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ZUM ABSCHNITT SPRINGEN
So zitierst du richtig nach dem MLA-Stil
Zitieren im Fließtext: Direkte Zitate und Paraphrasen
„Works Cited”: Das Literaturverzeichnis erstellen
Wie sich MLA von anderen Zitierstilen unterscheidet
Beispiele für korrekte MLA-Zitierweise
Tipps zum richtigen Zitieren im MLA-Format
Zitierweise in der Bachelorarbeit: Welche Zitierformate sind erlaubt?
Plagiatsprüfung und warum sie wichtig ist
Wie funktioniert die MLA-Zitierweise richtig?
Die MLA-Zitierweise ist ein häufig verwendeter Standard, um Quellen in wissenschaftlichen Arbeiten korrekt anzugeben. Dabei solltest du einige Besonderheiten beachten. Hier erfährst du:
In einer wissenschaftlichen Arbeit ist es besonders wichtig, korrekt zu zitieren, um geistige Leistungen zu respektieren und Plagiate zu vermeiden. Der MLA-Stil wurde von der Modern Language Association entwickelt und bietet dafür ein übersichtliches und klares Format für die Quellenangabe, das sehr häufig in den Geisteswissenschaften genutzt wird. In diesem Leitfaden zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du im MLA-Stil richtig zitierst – egal, ob für deine Bachelorarbeit, Masterarbeit, Dissertation oder eine andere wissenschaftliche Arbeit.
Der MLA-Stil ist ein Zitierstil, der primär in den Literatur- und Sprachwissenschaften verwendet wird. Er zeichnet sich durch einfache Regeln aus, bei dem direkte Zitate und Paraphrasen im Fließtext mit minimalen Angaben – Autor*in und Seitenzahl – belegt werden. Im Gegensatz zu anderen Formaten wie der APA-Zitierweise, die auch das Erscheinungsjahr im Text erfordert, konzentriert sich das MLA-Format auf die wesentlichen Informationen. ne die relevanten bibliografischen Informationen zum Buch finden.
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Das richtige Zitieren schützt dich vor Plagiatsvorwürfen. Ein Plagiat liegt vor, wenn du fremdes Gedankengut ohne Quellenangabe übernimmst. Viele Universitäten setzen auf eine Plagiatsprüfung, um sicherzustellen, dass alle verwendeten Quellen korrekt angeführt werden. Der MLA-Stil hilft dir, Plagiate zu vermeiden, indem er dir klare Richtlinien gibt, wie du deine Quellen in den Text integrieren und im Literaturverzeichnis auflisten sollst.
Im MLA-Zitierstil erfolgt die Quellenangabe unmittelbar nach dem Zitat oder der Paraphrase in Klammern. Ein direktes Zitat wird wörtlich aus der Quelle übernommen und durch Anführungszeichen gekennzeichnet. Die Quellenangabe enthält nur den Nachnamen des*der Autors*in und die Seitenzahl, z. B.:
„Die Idee wurde durch die Autorin besonders betont“ (Müller 45).
Bei einer Paraphrase oder einem indirekten Zitat – wenn du den Inhalt in eigenen Worten wiedergibst – verwendest du die gleiche Form: (Müller 45). Das Erscheinungsjahr der Quelle ist im MLA-Stil nicht notwendig, was die Quellenangabe im Text sehr kurz und einfach macht.
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Am Ende deiner Arbeit musst du ein Literaturverzeichnis, das im MLA-Stil „Works Cited“ genannt wird, erstellen. Es listet alle Quellen auf, die du in deiner Arbeit verwendet hast. Jede Quelle wird in alphabetischer Reihenfolge nach dem Nachnamen des*der Autors*in aufgeführt. Ein Eintrag sieht beispielsweise so aus:
Füge bei Internetquellen die URL und das Zugriffsdatum hinzu, wenn es sich um eine sich häufig ändernde Webseite handelt:
Der MLA-Stil unterscheidet sich in mehreren Aspekten von anderen Zitierformaten wie der APA-Zitierweise oder der Harvard-Zitierweise. Im APA-Stil wird neben dem*der Autor*in auch das Erscheinungsjahr der Quelle im Text angegeben (z. B. Müller, 2020, S. 45). Der Harvard-Zitierstil ist ähnlich, setzt aber oft auf Jahreszahlen und Seitenangaben im Text.
Wichtiger Unterschied zum Harvard-Stil:
Die Harvard-Zitierweise ähnelt der MLA-Zitierweise, allerdings wird bei Harvard zusätzlich das Veröffentlichungsjahr im Fließtext genannt, z. B.: (Müller, 2020, S. 45). Das MLA-Format verzichtet auf diese Jahresangabe, was die Quellenangabe im Text meist kürzer und unkomplizierter macht.
Im Gegensatz zur deutschen Zitierweise, bei der Fußnoten für Quellenangaben verwendet werden, erfolgt das Zitieren im MLA-Stil direkt im Fließtext. Dies erleichtert den Lesefluss und macht die Quellen sofort nachvollziehbar.
Hier findest du praktische Beispiele, die dir zeigen, wie du verschiedene Quellenarten korrekt im MLA-Stil zitierst – von Fachzeitschriften und Büchern bis hin zu Online-Artikeln. Auch hier ist es wichtig, dass du keine Abkürzungen wie „S.“ für Seite verwendest. Bei mehreren Autor*innen gibst du die Namen in der Reihenfolge an, wie sie in der Quelle erscheinen.
Beispiel 1: Artikel aus einer Fachzeitschrift
Im Text: Wie Smith feststellt, sind „soziale Netzwerke entscheidend für den Diskurs“ (Smith 134).
Im Works-Cited-Verzeichnis: Smith, John. „Social Networks and Public Discourse.“ Journal of Modern Communication, vol. 12, no. 3, 2018, pp. 130–145.
Beispiel 2: Buch im Fließtext zitieren
Im Text: „Die Kunst des Schreibens wurde schon früh untersucht“ (Müller 45).
Im Works-Cited-Verzeichnis: Müller, Anna. Die Kunst des Schreibens. Verlag XY, 2020.
Das Zitieren von Internetquellen ist im MLA-Stil ähnlich einfach wie bei gedruckten Medien. Neben dem Namen des*der Autors*in und dem Titel der Seite gibst du die URL und das Zugriffsdatum an. Wenn der*die Autor*in unbekannt ist, wird stattdessen der Titel der Webseite an den Anfang gesetzt.
Beispiel 1: Internetquelle ohne Autor*in
Im Text: „Nachhaltigkeit ist zu einem globalen Trend geworden“ („Nachhaltigkeit weltweit“).
Im Works-Cited-Verzeichnis: „Nachhaltigkeit weltweit.“ Umweltportale, 15. Mai 2023, www.umweltportale.de/nachhaltigkeit.
Beispiel 2: Zitieren einer Online-Zeitung
Im Text: „Technologie verändert das Lernen“ (Johnson).
Im Works-Cited-Verzeichnis: Johnson, Emily. „Technologie und Lernen im Wandel.“ The New Times, 23. Juni 2022, www.thenewtimes.com/technology-learning.
Diese Beispiele zeigen, wie du unterschiedliche Quellen korrekt nach dem MLA Stil zitierst, sowohl im Text als auch im Literaturverzeichnis beziehungsweise Works-Cited-Verzeichnis.
Im Fließtext:
„Das digitale Lesen verändert unser Verständnis von Texten grundlegend“ (Müller 55).
Im Works-Cited-Verzeichnis:
Müller, Anna. „Die Kunst des digitalen Lesens.“ Technologien des Lesens, herausgegeben von Sarah Green, Verlag ABC, 2020, pp. 45–60.
Erklärung:
„Der MLA-Zitierstil ist besonders in den Geisteswissenschaften verbreitet und zeichnet sich durch kurze In-Text-Zitate mit Autor*innennamen und Seitenzahlen sowie ein umfassendes Literaturverzeichnis aus. Diese Methode ermöglicht eine flüssige Leseerfahrungund gleichzeitig eine präzise Zuordnung der Quellen.“
Marcus Wittkamp, wissenschaftlicher Autor und Lektor
In der Regel ist die MLA-Zitierweise für geisteswissenschaftliche Arbeiten, wie eine Bachelorarbeit in Literatur- oder Kulturwissenschaft, die bevorzugte Wahl. Wenn du in einer anderen Disziplin schreibst, solltest du klären, ob der Harvard-Stil oder die APA-Zitierweise bevorzugt werden. Es ist wichtig, dass du die Anforderungen deiner Fakultät kennst.
Arbeite effizienter und perfektioniere deine Abschlussarbeit mit den praktischen Acrobat-Onlinetools von Adobe – von der Einleitung bis zur erfolgreichen Abgabe.
Ein MLA-Zitieren-Generator ist ein hilfreiches Tool, das dir automatisch korrekte Quellenangaben im MLA-Format erstellt. Du gibst die notwendigen Informationen zur Quelle ein und der Generator formatiert sie nach den Vorgaben der Modern Language Association. Nutze solche Tools, um Zeit zu sparen und Fehler zu vermeiden, aber überprüfe das Ergebnis stets auf Korrektheit.
In der akademischen Welt werden Arbeiten häufig mit einer Plagiatsprüfung überprüft, um sicherzustellen, dass keine unerlaubten Übernahmen von fremden Texten ohne Quellenangabe erfolgt sind. Richtiges Zitieren im MLA-Stil kann dich vor Plagiatsvorwürfen schützen und dafür sorgen, dass deine wissenschaftliche Arbeit den akademischen Standards entspricht.
Autor:
Der Dipl.-Betriebswirt und Experte in den Fachbereichen BWL, VWL und Finanzen hat bereits zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten verfasst und verfügt über ein breites Wissen in diesem Bereich.
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