Neue Studie zeigt: Studierende mit Kompetenzen in puncto Kreativität und KI finden schneller eine Stelle und sind beruflich erfolgreicher
Adobe Education
29.10.2025
Mit dem neuen Studienjahr stehen Hochschulleitungen vor einer entscheidenden Herausforderung: Wie können sie sicherstellen, dass Studierende nicht nur erfolgreich abschließen, sondern auch bestens auf eine sich rasant wandelnde Arbeitswelt vorbereitet sind?
Der Druck ist real. KI verändert Berufsbilder in allen Branchen. Arbeitgeber blicken über Zeugnisse hinaus und suchen anpassungsfähige Menschen, die kreativ und lösungsorientiert denken und die KI- und Design-Tools nutzen können, um Ideen klar und wirkungsvoll zu kommunizieren.
Anfang des Jahres zeigte der Bericht Creativity with AI in Education von Adobe auf, inwieweit Lehrende Kreativität und Kompetenzen im Umgang mit KI als unverzichtbare Fähigkeiten für die Zukunft betrachten.
Die neueste Studie von Adobe, durchgeführt in Zusammenarbeit mit Edelman, ist die erste einer dreiteiligen Reihe, die untersucht, wie Kreativität und künstliche Intelligenz (KI) die Laufbahnen sowie die Leistungen und das Engagement Studierender beeinflussen. Die Berichte basieren auf Erkenntnissen aus der Befragung von mehr als 3.000 Studierenden, Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern aus aller Welt.
Der erste Bericht konzentriert sich auf berufliche Erfolgsaussichten und zeigt: Hochschulen, die in diesem Bereich herausragen, haben etwas gemeinsam. Sie investieren umfassend in die Förderung von Kompetenzen in den Bereichen Kreativität und KI. Dieser Vorteil zeigt sich besonders deutlich bei Adobe Creative Campuses – Hochschulen und Universitäten, die allen Studierenden gleichberechtigten Zugriff auf Adobe-Tools gewähren und diese fächerübergreifend gezielt in das Lernen integrieren.
Fähigkeiten in Karrierevorteile verwandeln
Es geht nicht mehr darum, was man im Hauptfach studiert hat, sondern darum, was man tatsächlich kann. Hier machen Adobe-Tools wie Adobe Express, Adobe Creative Cloud und Adobe Firefly einen messbaren Unterschied. Studierende, die diese Tools nutzen, sind nicht nur technische fitter, sondern entwickeln auch wichtige zukunftsfähige Kompetenzen, die Arbeitgeber erkennen und schätzen.
„Arbeitgeber legen großen Wert auf Erfahrung. In der heutigen Arbeitswelt reicht ein Abschluss allein nicht mehr aus. Sie möchten sicher sein, dass man selbstbewusst und kompetent handelt.“
Hamza
Design-Student aus Großbritannien
Der Adobe Creative Campus-Effekt
Innovative Bildungseinrichtungen gehen noch einen Schritt weiter. Als Teil des Adobe Creative Campus-Programms erweitern ausgewählte Hochschulen und Universitäten den Zugriff auf Adobe-Tools für alle Studierenden – fachübergreifend und in allen Studiengängen. Die Ergebnisse sind überzeugend:
- Creative Campus-Studierende haben laut eigenen Angaben eine höhere KI-Kompetenz, bessere Kommunikationsfähigkeiten und ein größeres Vertrauen in ihre akademische Laufbahn.
- Absolventinnen und Absolventen von Creative Campus-Hochschulen finden schneller einen Job. Studierende mit dem Hauptfach Wirtschaft beispielsweise treten ihre erste Anstellung 15 Prozent früher an.
- Die KI-Kompetenz von Creative Campus-Studierenden (86 Prozent) ist deutlich höher als bei Studierenden ohne Zugriff auf Adobe-Tools (63 Prozent).
Die Erfolge beschränken sich nicht nur auf Design- oder Medienstudiengänge. An Adobe Creative Campuses entwickeln Studierende aus Bereichen wie Biologie, Soziologie, Unternehmen und Ingenieurwesen praxisnahe Kommunikationsfähigkeiten durch kreative Aufgaben – von Infografiken über KI-gestützte Pitchdecks bis hin zu interaktiven Portfolios.
In einem aktuellen Webinar zu den Studienergebnissen äußerte sich Megan Workman Larson von der Arizona State University, eine Adobe Creative Campus-Innovatorin, wie folgt:
„Alle Lernenden und Studierenden aus allen Fachbereichen sollten Zugang zu den Kreativ-Tools und Technologien haben, die die Zukunft der Arbeitswelt prägen. Wir entwickeln und teilen pädagogische Strategien, um Kreativ- und KI-Kompetenzen fachübergreifend zu fördern.“
Megan Workman Larson
Director of Learning Experience Design, Arizona State University
Von Studienprojekten zu überzeugenden Bewerbungsunterlagen
Ein durchgängiges Ergebnis der Studie zeigt: Studierende mit Adobe-Tools sind sehr gut darin, aus kreativen Aufgaben berufsrelevante Materialien zu machen. Adobe-Tools helfen ihnen dabei, sich nicht nur mit Worten überzeugend zu präsentieren, sondern durch ansprechende visuelle Portfolios und kreative Bewerbungen.
Tatsächlich erwähnten 93 Prozent der Absolventinnen und Absolventen mit Adobe-Erfahrung diese Tools in Vorstellungsgesprächen, und 81 Prozent der aktuellen Studierenden planen dasselbe für Praktika- und Jobinterviews. Diese Erfahrung und Materialien sind nicht nur beeindruckend, sondern effektiv.
Studierende mit Adobe-Kompetenzen und -Materialien finden schneller eine Stelle als ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen. Absolventen von Creative Campus-Hochschulen erreichen bis zu 15 Prozent früher eine Vollzeitbeschäftigung – in allen Studiengängen.
„Durch die kürzere Zeit bis zur ersten Einstellung beweisen Adobe Creative Campuses, dass kreative Kompetenz nicht nur eine akademische Stärke ist, sondern ein Wettbewerbsvorteil beim Karrierestart.“
Matthew Cunningham
SVP, Edelman
Ein Handlungsaufruf für innovative Campus-Führungskräfte
Dieser Bericht zeigt nicht nur, wozu Studierende fähig sind, sondern auch, was Bildungseinrichtungen tun müssen, um in einer Zeit des rasanten Wandels relevant, wettbewerbsfähig und studentenorientiert zu bleiben. Skills wie kreatives Denken, KI-Kompetenz und effektive Kommunikation sind nicht mehr optional. Sie sind zu unverzichtbaren Differenzierungsmerkmalen geworden, die sowohl den Studienerfolg als auch den Ruf von Bildungseinrichtungen beeinflussen.
Arbeitgeber legen branchenübergreifend die Messlatte höher und die Hochschulbildung muss mitziehen. Wendy Fitch, Head of Creative bei H&R Block, sagte im selben Webinar:
„Für uns ist nicht nur die funktionale Qualifikation wichtig. ... Wir wollen wissen, ob jemand anpassungsfähig, neugierig und fit im Umgang mit Kreativ- und KI-Tools ist. ... Die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber sind aus meiner Sicht jene, die mit KI als Kreativ-Partner zusammenarbeiten können.“
Wendy Fitch
Head of Creative, H&R Block
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Hier findest du alle Erkenntnisse darüber, wie Kreativ- und KI-Kompetenzen Studierenden beim Berufseinstieg helfen, ihr Vertrauen in eine erfolgreiche Karriere stärken und die Ergebnisse an Hochschulen weltweit transformieren.
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