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Eine Monographie ist ein wissenschaftlicher Text, der ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Fragestellung umfassend und detailliert behandelt. In diesem Artikel erfährst du:
Eine Monographie ist ein wissenschaftlicher Text, der sich ausschließlich mit einem klar umrissenen Thema befasst. Das bedeutet, dass der oder die Autor:in zum Beispiel einer einzelnen Fragestellung nachgeht, ein historisches Ereignis beleuchtet oder ein bestimmtes Phänomen untersucht.
Der Begriff Monographie hat altgriechische Wurzeln und geht auf das Wort „monographía” zurück. Der Wortteil „monos“ kann mit „allein, einer“ übersetzt werden, während „graphein“ im Deutschen „schreiben” bedeutet. Daher spricht man oft auch von einer Einzelschrift oder einem Einzelwerk.
Hinweis: Die Schreibweise „Monographie“ ist die gängigste Variante. Du kannst aber auch die einfache Version „Monografie” verwenden. Beide Schreibweisen sind korrekt.
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Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Textsorten – die Monographie ist eine davon. Wenn du dich im Rahmen deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit mit wissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigst, wirst du dieser Art der Publikation häufig begegnen. Doch was genau zeichnet sie aus?
An folgenden Merkmalen erkennst du, ob ein wissenschaftlicher Text eine Monographie bzw. Einzelschrift ist oder nicht:
Achtung: Eine Einzelschrift hat häufig nur eine:n Autor:in, das muss aber nicht so sein. Es können auch mehrere Autor:innen daran beteiligt sein. Die einzige Voraussetzung ist, dass sie den gesamten Text kollaborativ verfasst haben. Ist dagegen jeder für einzelne Kapitel oder einen Teilbereich verantwortlich, spricht man von einem Sammelband.
Wenn du einmal einen Blick auf die Gliederung verschiedener Einzelschriften wirfst, wirst du feststellen: Sie alle folgen einem ähnlichen Aufbau. Folgende Elemente dürfen in einem wissenschaftlichen Einzelwerk nicht fehlen:
Wichtig: Du möchtest zum Beispiel deine fertige Doktorarbeit als Monographie publizieren? Dann informiere dich bei deiner Betreuung oder deinem Wunschverlag über die genauen Formalitäten.
„Die Veröffentlichung einer Monographie bzw. Dissertation bietet Forschenden die Möglichkeit, ihre Arbeit einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und zum wissenschaftlichen Diskurs beizutragen. Durch moderne Publikationsplattformen und Open-Access-Modelle können Dissertationen heute effizienter verbreitet werden, was die Sichtbarkeit und den Einfluss der Forschung erheblich steigert.“
Marcus Wittkamp, wissenschaftlicher Lektor und Autor
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Das Hauptmerkmal einer Einzelschrift ist die Behandlung einer einzelnen Fragestellung. Hast du beispielsweise gerade deine Doktorarbeit fertiggestellt, kannst du die Dissertation als Monographie veröffentlichen. Es gibt aber auch andere Textsorten, die ebenfalls zur wissenschaftlichen Literatur zählen, jedoch dabei anders vorgehen:
Bei einem Sammelband ist der Name Programm. Hier findest du eine Sammlung von Artikeln oder Aufsätzen verschiedener Autor:innen. Sie beschäftigen sich alle mit dem gleichen Thema, beleuchten es aber aus unterschiedlichen Perspektiven und Blickwinkeln. Die Beiträge entstehen dabei unabhängig voneinander, jede:r Verfasser:in ist für den eigenen Text verantwortlich. Eine Aufsatzsammlung entsteht häufig im Rahmen von Konferenzen oder Forschungsprojekten.
Ähnlich wie das Einzelwerk beschäftigt sich ein Aufsatz mit einer spezifischen Fragestellung – allerdings in einem weitaus kleineren Rahmen. Du findest akademische Aufsätze zum Beispiel in Sammelbänden oder Fachzeitschriften.
Eine wissenschaftliche Zeitschrift ähnelt vom Prinzip her einem Sammelband. Fachzeitschriften beschäftigen sich mit ausgewählten Fachgebieten und publizieren Artikel und Aufsätze verschiedener Expert:innen aus dieser Disziplin. Dazu zählen beispielsweise Studienergebnisse, Rezensionen oder Antworten auf andere Fachbeiträge. Im Gegensatz zu Sammelbänden erscheinen Zeitschriften in regelmäßigen Abständen.
Eine Bibliographie ist zwar wortverwandt mit der Monographie, unterscheidet sich jedoch deutlich in ihrem Inhalt. Sie ist ein Verzeichnis von Büchern (auch Einzelwerken), Aufsätzen, Zeitschriftenartikeln und anderen Veröffentlichungen. Du findest Bibliographien zum Beispiel am Ende von Schriften. Hier listet der oder die Verfasser:in sämtliche Literatur, Quellen und andere Referenzen auf, die in der Arbeit verwendet wurden.
Wichtig: Eine Bibliographie ist nicht mit dem Literaturverzeichnis zu verwechseln. Während das Literaturverzeichnis ausschließlich Sekundärliteratur auflistet, enthält die Bibliographie sämtliche Angaben, also auch Quellen, Primärliteratur, etc
Ein Handbuch kannst du am ehesten mit einem klassischen Schulbuch vergleichen. Es dient zum Beispiel als Nachschlagewerk oder als akademisches Lehrmaterial. Hier findest du detailliertes Wissen über ein bestimmtes Fachgebiet, wie Methoden, Definitionen und Theorien.
Wie ein Einzelwerk beschäftigt sich auch eine Biografie mit einem bestimmten Thema, nämlich dem Leben einer Person. Biographien beschreiben die Lebensgeschichte einer (meist bekannten) Person, relevante Ereignisse oder persönliche Anekdoten.
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Wenn du eine Monographie als direktes Zitat mit Fußnote im Text oder in deinem Literaturverzeichnis zitieren möchtest, musst du immer folgende Quellenangaben machen:
Du kannst dich dabei einfach an den gängigen Zitierrichtlinien wie zum Beispiel APA, MLA oder Harvard orientieren. So kann es in der Praxis aussehen:
Verweis im Text:
(Musterfrau, 2024, S. 172)
Literaturverzeichnis:
Musterfrau, M. (2024). Wie zitiert man richtig? (13. Aufl.). Berlin: Verlag.
Prinzipiell musst du bei allen Textsorten ähnliche Angaben machen, um deine verwendeten Quellen kenntlich zu machen und bei einer Plagiatsprüfung keine Probleme zu bekommen. Der Aufbau der einzelnen Einträge ist jedoch unterschiedlich. Das hat einen wichtigen Grund: Durch die unterschiedliche Formatierung kannst du auf einen Blick erkennen, um welche Textsorte es sich handelt.
Hier einige Beispiele, die den Unterschied zwischen Einzelwerken und anderen Arten von Literatur veranschaulichen:
Autor:
Der Dipl.-Betriebswirt und Experte in den Fachbereichen BWL, VWL und Finanzen hat bereits zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten verfasst und verfügt über ein breites Wissen in diesem Bereich.
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