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Wissenschaftliches Schreiben ist das objektive und sachliche Verfassen akademischer Dokumente, das sich auf klare Sprache und seriöse Hintergrundrecherche fokussiert. In diesem Artikel erfährst du:
Wissenschaftliches Schreiben bildet das Fundament für das Erstellen akademischer Dokumente und ist durch einen objektiven und sachlichen Schreibstil geprägt. Anders als bei literarischen oder kreativen Werken, wo persönliche Empfindungen und Ideen im Mittelpunkt stehen, geht es bei wissenschaftlichen Texten um die neutrale und genaue Aufbereitung eines bestimmten Themas.
Wissenschaftliches Schreiben umfasst verschiedene Dokumententypen wie Essays, Bachelorarbeiten und Fallstudien. Jeder Typ fordert eine spezifische Herangehensweise in Bezug auf Struktur und Stil, wobei die oberste Priorität immer darin besteht, klare und prägnante Sprache zu gebrauchen und vertrauenswürdige Quellen zu verwenden. Wissenschaftliches Schreiben baut auf der grundlegenden Regel der Lesbarkeit auf, aus der sich alle weiteren Richtlinien ableiten.
Entdecke die Vielfalt des wissenschaftlichen Schreibens: Hier führen wir dich durch die verschiedenen Arten wissenschaftlicher Texte, die jeweils ihre eigenen Besonderheiten und Anforderungen haben.
Bevor du mit deiner wissenschaftlichen Arbeit startest, solltest du einige grundlegende Punkte berücksichtigen.
Der Zweck der wissenschaftlichen Arbeit besteht darin, durch gründliche Recherche und methodische Analyse neues Wissen zu schaffen oder bestehende Erkenntnisse zu vertiefen. Dabei soll die Untersuchung nicht nur fundierte und überprüfbare Ergebnisse liefern, sondern auch zum wissenschaftlichen Diskurs beitragen, indem sie:
Die Recherche ist der Kern der wissenschaftlichen Arbeit. Sie dient dazu, Wissen zu sammeln, zu bewerten und die Basis für neue Erkenntnisse oder die Überprüfung bestehender Theorien zu legen. Eine professionelle Literaturrecherche bildet die fundierte Grundlage für deine Argumentationen und sollte nur aus zuverlässigen Quellen bestehen.
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Unabhängig von der spezifischen Form – ob Fallstudie, Essay oder Abschlussarbeit – ist der strukturierte Aufbau und die klare Gliederung eines der wichtigsten Elemente im wissenschaftlichen Schreiben. Sie helfen dabei, deine Argumentation logisch aufzubauen und deine Erkenntnisse effektiv zu kommunizieren. Ein guter Aufbau ermöglicht es den Lesern, den roten Faden deiner Arbeit zu verfolgen und die zentralen Punkte zu verstehen.
Je nach Form deiner Untersuchung können spezifische Anforderungen notwendig sein, wie ein Literaturverzeichnis (Quellenangabe) oder eine eidesstattliche Erklärung. Hier ist ein grober Überblick über die grundlegenden Punkte, die in jeder Art von wissenschaftlichen Arbeiten so oder in ähnlicher Art vorkommen:
Sprache und Sprachstil müssen auf das Ziel der Arbeit abgestimmt sein und variieren je nach Art der wissenschaftlichen Arbeit. Einige Punkte solltest du aber in jedem Fall beachten.
Wissenschaftliches Schreiben erfordert eine objektive Perspektive. Das heißt: Nimm eine passive Position ein und tausche „Ich“ gegen „Der Verfasser“ oder „Der Autor dieser Arbeit“. Nur in wenigen Fällen wie einem Essay darf die subjektive Perspektive und die eigene Meinung im Vordergrund stehen, dann darf auch die aktive Sprache mit „Ich“ verwendet werden.
Zitate sind ein wesentliches Element in wissenschaftlichen Arbeiten, um Argumente zu stützen und sich auf bestehende Grundlagen zu beziehen. Achte darauf, direkte Zitate in Anführungszeichen zu setzen und den Originaltext zu verwenden. Direkte Zitate sollten nicht zu oft eingesetzt werden. Bei indirekten Zitaten brauchst du keine Anführungszeichen zu setzen und kannst den Originaltext verändern. Bei direkten Zitaten muss darüber hinaus die Seitenzahl der Quelle explizit genannt werden.
Beispiel:
Direktes Zitat: „Mit dem Wissen wächst der Zweifel.“ meinte bereits Johann Wolfgang von Goethe vor vielen Jahrhunderten (Goethe Jahr, S. yyy)
Indirektes Zitat: Bereits vor vielen Jahrhunderten meinte Johann Wolfgang von Goethe, dass mit dem Wissen auch der Zweifel wachse.
Fachbegriffe sollten bei der ersten Verwendung definiert und erläutert werden, um die Verständlichkeit für alle Leser zu gewährleisten. Wenn du Abkürzungen verwendest, schreibe sie beim ersten Mal vollständig aus und erkläre sie. Vermeide Füllwörter wie „also“, „anscheinend“ etc. und Schachtelsätze.
Ein verbreiteter Irrtum ist die Annahme, wissenschaftliches Schreiben müsse durch die Verwendung von Fachjargon und Fremdwörtern kompliziert sein. Tatsächlich jedoch ist die Lesbarkeit und Verständlichkeit das Entscheidende.
„Akademisches Schreiben zeichnet sich durch präzise und genaue Formulierungen aus. Dabei müssen die Aussagen, die Sie treffen auf fundierten Argumenten basieren, die durch eine relevante Evidenz aus anerkannten Quellen gestützt werden.
Dabei erfordert akademisches Schreiben ein kritisches Denken, d.h. Sie müssen in der Lage sein, verschiedene Standpunkte zu analysieren, Argumente zu bewerten und eigene Schlussfolgerungen zu ziehen. Hier strebt akademisches Schreiben stets nach Objektivität und Neutralität.
Die Texte sollten schließlich immer eine hohe Kohärenz aufweisen, d.h. alle Textteile müssen logisch miteinander verbunden sein und sie sollten durch geeignete Verbindungswörter und Satzstrukturen im Sinne einer Kohäsion eine klare Verbindung untereinander aufweisen.“
(Marcus Wittkamp, wissenschaftlicher Lektor)
Beim Gendern in wissenschaftlichen Arbeiten geht es darum, Sprache so zu nutzen, dass alle Geschlechter inkludiert und fair behandelt werden, um Diskriminierung zu vermeiden und Gleichberechtigung zu fördern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um zu gendern, wie zum Beispiel das Binnen-I, die Verwendung von Partizip-Formulierungen oder das alternierende Nennen von weiblichen und männlichen Formen. Eventuell gibt es an deinem Institut oder deiner Universität Richtlinien, an denen sich die Auswahl einer bestimmten Methode orientieren sollte. Falls du dich dafür entscheidest, zu gendern, solltest du die gewählte Methode durchgehend im gesamten wissenschaftlichen Text anwenden.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, am Anfang der Arbeit anzugeben, dass aus Gründen der Lesbarkeit eine Geschlechtsform verwendet wird, aber alle Geschlechter gemeint sind.
Tipp: Am Ende der Untersuchung konsequent prüfen, ob überall richtig und gleich gegendert wurde.
Das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten erfordert nicht nur Fachwissen, sondern auch die Fähigkeit, komplexe Ideen klar und überzeugend darzustellen. Um diesen anspruchsvollen Anforderungen gerecht zu werden, sind einige bewährte Tipps hilfreich
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Autor:
Der Dipl.-Betriebswirt und Experte in den Fachbereichen BWL, VWL und Finanzen hat bereits zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten verfasst und verfügt über ein breites Wissen in diesem Bereich.
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