Branding-Ideen erlebbar machen – mit 3D und AR.

Mithilfe von 3D-Kompositionen und Augmented-Reality-Experiences (AR) können Designer während des Kreativprozesses bessere Entscheidungen treffen und ihre Branding-Konzepte anschaulicher darstellen und für Kollegen und Kunden erfahrbar machen. Entdecke die Adobe-Produkte für 3D und AR. Damit kannst du deine Ideen in neuen Dimensionen visualisieren.

Produktfoto einer Dose mit Cold-Brew-Kaffee

Bild von Jon Vio, House of van Schneider

Warum 2D-Designs in 3D visualisieren?

Bei der Entwicklung neuer Branding-Konzepte oder Produkt-Designs ist es wichtig, dass alle Projektbeteiligten verstehen und sich einig sind, welches Ziel mit diesem Projekt verfolgt wird. Besonders in der Konzeptionsphase. Missverständnisse oder Unstimmigkeiten über die Intention eines Marken-Designs oder Funktionen eines neuen Produkts können kostspielige Rückschläge und Verzögerungen bei Produktion und Launch des Endprodukts zur Folge haben.

 

Mit Adobe Dimension kannst du 2D-Designs in einen realen Kontext einbetten und die Szene in hoher Qualität ausgeben. Platziere beispielsweise eine Vektorgrafik oder ein Bild per Drag-and-Drop auf das 3D-Modell einer Schachtel oder eines Gebäudes. Oder bringe mit wenigen Klicks ein Logo auf einer Kaffeetasse an. Dimension umfasst zahlreiche gebrauchsfertige 3D-Modelle. Bei Adobe Stock findest du weitere 3D-Objekte, die speziell für Dimension optimiert wurden. Gestalte neue Interpretationen deiner Branding-Konzepte in 3D direkt in Dimension, indem du deine 2D-Designs auf reale Objekte überträgst und renderst.

Produktfoto eines Accessoire-Sets mit Fliege und Einstecktuch
Beispiele für Branding-Designs mit Dimension

Harbor Crafts von John Godfrey

Mit Dimension kannst du realistische 3D-Mockups gestalten, um anderen eine bessere Vorstellung vom Endprodukt zu geben. Wenn du deine Ideen ausschließlich in Form von Skizzen und 2D-Illustrationen kommunizierst, kann die anschließende Prototyperstellung unter Umständen sehr zeitaufwendig, fehleranfällig und kostspielig werden. Die Darstellung in 3D erleichtert es allen Projektbeteiligten, festzustellen, ob alle Absichten und Ziele erfolgreich umgesetzt wurden. 3D-Modelle, die du mit deinen grafischen Mustern, Farben und Materialien versiehst, können in unterschiedlichster Form vor realistischen Kulissen gestaltet und kombiniert werden. Auf diese Weise lassen sich Ideen effektiver vermitteln und die spätere Prototyperstellung und Produktion beschleunigen.

 

Unternehmen und Agenturen, die an der Entwicklung von Branding-Konzepten oder Produkt-Designs beteiligt sind, können vom Einsatz solcher 3D-Visualisierungen profitieren, da sie die Intention ihrer Designs präzise kommunizieren.

Design-Prozesse für Prototypen verbessern.

Indem sie mit Photoshop oder Illustrator erstellte 2D-Designs im 3D-Kontext darstellen, können Designer ein Projekt in der Schlussphase effektiver visualisieren, neue Ideen schnell ausprobieren und bessere Entscheidungen treffen. Außerdem können sie ihre Intention klarer und überzeugender vermitteln. 3D-Visualisierungen erleichtern die Abstimmung von Designs mit Auftraggebern und Kunden, verkürzen Feedback-Schleifen und tragen zur schnelleren Marktreife neuer Ideen bei.

Mit Schmetterlingen dekorierte Pflegeprodukte
Verpackungs-Designs für einen Cupcake-Shop

Cupcake Cream von Anna Natter und Elotta Design

Eingefärbtes Bild mit Gästen auf einer Dinner-Party

Lifted Kombucha von John Godfrey

Mit Dimension kannst du 2D-Vektorgrafiken und Bilder auf hochwertigen 3D-Modellen platzieren und realistische Szenarien mit deinem Produkt oder Design abbilden. Täuschend echte Lichteffekte, Requisiten und Kulissen lassen Designs lebendig werden, stellen sie in den passenden Kontext und zeigen, wie sie in der Realität wirken werden. Gestalte beliebig viele Varianten deiner Designs, indem du 2D-Aufkleber, Materialien, Hintergründe, Lichter oder die Anordnung von Objekten und Grafiken schnell und einfach änderst. Da weniger oder keine Prototypen produziert oder Foto-Shootings organisiert werden müssen, um Auftraggebern und Kunden neue oder aktualisierte Designs im Kontext zu präsentieren, fallen weniger Entwicklungskosten an. Das Experimentieren und Ergründen von Designs in einer 3D-Umgebung hilft Kreativen bei der Auswahl der besten Darstellungen ihrer Projekte. Dabei können auch Varianten entstehen, die ursprünglich gar nicht vorgesehen waren.

In Dimension erstellte 3D-Designs lassen sich mit Substance weiter ausgestalten. Mit diesem Toolset für 3D-Authoring kannst du verschiedene Materialoptionen ausprobieren, um den Look eines Modells an deine Vorstellungen anzupassen. Du kannst in Substance eigene Materialien erstellen oder die Sammlungen von Substance Source und Adobe Stock durchsuchen, um deinen Modellen ein fotorealistisches Aussehen zu verleihen, das die Intention deines Designs effektiv kommuniziert.

Vasen-Arrangement auf einem Tisch

Mit Dimension und Substance-Materialien gestaltetes Produkt-Mockup

Dimension-Projekte kannst du wahlweise als 2D-Rendering oder für die Präsentation in 3D ausgeben. Du kannst aus dem Programm heraus 3D-Modelle online per 360-Grad-Webviewer teilen. Oder du exportierst sie für Adobe Aero und gestaltest eine AR-Experience, in der man dein Design aus allen Blickwinkeln betrachten und damit interagieren kann. Webviewer und AR-Experience machen dein Design erfahrbar. User können die Experience steuern und sich auf die Aspekte konzentrieren, die für sie am wichtigsten sind. Interaktiver AR-Content, der sich einfach aktualisieren und teilen lässt, bietet neue Perspektiven auf ein Design und macht Abstimmungsprozesse einfacher.

 

Design-Prozesse für die Produktion verbessern.

Wenn es an der Zeit ist, den endgültigen Content für eine Marke oder ein Produkt zu erstellen, kann die Generierung hochwertiger Renderings mit 3D-Modellen den Prozess beschleunigen. Zudem eröffnen sie zahlreiche Optionen für Präsentationen und Pitches bei potenziellen Kunden.

Kopfhörer in Neonfarben vor einem Gitter

So erstellst du fotorealistische Renderings:


1. Designe 2D-Elemente in Adobe Illustrator oder Adobe Photoshop.

Erstelle alle erforderlichen 2D-Komponenten in einem Design-Programm deiner Wahl. Illustrator eignet sich hervorragend für Grafiken und Logos, die du auf 3D-Objekten platzieren kannst. Mit Photoshop kannst du Bilder für ein Branding-Konzept gestalten oder vorhandene Fotos bearbeiten.

Varianten eines Verpackungsaufklebers

2. Erstelle 3D-Elemente in Substance.

Experimentiere in Substance Painter mit Materialien und Strukturen, bis deine 3D-Modelle den gewünschten Look haben. Passe deine Strukturen mit Substance Alchemist an, oder wähle gebrauchsfertige Strukturen aus der umfangreichen Bibliothek von Substance Source.

3D-Design einer Saftflasche

3. Gestalte eine Szene in Dimension.

a) Platziere 3D-Modelle der benötigten Objekte in deine Szene. Wenn deine Szene beispielsweise im Wohnzimmer stattfindet, brauchst du typische Einrichtungsgegenstände wie ein Sofa, einen Tisch oder eine Lampe. Im Bedienfeld „Starter-Elemente“ von Dimension findest du Modelle, Materialien und Lichter. Weitere Optionen bietet Adobe Stock. Oder du importierst Modelle aus anderen Quellen – Dimension unterstützt die Dateiformate OBJ, FBX (Autodesk), STL und SKP (SketchUp).

b) Platziere die Grafiken, Logos und sonstigen 2D-Bilder, die du mit Photoshop oder Illustrator erstellt hast, als Aufkleber oder Füllungen auf den 3D-Modellen. Passe die Materialeigenschaften der jeweiligen Ebene an, bis du den gewünschten Look erhältst.

Darstellung des Verpackungsaufklebers auf der Saftflasche

c) Ordne deine Objekte in der Szene an. Experimentiere mit unterschiedlichen Kameraperspektiven, passe Beleuchtung und Materialien an, und füge ein Hintergrundbild hinzu. Wähle ein Hintergrundbild aus dem Bedienfeld „Starter-Elemente“ oder Adobe Stock – oder importiere ein eigenes. Verwende die Funktion „Bild angleichen“, um die Beleuchtung automatisch an das Hintergrundbild anzupassen, oder ändere die Einstellungen „Umgebungslicht“ und „Sonnenlicht“ manuell. 

Rendering des Saftprodukts im Ladenregal

4. Exportiere und teile 2D- und 3D-Dateien aus Dimension.

a) Gib bei Bedarf mehrere Design-Varianten aus, beispielsweise mit verschiedenen Kameraeinstellungen, anderen Farben, Grafiken, Lichtern oder Materialien.

b) Veröffentliche und teile 2D-Bilder oder 3D-Designs mit 360-Grad-Ansicht (mit Kameralesezeichen für unterschiedliche Perspektiven) per Weblink oder als neuer Inhalt auf deiner Website.

c) Erstelle finalen Content für virtuelle Produkt-Showrooms im Web oder Augmented-Reality-Experiences.

Virtuelle Szene mit Saftflasche auf einem Küchentisch neben einem Glas mit dem Saft

5. Exportiere Elemente zur Weiterbearbeitung oder Verwendung in anderen Programmen.

a) Importiere deine Renderings in Photoshop, um pixelgenaue Korrekturen vorzunehmen und die Illusion der Realität zu verstärken.

b) Importiere sie in Adobe XD, um sie beispielsweise in ein Design für eine Mobile App einzubinden.

c) Importiere sie in Adobe Aero, um daraus eine erfahrbare AR-Experience zu machen.



Weitere Infos zu diesem Produkt-Design-Workflow findest du im ausführlichen Tutorial.

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