#000

26. Feb. 2025 * 3 Min. Lesezeit

So hat eine Studentin durch Kreativität den Sprung in eine erfolgreiche Karriere geschafft.

So hat eine Studentin durch Kreativität den Sprung in eine erfolgreiche Karriere geschafft.
6b114c_005695530264455fbafb5bbfac1142e1~mv2.png (1549×302)

Niemand weiß genau, wie der Arbeitsmarkt für Hochschulabsolventen in den nächsten Jahren aussehen wird. Aber aktuelle Studien zeigen, dass Arbeitgeber vor allem Absolventen suchen, die Fähigkeiten wie kreatives Denken, digitale Agilität und den sicheren Umgang mit generativer KI mitbringen.

Wie kannst du deinen Studierenden helfen, diese entscheidenden Fähigkeiten zu entwickeln und sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen? In unserem aktuellen Webinar für Adobe Express + Fireflyhat Justin Hodgson, Professor an der Indiana University (IU), gezeigt, wie die Integration von digitaler Kreativität in den Unterricht das Engagement der Studierenden steigern, dynamische Lernerfahrungen ermöglichen und die Karrierechancen der Studierenden verbessern kann.

Er sprach außerdem mit Sarah Scarpitti, einer IU-Absolventin von 2024, über ihren Weg – von der Erstellung einfacher digitaler Projekte für Uniaufgaben bis hin zu einer dynamischen Karriere im Bereich Business Development und Marketing.

Verbesserung des Lernerlebnisses von Studierenden durch digitale Tools.

Hodgson eröffnete die Veranstaltung und teilte seine vier Best Practices für die Integration digitaler Kompetenz in den Lehrplan:

  1. Die Ausdrucksmöglichkeiten der Studierenden erweitern. Wenn sie nicht lernen, ihre Geschichten digital zu vermitteln, haben sie in unserer digitalen Welt das Nachsehen.
  2. Kursinhalte auf völlig neue Weise zugänglich machen, sodass sie ganz andere Ansätze des Verstehens, Umsetzens und Erschaffens in ihrem Studium kennenlernen und nutzen können.
  3. Ihnen zu echten Erfolgen außerhalb des klassischen akademischen Diskurses verhelfen, da dieser oft eine Hürde für Erstakademiker, internationale Studierende oder Studierende auf dem zweiten Bildungsweg darstellt.
  4. Ihren angeborenen Drang nutzen, digitale Inhalte zu teilen. Kaum jemand möchte die eigene Seminararbeit mit anderen teilen, um Feedback zu bekommen – aber bei Videos, Podcasts und Social-Media-Content sieht das ganz anders aus.

Laut Hodgson kann jede Lehrkraft Studierende dabei unterstützen, genau die Skills und Kenntnisse aufzubauen, die in der heutigen und zukünftigen Arbeitswelt gefragt sind – und zwar durch einen Mix aus niedrigschwelligen Übungen und wirkungsvollen Methoden, die digitale Kreativität in den Fokus rücken.

Entdecken kreativer Werkzeuge und die Macht der visuellen Kommunikation.

Als Nächstes sprach Scarpitti gemeinsam mit Hodgson über ihren Weg zum digitalen Gestalten. Sie gab zu, dass sie Berührungsängste im Umgang mit Technologie hatte, aber Hodgsons Kurs „Rhetorik und Sport“ war das erste Mal, dass sie nicht mehr darum herumkam.

Hodgson vermittelte den Umgang mit den Adobe-Kreativwerkzeugen, indem er die Funktionen zuerst vorführte. Danach absolvierten die Studierenden eine einfache Übung, bevor sie die Freiheit bekamen, eigene Projekte umzusetzen. „Ich fühlte mich absolut darin bestärkt, meine eigene Kreativität zu nutzen, um neue digitale Tools zu erlernen“, sagte Scarpitti. Sie stellte außerdem fest, dass die größte Hürde beim Erlernen eines neuen Werkzeugs schlichtweg das erste Öffnen der Anwendung ist.

Ihre wachsendes Vertrautheit im Umgang mit den Adobe-Programmen führte dazu, dass sie als Social-Media-Praktikantin für ein digitales Campus-Magazin und als Leiterin für visuelle Kommunikation in einem Club für berufliche Weiterbildung arbeitete. Auch bei ihrem Nebenfach Datenanalyse halfen ihr die neu gewonnenen Fähigkeiten, anschauliche Visualisierungen zu erstellen, die trockene Daten zum Leben erweckten.

Gegen Ende ihrer Zeit an der IU war ihr klar, dass sie eine Karriere anstreben wollte, in der sie ihre Kreativität täglich einbringen konnte. Sie lehnte sogar das Angebot einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ab, weil die Stelle nicht zu ihren kreativen Zielen passte.

Heute arbeitet sie im Bereich Geschäftsentwicklung und Marketing für ein preisgekröntes Vermögensverwaltungsunternehmen in Chicago. Dort erstellt und verwaltet sie Inhalte für die Website des Unternehmens, den Newsletter, Investment-Artikel, Werbeaktionen und vieles mehr.

„Meine Reise in die digitale Welt, die im ersten Semester begann, hat mein Leben in vielerlei Hinsicht verändert“, sagte sie. „Mir ist klar geworden, wie wichtig es ist, in unserer durch und durch digitalen Welt digitale Fähigkeiten zu entwickeln. Und ich habe am eigenen Leib erfahren, wie erfüllend Kreativität sein kann.“

Wenn du mehr über Sarahs Weg erfahren und Beispiele aus ihrem Studium und Berufsleben sehen möchtest, schau dir unser Webinar on demand an.