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Das Fazit bildet den perfekten Abschluss deiner wissenschaftlichen Arbeit. Hier erfährst du:
Wenn du eine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Hausarbeit schreibst, bildet das Fazit – auch als Schlussfolgerung bezeichnet – den Abschluss deiner wissenschaftlichen Arbeit. Im Fazit rundest du deine Arbeit ab, indem du die wichtigsten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen übersichtlich zusammenfasst und evaluierst. Auch deine Forschungsfrage aus der Einleitung deiner Hausarbeit greifst du hier noch einmal auf und beantwortest sie beziehungsweise zeigst auf, welche Teile nicht und warum nicht beantwortet werden konnten – das sind die sogenannten Limitationen der Arbeit. Ebenso gehören eventuelle Schwächen deiner eigenen Arbeit in das Fazit und auch die Einordnung deiner Arbeit in den wissenschaftlichen Kontext und der Ausblick auf zukünftige Forschungen sollten nicht fehlen.
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„Dabei ist mit Ausblick nicht gemeint – wie häufig gedacht –, dass zukünftige Entwicklungen zum Thema aufgezeigt werden, sondern es geht primär darum aufzuzeigen, welche Fragestellungen im Rahmen der Untersuchung nicht beantwortet werden konnten und was daher Gegenstand einer weiterführenden Forschung sein kann. Man spricht hier auch von sogenannten Restriktionen oder Limitationen. Dieser Teil ist für die wissenschaftliche Forschung besonders relevant, da er Autor:innen anderer Arbeiten ermöglicht, an dieser Stelle anzuknüpfen und somit das Forschungsgebiet vollständiger zu erfassen.“
(Marcus Wittkamp, wissenschaftlicher Lektor und Autor)
Mit deinem Fazit gibst du den Lesenden deiner wissenschaftlichen Arbeit einen Überblick über deine Forschung und zeigst auf, welchen Mehrwert deine Arbeit für die Forschung hat. Du fasst hierbei die Ergebnisse deines Hauptteils zusammen und beantwortest Fragen aus der Einleitung.
Die Bestandteile eines Fazits sind immer gleich – ganz egal, ob du eine Bachelor-, Master-, Fach-, Haus- oder Seminararbeit schreibst. Folgende Aspekte gehören unbedingt in dein Fazit:
Zusammenfassung der Ergebnisse
Beantwortung der Forschungsfrage(n)
Ergebnis des Tests der Hypothesen (bei empirischen Forschungen)
Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext
Ausblick auf zukünftige Forschungen
Achte beim Schreiben deines Fazits darauf, dass du all diese inhaltlichen Aspekte aufnimmst. Dann steht deinem perfekten Schlussteil nichts mehr im Wege!
Während du in der Einleitung den Aufbau deiner wissenschaftlichen Arbeit aufgezeigt hast, solltest du im Fazit darstellen, ob und wie du deine Ziele erreicht hast. Da das Fazit beim Lesenden deiner wissenschaftlichen Arbeit den letzten Eindruck hinterlässt, solltest du sehr sorgfältig vorgehen und einen roten Faden berücksichtigen. Am besten gehst du die folgenden Punkte Schritt für Schritt durch.
Wenn du diese Schritte befolgst, wirst du für deine Masterarbeit ein Thema finden, das nicht nur relevant und forschungsbedürftig ist, sondern auch deine persönliche Neugier weckt und in den zeitlichen und materiellen Rahmen deines Masterstudiums passt.
Für einen optimalen Lesefluss solltest du dein Fazit interessant einleiten. Hierfür kannst du deine Problemstellung aus der Einleitung nutzen, um fließend zu deinen Lösungsansätzen überzuleiten.
Beispiele für Formulierungen:
Wenn du einen ansprechenden Einstieg für dein Fazit gefunden hast, fasst du im nächsten Schritt alle relevanten Ergebnisse aus dem Hauptteil deiner wissenschaftlichen Arbeit zusammen. Dabei ist es notwendig, dass du dich auf die wichtigsten Erkenntnisse konzentrierst und dich möglichst kurz fasst. Formuliere auch deinen Lösungsansatz.
Beispiele für Formulierungen:
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Durch die Zusammenfassung deiner gewonnenen Erkenntnisse ist die Überleitung zur Forschungsfrage nun schon fast gegeben. Du beziehst dich bei der Beantwortung noch einmal auf die Problemstellung aus deiner Einleitung, erklärst deine Vorgehensweise und beantwortest deine Forschungsfrage anhand deiner Ergebnisse. Gehe dabei auch kritisch und reflektiert vor und hinterfrage deinen Lösungsansatz.
Solltest du deine Forschungsfrage(n) nicht eindeutig beantworten können, führe mögliche Gründe dafür auf, warum dies nicht erfolgen konnte beziehungsweise was dich daran gehindert hat.
Beispiele für Formulierungen:
Wenn du für deine Bachelorarbeit, Hausarbeit oder andere wissenschaftliche Arbeit eine Forschung durchgeführt hast, gehst du im nächsten Schritt in deinem Fazit auf den aktuellen Forschungsstand ein. Hierbei solltest du deine Ergebnisse in den wissenschaftlichen Kontext einordnen und damit aufzeigen, welchen Beitrag zur Forschung deine Arbeit geleistet hat. Beantworte dabei Fragen wie „Was lässt sich aus meiner Arbeit ableiten?“ oder „Komme ich zum selben Ergebnis wie andere Forschende?“. Gehe dabei auch auf Schwierigkeiten und Limitationen deiner Forschung sowie auf ungelöste Probleme ein.
Beispiele für Formulierungen:
Der letzte Punkt deines Fazits ist der Ausblick auf weitergehende Forschung. Hierbei erläuterst du die Begrenzungen deiner eigenen Forschung, welche Fragestellungen offengeblieben sind und ob neue Fragen aufgeworfen wurden. Anhand dessen kannst du zukünftige Forschungsmöglichkeiten vorschlagen.
In der Regel handelt es sich dabei um kleinere Teilaspekte deiner Arbeit und nicht um deine Forschungsfrage – diese solltest du idealerweise selbst im Zuge deiner Forschung beantwortet haben. Wichtig ist aber, dass diese Aspekte im Hauptteil deiner Arbeit vorkommen und du in deinem Fazit keine vollkommen neuen Ideen aufwirfst.
Beispiele für Formulierungen:
Abschließend vollendest du deine gesamte Arbeit mit einem prägnanten Schlusssatz
Beispiele für Formulierungen:
Einige Bestandteile sollten in deinem Fazit auf keinen Fall enthalten sein. Achte darauf, dass du die folgenden Aspekte beim Schreiben deines Schlussteils nicht verwendest:
Neue Informationen: Im Fazit greifst du nur Aspekte auf, die du bereits im Hauptteil erläutert hast. Das Fazit ist nicht der Ort für neue Informationen, Erkenntnisse oder Ideen.
Wiederholungen: Du solltest im Fazit nicht einfach alle Erkenntnisse aus dem Hauptteil wiederholen, sondern nur die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit in anderen Worten erläutern.
Beispiele: Auf Beispiele solltest du in deinem Schlussteil verzichten – diese gehören in den Hauptteil, da sie deine Ausführungen veranschaulichen. Für das Fazit wären Beispiele zu ausführlich.
Zitate: Auch Zitate gehören nicht in ein gutes Fazit, sondern sollten im Hauptteil genutzt werden, um die Arbeit zu belegen.
Bilder und Tabellen: Im Fazit benötigst du keine Bilder, Tabellen oder andere grafische Elemente. Das Fazit soll aus reinem Text bestehen und nicht unnötig in die Länge gezogen werden.
Details und lange Diskussionen: Im Fazit sollst du lediglich deine wichtigsten Erkenntnisse zusammenfassen und dich nicht in detaillierten und ausführlichen Beschreibungen verlieren. Achte auf eine präzise Ausdrucksweise und vermeide Füllwörter.
Bewertungen der Ergebnisse: Du sollst deine Erkenntnisse im Fazit zwar bewerten und in den Forschungskontext einordnen, aber niemals die Ergebnisse der Arbeit. Bewerte deine Forschung möglichst objektiv und neutral, bewerte sie also auch nicht über.
Jetzt weißt du alles über die Bestandteile eines guten Fazits und worauf du lieber verzichten solltest – doch wie genau gehst du beim Fazit schreiben vor? Nachdem du dich über eine längere Zeit intensiv mit einem Thema befasst hast, zahlreiche Literatur und andere Quellen dazu gelesen und viele Seiten darüber selbst verfasst hast, kann es schwierig sein, die wichtigsten Punkte noch einmal zusammenzufassen. Wir haben einige Tipps für dich zusammengetragen, die dir beim Schreiben deines Fazits helfen können.
Während es logisch erscheint, das Fazit ganz am Ende deiner wissenschaftlichen Arbeit zu schreiben, kann es auch hilfreich sein, zuerst den Hauptteil, dann das Fazit und am Schluss die Einleitung zu schreiben. So stellst du sicher, dass du nur Erkenntnisse im Fazit aufgreifst, die du bereits im Hauptteil besprochen hast und nur Fragestellungen beantwortest, die du in der Einleitung voranstellst.
Dein Fazit solltest du generell im Präsens (Gegenwart) formulieren, wenn du die theoretischen Grundlagen, Fakten und Erkenntnisse erläuterst. Berichtest du jedoch über deine eigene Forschung, formulierst du im Präteritum (Vergangenheit).
Beispiel für Formulierungen in der richtigen Zeitform:
„Unternehmen XY setzt aktuell keine umweltfreundlichen Technologien in seiner Produktion ein. Das Unternehmen hat auch keine Pläne, in naher Zukunft in erneuerbare Energien zu investieren.
In der vorliegenden Forschung wurde ermittelt, ob Unternehmen XY umweltfreundliche Technologien in seiner Produktionskette verwendet. Es stellte sich heraus, dass dies nicht der Fall ist. Zudem wurde untersucht, ob Investitionen in erneuerbare Energien geplant sind. Die Ergebnisse zeigten, dass keine derartigen Investitionen für die nahe Zukunft geplant sind.“
Es gibt keine allgemeingültige Vorgabe über die Seitenanzahl deines Fazits. Die Länge hängt von der Art und dem Gesamtumfang der wissenschaftlichen Arbeit ab. In der Regel lässt sich sagen, dass das Fazit maximal fünf Prozent der gesamten Arbeit ausmachen sollte. Bei einer Hausarbeit mit 20 Seiten sollte dein Fazit also 1rund eine Seite lang sein.
Formuliere dein Fazit möglichst präzise und prägnant. Während du im Hauptteil deiner Bachelor- oder Hausarbeit interpretieren und analysieren sollst, dient das Fazit dazu, die wichtigsten Erkenntnisse und Fakten auf den Punkt darzulegen – kurz und knapp. Vermeide daher auch reißerisch wirkende Formulierungen wie „selbstverständlich“ oder „logischerweise“.
Gib deine Abschlussarbeit immer mehreren Personen zum Korrekturlesen, bevor du sie einreichst. So kannst du Rechtschreibfehler, aber auch inhaltliche Unklarheiten vermeiden. Wenn du deine Arbeit in Word geschrieben hast, kannst du sie mit den gratis Acrobat Onlinetools ganz leicht von Word in PDF umwandeln, sodass beim Hinzufügen von Kommentaren keine Formatierungen geändert werden.
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Du hast dein Fazit für deine Bachelorarbeit, Hausarbeit oder Masterarbeit fertig geschrieben und möchtest vor dem Einreichen noch einmal prüfen, ob alle Bestandteile enthalten sind und du alle Vorgaben für ein vollständiges Fazit erfüllt hast? Dann kannst du dich an folgender Checkliste orientieren:
Do’s
Die wichtigsten Erkenntnisse sind enthalten.
Die Forschungsfrage wird beantwortet.
Die Arbeit wird in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet.
Du hast deine Arbeit kritisch reflektiert.
Das Fazit ist in der richtigen Zeitform geschrieben.
Du hast einen Ausblick auf die zukünftige Forschung gegeben.
Don’ts
Es sind neue Informationen enthalten.
Du hast Beispiele oder Zitate aufgeführt.
Du hast Bilder oder Tabellen verwendet.
Autor:
Der Dipl.-Betriebswirt und Experte in den Fachbereichen BWL, VWL und Finanzen hat bereits zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten verfasst und verfügt über ein breites Wissen in diesem Bereich.
Am besten verfasst du dein Fazit erst nachdem du den Hauptteil deiner wissenschaftlichen Arbeit fertiggestellt hast. Wie in der gesamten Arbeit sollte auch dein Fazit einen roten Faden haben und den Lesenden übersichtlich und fließend durch die Ausführungen begleiten. Folgende Bestandteile solltest du in jedem Fall in dein Fazit aufnehmen:
Zusammenfassung der Ergebnisse
Beantwortung der Forschungsfrage
Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext
Ausblick auf zukünftige Forschungen
Achte zudem darauf, dass du in deinem Fazit keine neuen Informationen, Erkenntnisse oder Ideen aufwirfst, die du nicht im Hauptteil besprochen hast. Auch Zitate, Beispiele, Bilder und Tabellen gehören nicht in den Schlussteil deiner Arbeit. Das Fazit dient dazu, den Lesenden einen kurzen und knappen Überblick über deine Arbeit und die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen zu geben.
Um ein Fazit fließend einzuleiten, kannst du dich im ersten Satz auf die Fragestellung oder Problemstellung aus deiner Einleitung beziehen. So werden die Lesenden abgeholt und direkt in die Zusammenfassung deiner wissenschaftlichen Arbeit geführt. Hier einige Beispielsätze für einen gelungenen Einstieg in ein Fazit:
Das solltest du unbedingt Wissen, bevor du deine wissenschaftliche Arbeit schreibst.
Perfekt starten: So schreibst du eine überzeugende Einleitung.
Tipps, Tricks und Vorgaben. Alles, was du wissen musst um einen guten Hauptteil zu schreiben.