (Keyframe-Frequenz) und Frame-Rate sollten für alle Versionen des jeweiligen Inhaltes einheitlich sein. Bei einem kürzeren Keyframe-Intervall schaltet der Server
    schneller zwischen den Streams um. Dadurch reduziert sich der Wiedergabe-Puffer beim Client.
  • Halten Sie die Audio-Bit-Rate konsistent.
  • Verwenden Sie so oft wie möglich eine konsistente Sampling-Rate für Audio. Für Low-End-Inhalte können Sie Mono- statt Stereo-Audio verwenden und auf diese Weise Bandbreite sparen.
Kann ich an mobile Endgeräte streamen?
Adobe Media Server unterstützt alle Streaming- und Kommunikationsprotokolle einschließlich Multi-Casting auf Applikationsebene per Peer-Assisted Networking (P2P) und Protected HTTP Dynamic Streaming. Darüber hinaus können Sie geschützte Streams mit adaptiver Bit-Rate an Apple iOS-Devices im HLS-Format bereitstellen.
Worin besteht der Unterschied zwischen RTMP- und HTTP-Streaming?
Über das RTMP-Protokoll wird eine verschlüsselte Verbindung zwischen dem Flash Player-Client und Adobe Media Server aufgebaut, über die Videos und Echtzeit-Kommunikationsdaten übermittelt werden können. RTMP erfordert eine aktive Server-Verbindung für jeden bereitgestellten Stream. Die Skalierung erfolgt dann durch Verkettung mehrerer Server, um Videoinhalte zu cachen. RTMP ist mit allen Flash Player- und AIR-basierten Applikationen kompatibel.
Beim HTTP-Streaming muss keine Server-Verbindung aufrechterhalten werden. Videos werden über eine Abfolge von HTTP-Anfragen seitens des Players bereitgestellt, die von Manifest-Dateien geregelt werden. Dabei wird das Video in kleinere Dateien (Segmente oder Fragmente) aufgeteilt, die im Netzwerk-Cache wieder zusammengefügt werden. Der Inhaltsschutz wird angewendet, wenn die Dateien in Fragmente bzw. Segmente zerlegt werden.
Adobe Media Server unterstützt zwei HTTP-Formate: HLS für iOS-Devices und HDS für Flash Player-kompatible Geräte. Für das Streaming an mobile Endgeräte ist HTTP wegen seiner speziellen Caching-Funktionen am besten geeignet.
Was ist der Unterschied zwischen HLS und HDS?
HLS ist ein für Apple-Geräte optimiertes Container-Format. Es unterstützt H.264/AAC-codiertes Video bzw. Audio und basiert auf dem MPEG-2-Transportstrom (Transport Stream, TS). Dieses Format ist für alle Videos vorgeschrieben, die für iOS (auch
AIR für iOS) bereitgestellt werden.
HDS ist ein Container-Format für Applikationen, die mit Flash Player ausgeführt werden. Es unterstützt ebenfalls H.264/AAC-codiertes Video bzw. Audio und basiert auf dem MPEG-4-Transportstrom. Das HDS-Format wird von
AIR für iOS nicht unterstützt.
Warum sind die Codecs H.264 und AAC+ so wichtig?
Adobe bietet eine der branchenweit führenden Plattformen für die Online-Bereitstellung von Digital Media mit vollständiger Unterstützung für standardkonformes H.264. Flash Player unterstützt alle Codierungsprofile von H.264. Dieser Codec wird auch in der Hardware vieler mobiler Endgeräte eingesetzt, da er eine optimale Wiedergabe bei geringer Akkubelastung ermöglicht.
Sie können dieselben Video- und Audioinhalte für verschiedene Zielgeräte verwenden, einschließlich iOS- und Flash Player-kompatibler Devices, was die Anforderungen an Speicherplatz und Content-Management deutlich reduziert. Flash Player 9 und höher kann Dateien in abgeleiteten Formaten des MPEG-4-Containers wiedergeben, z. B. F4F, MP4, M4A, MOV, MP4V, 3GP und 3G2, sofern diese H.264-Video und/oder HE-AAC-Audio enthalten. iOS und das HLS-Format unterstützen den MPEG-2-Transportstrom mit H.264/AAC-Codecs.
Wie viele Server benötige ich für RTMP (Unicast)?

Auf Software-Ebene bestehen keine Beschränkungen für die Anzahl gleichzeitiger RTMP-Streams, jedoch können Ihre Konfiguration, Server-Hardware oder Infrastruktur die Kapazität beeinträchtigen.
Was leistet der eingebettete HTTP-Server?
Adobe Media Server wird standardmäßig mit einem eingebetteten HTTP-Server installiert. Somit können Sie vom selben Computer aus, auf dem Media Server installiert ist, SWF- und HTML-Inhalte sowie JPEG-, GIF- und andere Dateien bereitstellen. Der HTTP-Server wird darüber hinaus für die Bereitstellung von Video und Audio über HTTP genutzt, falls der Transfer per RTMP fehlschlägt. Damit Sie On-Demand- oder Live-Videos mit adaptiver Bit-Rate über den eingebetteten Server streamen können, ist der Apache-Server als Origin-Server für HTTP Dynamic Streaming vorkonfiguriert.
Warum verwendet Adobe Media Server RTMP und nicht RTSP (Real Time Streaming Protocol)?
RMTP ermöglicht die multidirektionale Kommunikation zwischen Flash Player und Adobe Media Server. Damit kann der Client Qualität und Sicherheit des Streams besser steuern. RTMP ist in verschiedenen Modi nutzbar; zwei davon bieten Echtzeit-Verschlüsselung: RTMPS (mit SSL) und RTMPE. Darüber hinaus können interaktive Multi-Way-Applikationen über dieses Protokoll Daten empfangen und versenden. RTSP ist ein unsicheres Protokoll für die unidirektionale Kommunikation. Für den Inhaltsschutz (z. B. per DRM) muss es um andere Lösungen und Workflows ergänzt werden. Multidirektionale Kommunikation ist nicht möglich. Für Multi-Casting bietet RTMFP den vollständig verschlüsselten Transport über UDP und kann in denselben Netzwerkkonfigurationen betrieben werden wie RTSP.
Sind Multicasts über WAN-Verbindungen (Wide Area Network) möglich?
Sie können Multicasts für verschiedene Standorte, die nicht miteinander vernetzt sind, über einen Multicast-fähigen WAN-Link bereitstellen. Dazu verwenden Sie die Funktion für Multi-Point-Publishing, die Adobe Media Server erlaubt, einen RTMP-Stream vom Ingest-Server
abzurufen und im LAN (Local Area Network) erneut zu senden. In Netzwerken mit Multicast-fähiger WAN-Verbindung werden dafür keine weiteren Server benötigt.
Was bedeutet Multicast-Ingest?
Per Multicast-Ingest kann Adobe Media Server Multicast-Streams für zusätzliche Multicast-Netzwerke abrufen, aufzeichnen und erneut senden – oder für die Bereitstellung per Unicast, HTTP Dynamic Streaming oder HLS für Apple-Geräte aufbereiten. Diese Funktion unterstützt IP-Multicasts, Peer-Assisted Networking und Multicast Fusion, und sie gestaltet die Replikation von Live-Video-Streams innerhalb Ihres Netzwerks effizienter.
Unterstützt Adobe Media Server den Wechsel zwischen verschiedenen Kameraeinstellungen?
Ja. Sie können Lösungen entwickeln, die dynamisch zwischen Live- und aufgezeichneten Video-Streams hin- und herschalten.
Wie geht Adobe bei P2P mit Firewall-bedingten Beschränkungen um?
Adobe Media Server kann gesperrte Ports umgehen, indem entweder Streams per RTMPT „getunnelt“ werden oder automatisch auf HTTP-Bereitstellung umgestellt wird, falls die Client-Verbindung Streaming unterbindet.
Dadurch wird ein störungsfreier Empfang des Streams für alle Clients ermöglicht. Im Falle von Peer-Assisted Networking wird RTMFP von den meisten Firewalls und NAT-Protokollen (Network Address Translations) zugelassen.
Kann ich sowohl an Apple- als auch an Flash Player-kompatible Geräte streamen?
Ja. Adobe Media Server erlaubt die Bereitstellung von Streams mit adaptiver Bit-Rate auch an iOS-Devices. Mit einem HTML5-fähigen Player oder einer („nativen“) Objective C-Applikation können Sie an den Safari-Browser streamen. Mit Adobe AIR für iOS lassen sich ebenfalls vielfältige Videoinhalte für iOS erstellen. HLS-Streams für iOS-Devices können mit dem AES-128-Algorithmus verschlüsselt werden. Sowohl Live- als auch On-Demand-Streams an iOS können über den integrierten HTTP-Origin-Server gesendet werden.
Kann ich an Adobe AIR für iOS streamen?
Ja. Das Video-Streaming an AIR für iOS wird mit voller Hardware-Beschleunigung für eine maximale Akkulaufzeit unterstützt. Die Streams müssen dafür in Apples HLS-Format bereitgestellt werden.
Wie binde ich Werbung in meine Videos ein?
Anzeigen können auf verschiedene Weise in Videoinhalte integriert werden. Falls Sie einen benutzerdefinierten Player einsetzen, können Sie Werbeeinblendungen flexibel mit ActionScript realisieren. Auch die Integration mit einem
Adserver ist möglich, sodass Sie die dessen Tracking- und Verwaltungsfunktionen nutzen können. Über die Plug-in-Architektur des OSMF-Framework lassen sich Anzeigennetzwerke und APIs von Drittanbietern integrieren.
Anpassbare APIs für HTTP-Packaging ermöglichen die Einbindung von Anzeigen in Echtzeit oder Informationen zu synchronisierten Daten, was die Bereitstellung und Monetarisierung von Videoinhalten auf Flash Player-kompatiblen und iOS-Devices vereinfacht.
Eine Aufstellung der Adobe-Partner, die Unterstützung im Bereich Videoentwicklung und Content-Delivery anbieten, finden Sie auf der Seite „Partner“.
Wie kann ich Live-Videos bereitstellen?
Der beste Weg, Live-Videos bereitzustellen, ist das Senden mittels Flash Media Live Encoder. Diese kostenlose Software erlaubt das Streamen und Archivieren von Videos von nahezu jeder Quelle, von Webcams bis zu professionellen Digitalisierungskarten.
Flash Media Live Encoder unterstützt sowohl den VP6- als auch den H.264-Codec und ist mit Adobe Media Server integriert, der dann die Bereitstellung des Streams an die verbundenen Clients übernimmt. Alternativ kann Flash Player direkt für das Streaming genutzt werden – ideal vor allem für Videokonferenzen. Flash Player 11 unterstützt jetzt auch Videos mit hoher Auflösung, die mit H.264 konvertiert wurden. Laden Sie Flash Media Live Encoder für Mac OS und Windows® herunter.
Ist dynamisches Streaming für Live-Video möglich?
Ja. Live-Videos können sowohl per RTMP als auch HTTP gestreamt werden. Flash Media Live Encoder 3.2 ermöglicht die Codierung mit mehreren Bit-Raten.
Kann ich Windows Media-Inhalte an Flash Player streamen?
Ja. Sie müssen Ihre Windows Media-Inhalte in ein Format umwandeln, das mit Flash Player und Adobe AIR kompatibel ist. Diese Formate werden von zahlreichen Drittanbietern unterstützt.

Adobe Media Server unterstützt verschiedene Bereitstellungsmethoden. Jede hat ihre eigenen Vorteile.

Streaming-MethodeBeschreibung
RTMP Dynamic Streaming (Unicast)Streaming mit geringer Latenz und hoher Auflösung; unterstützt Live- und On-Demand-Streams mit vollständig adaptiver Bit-Rate
RTMPE (Encrypted Real-Time Messaging Protocol)RTMP-Streaming mit Echtzeit-Verschlüsselung
RTMFP (Multi-Casting)Verschlüsseltes IP-Multi-Casting; unterstützt sowohl ASM- als auch SSM-Multicasts in Multicast-fähigen Netzwerken
RTMFP (P2P)P2P-Livestreaming zwischen Flash Player-Clients
RTMFP (Multicast Fusion)Kombination von IP- und P2P-Multicasts für erhöhte Service-Qualität in Enterprise-Netzwerken
HTTP Dynamic Streaming (HDS)Bereitstellung standardkonformer MP4-Inhalte in Echtzeit oder auf Abruf über herkömmliche HTTP-Verbindungen
Protected HTTP Dynamic Streaming (PHDS)
HDS-Streams mit Echtzeit-Verschlüsselung
HTTP Live Streaming (HLS)HTTP-Streaming an iOS-Devices oder solche, die das HLS-Format unterstützen; optional mit AES-128-Verschlüsselung

 

Schutz von Inhalten

Wie verhindert Adobe Media Server den Diebstahl von Streaming-Inhalten?
Streaming-Inhalte (auch Multicasts), die per RTMP oder RTMFP gestreamt werden, sind sicher, da sie auf Client-Ebene nicht gecachet werden. Da beim progressiven Download per HTTP, HTTP Dynamic Streaming sowie HTTP Live Streaming (HLS) Inhalte im Cache abgelegt werden können, müssen diese Streams durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen geschützt werden.
Bei den Protokollen RTMPE und RTMFP werden Streams automatisch verschlüsselt.
Auch Inhalte, die per HTTP Dynamic Streaming bereitgestellt werden, können in Echtzeit verschlüsselt werden – dies ist über eine einfache Konfiguration von Adobe Access oder PHDS möglich.
Über die Verifizierung von SWF-Dateien (mit RTMP) kann eine Player-Bindung erzeugt werden, sodass der Zugriff auf das Video nur über den autorisierten Player und nicht von einer modifizierten oder gefälschten Version möglich ist. Diese Methode wird auch für Inhalte unterstützt, die mit Adobe Access geschützt wurden.
HLS-Streaming auf iOS-Geräte kann geschütztes HLS-Streaming sowie die Schlüsselauslieferung per SSL nutzen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Whitepaper.
Wie schütze ich meine Inhalte per Verschlüsselung und SWF-Verification?
Die Implementierung von RTMPE ist unkompliziert. Sie müssen es dazu lediglich in Ihrem Verbindungs-String eintragen – Beispiel: rtmpe://myFMSserver.com/vod. Alternativ können Sie eine SSL-Verbindung vorschreiben, die ein Sicherheitszertifikat erfordert.
RTMPE setzt kein Zertifikat voraus.
Um die Verifizierung von SWF-Dateien für RTMP-Verbindungen einzurichten, legen Sie eine Kopie Ihrer SWF- oder Adobe AIR-Datei auf dem Adobe Media Server ab. Einfache Konfigurationsoptionen, einschließlich Unterstützung für SWF-Verification innerhalb von C++-Plug-ins, erleichtern die Integration mit Ihrer Netzwerkumgebung.
Für die Verifizierung von SWF-Dateien bei PHDS nutzen Sie das SWFHasher-Tool, das mit Adobe Media Server installiert wird, und legen den erzeugten eindeutigen Schlüssel (SWF-Hash) im selben Verzeichnis ab, in dem auch die Videodateien gespeichert sind.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Whitepaper.
RTMFP für Peer-Assisted Networking (P2P) ist immer verschlüsselt.
Unterstützt Adobe Media Server die Überprüfung von Domänen?
Ja. Sie können eine Whitelist/Blacklist für Domänen hinterlegen, um Ihre Inhalte zusätzlich vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Da Multi-Casting keine Server-Verbindung erfordert, sind hierfür weiter gehende Zugriffskontrollen im
Netzwerk bzw. auf Client-Ebene notwendig.
Welche anderen Schutzmechanismen bietet Adobe Media Server?
Wenn Sie Server-seitig ActionScript mit Adobe Media Server einsetzen, können Sie überprüfen, ob der Client zum Abspielen eines Videos autorisiert ist, z. B. anhand von Referrer, Domäne, IP-Adresse oder auch der Flash Player-Version. Über ActionScript lassen sich die Anfragen an Adobe Media Server verwalten. Beim Streaming über RTMP können Sie Dateien vor der unbefugten
Verwendung oder Modifikation mit den Funktionen für SWF-Verification schützen.
Oder programmieren Sie eigene Plug-ins in C++, um Autorisierungen für Adobe Media Server zu verwalten. Diese können eng mit Ihrem Netzwerk integriert und ebenfalls zur Abfrage von Datenbanken oder
User-Verzeichnissen (z. B. LDAP) eingesetzt werden. Adobe Media Server erlaubt die Erstellung von C++-Plug-ins für die Zugriffskontrolle (z. B. das Authentifizierungs-Plug-in für Flash Media Live Encoder).
Medien, die mit Adobe Access-Schutz verpackt wurden, lassen sich auch mit Adobe Media Server streamen.
Wo kann ich mehr über die Funktionen zum Inhaltsschutz erfahren?
Weitere Informationen zum Inhaltsschutz sowie andere Methoden zum Schutz von Streams finden Sie im Whitepaper zum Thema Sicherheit. Der Schutz mit Adobe Access wird auf der Produktseite ausführlich erläutert.

 

Programmierung von Kommunikationslösungen

Kann ich Kommunikationsapplikationen für iOS entwickeln?
Ja. Mit AIR für iOS haben Sie die Möglichkeit, Applikationen für Video- und Audio-Chat zu entwickeln, die mit Flash Player oder AIR-Clients auf anderen Geräten oder Desktops interagieren. Die Kommunikation erfolgt über das RTMP- oder RTMFP-Protokoll und kann auch die eingebaute Kamera von iOS-Devices einbeziehen.
Unterstützt Adobe Media Server Video-Chat auf mobilen Endgeräten?
Ja. Adobe Media Server unterstützt Apps für Video-Chat mit Flash Player 10.1 auf Endgeräten, die mit Kamera und Mikrofon ausgestattet sind. Sie können Apps zur Interaktion mit Desktop-Playern oder integrierten Kommunikationslösungen entwickeln. Video-Chats werden über das multidirektionale RTMP-Protokoll oder das neue RTMFP für Peer-Assisted Networking verarbeitet.
Welche Kommunikationsprotokolle werden unterstützt?
Adobe Media Server unterstützt RTMP, RTMFP und SIP. Für SIP muss das Add-on Adobe Media Gateway installiert sein.
Kann ich Video-Streaming und interaktive Applikationen über denselben Server betreiben?
Ja. Adobe Media Server ermöglicht die zeitgleiche Ausführung von einfachem Streaming und benutzerdefinierten interaktiven Applikationen über mehrere Protokolle.
Über welche Kenntnisse muss ich verfügen, um interaktive Applikationen entwickeln zu können?
Wenn Sie Adobe Flash Professional oder Adobe Flash Builder® zur Programmierung einsetzen und sich mit ActionScript 1.0, 2.0 oder 3.0 auskennen, ist der Einstieg in Adobe Media Server kein Problem für Sie. Sie werden einige zusätzliche Kommunikationsklassen kennenlernen, die bei interaktiven Applikationen Client- und Server-seitig zum Einsatz kommen. Eine ausführliche Liste hilfreicher Artikel und Dokumentationen zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Ressourcen.
Was sind Beispiele für Kommunikationsapplikationen?
Interaktive Applikationen reichen von einfachen Anwendungen für das Streaming von Video- oder Audio-Playlists bis hin zu komplexen Multi-Way-Konferenzlösungen mit Zugriffskontrolle, mehreren Meeting-Räumen, Text-Chat, gemeinsam nutzbaren Whiteboards u. v. m. Weitere Beispiele sind:
  • Video-Chat-Applikationen
  • Video-Messaging-Applikationen
  • VoIP-Applikationen
  • Multi-Player-Games
  • Gästebücher
  • Video-Messaging
  • Umfragen
  • Freigabe von Webcam-Snapshots
  • Stream-Aufzeichnungen und -Wiedergabelisten
  • Videos mit Text- oder Grafik-Overlays
  • Upload und Weitergabe von Videos
  • Und vieles mehr
Einige Beispielapplikationen inklusive Quell-Code finden Sie im Developer Center für Adobe Media Server stehen außerdem zahlreiche Tutorials und Code-Beispiele zur Verfügung. Sie geben Ihnen eine genauere Vorstellung von den Möglichkeiten, die Adobe Media Server bietet, und erleichtern Ihnen den Einstieg in die Entwicklung eigener Applikationen.
Weitere Informationen und hilfreiche Code-Beispiele bietet auch der Flash Media Interactive Server Feature Explorer, eine plattformübergreifende, AIR-basierte Desktop-Applikation. In über 30 Beispielen werden hier Lösungen für Streaming und Multi-Way-Kommunikation gezeigt, z. B. mit einfacher Server-Verbindung, komplexem Video-Streaming oder Authentifizierungsroutinen. Sie lernen darüber hinaus, wie Lösungen für Video-Messaging und VoIP aufgebaut sind.
Wie kann ich die Entwicklung von interaktiven Applikationen erlernen?
Für den Einstieg in die Entwicklung von interaktiven Applikationen stehen Ihnen eine große Entwickler-Community und zahlreiche Lernressourcen zur Verfügung. Am besten beginnen Sie mit einem Besuch des Developer Center für Adobe Media Server.
Welche Entwicklungsumgebung verwende ich am besten?
Adobe Media Server-Applikationen können wie andere Multimedia-Lösungen mit Flash Builder oder Flash Professional CS6 entwickelt werden. Die fertige Applikation wird als SWF-Datei ausgegeben. Der Server-seitige Code lässt sich in jedem beliebigen Text-Editor oder ebenfalls mit Flash Builder und Flash Professional erstellen.
Wie kann ich Fehler in interaktiven Applikationen beheben?
Adobe stellt zahlreiche Tools und Ressourcen bereit, um die zuverlässige Performance von Streaming- und interaktiven Applikationen sicherzustellen. Über die Verwaltungskonsole von Adobe Media Server lässt sich der Server überwachen. Sie enthält auch einen Server-seitigen Debugger. Mit der umfangreichen Verwaltungs-API können Sie eigene Applikationen für Unit-Tests entwickeln. Ebenfalls hilfreich ist der interaktive Debugger von Flash Professional. Weitere Hilfe erhalten Sie über die ständig aktualisierte Knowledgebase auf der Adobe-Website.
Wie funktioniert der Daten-Push mit Adobe Media Server?
Push-Operationen – eine Besonderheit der Streaming-Lösung von Adobe – erfolgen über Remote Shared Objects. Diese können komplexe Daten enthalten, auf die verbundene Clients gemeinsam zugreifen. Sobald diese Daten geändert werden, werden alle Clients entsprechend informiert und aktualisiert. Auf diese Weise lassen sich leistungsfähige Echtzeit-Applikationen für Aktienkurse, Livechats, gemeinsam nutzbare Whiteboards u. v. m. erstellen. Innerhalb von RTMFP-Applikationen können Datenpakete über Funktionen für zielgerichtetes Routing und Posting der P2P-Group gesendet sowie robust in neu distribuierte Peergroups skaliert werden.
Kann ich H.264-Streams mit dem Server aufzeichnen?
Ja. Flash Media Interactive Server 3.5 oder höher unterstützt die Aufzeichnung von Streams mit dem H.264-Codec direkt auf dem Server. Livestreams können in hoher Qualität archiviert werden, um sie später rasch „on demand“ bereitstellen zu können, wenn das Ereignis selbst bereits vorüber ist. Mit dem kostenlosen Dienstprogramm F4V Flattener lassen sich die Dateien für die Bearbeitung mit Adobe Premiere® Pro CS6 aufbereiten. Neue Multicast-Funktionen ermöglichen die Server-seitige Aufzeichnung von Multicasts mit Adobe Media Server.

Best-Practices-Leitfäden

Lernen Sie Adobe Media Server 5 kennen.
Informieren Sie sich über die Funktionen und Technologie von Adobe Media Server 5.
Leitfaden und Ressourcen zum Einstieg
Lernressourcen
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