Was ist eine CSV-Datei?
Erfahre, wofür das Kürzel CSV steht, was die Merkmale einer CSV-Datei sind und wie du CSV in PDF umwandeln kannst.
Erfahre, wofür das Kürzel CSV steht, was die Merkmale einer CSV-Datei sind und wie du CSV in PDF umwandeln kannst.
Das Kürzel „CSV“ steht für „Comma-separated values“ also „durch Komma getrennte Werte“. Es beschreibt den Aufbau einer Textdatei, die zum Austausch und Speichern von einfach strukturierten Daten dient. Die Informationen (Values) werden in CSV-Dateien meist durch Kommas getrennt. Abhängig von Software, Region und Benutzereinstellungen kommen auch Semikolon, Tabulatoren oder andere Trennzeichen zum Einsatz.
Das CSV-Format ermöglicht es, beliebig lange Listen und Tabellen als Textdatei zu speichern, die sich unter anderem in Tabellenkalkulationsprogrammen wie Microsoft Excel öffnen lassen. In diesem Artikel erfährst du, wo CSV-Dateien Anwendung finden, welche Vorteile und Nachteile das CSV-Format hat und wie du CSV-Dateien erstellen, öffnen und weiterverarbeiten kannst.
CSV-Dateien sind einfache, universell lesbare Textdateien für tabellarische Daten. Sie ermöglichen den Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmen und Systemen.
CSV-Dateien können von vielen Text- und Tabellenprogrammen wie Excel erstellt, exportiert und ausgelesen werden. Das macht sie besonders beliebt für den Austausch universell lesbarer Datensätze. Zahlen und Text aus einer CSV-Datei lassen sich unkompliziert in andere Programme importieren und dort weiterverarbeiten.
Ein typisches Beispiel: Du exportierst Kontakte aus Google als CSV-Datei, um sie anschließend in Outlook zu importieren. Auch privat werden CSV-Dateien häufig genutzt, etwa für Adresslisten, To-do-Listen oder einfache Tabellen, die auf verschiedenen Geräten und Betriebssystemen bearbeitet werden sollen.
Im beruflichen Kontext, insbesondere in der Buchhaltung und Finanzabwicklung, sind CSV-Dateien ebenfalls weit verbreitet. Sie dienen hier häufig auch als Sicherungskopie.
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CSV-Dateien sind plattform- und softwareunabhängig. Im Gegensatz zu Excel-Dateien (XLS/XLSX) lassen sie sich mit nahezu jedem Texteditor und Tabellenprogramm öffnen. Du kannst also problemlos eine CSV-Datei in Excel öffnen und dort weiterbearbeiten.
Ein weiterer Vorteil: CSV-Dateien eignen sich sehr gut, um große Datenmengen abzubilden, etwa Produktdaten, Kundendaten oder statistische Auswertungen. Außerdem lassen sich mehrere CSV-Dateien leicht zusammenführen und in Datenbanken importieren.
Das CSV-Format ist bewusst einfach gehalten. Dadurch eignet es sich vor allem für einfach strukturierte Daten. Komplexe Inhalte oder verschachtelte Datenstrukturen lassen sich nur eingeschränkt abbilden.
Hinzu kommt, dass CSV nicht standardisiert ist. Unterschiedliche Trennzeichen oder Zeichensätze können zu Darstellungsproblemen führen. Außerdem können CSV-Dateien keine Formatierungen speichern – im Gegensatz zu Excel-Dateien.
CSV-Dateien sind Textdateien mit klar definierten Trennzeichen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine CSV-Datei zu erstellen – je nach eingesetzter Software.
Wenn du eine CSV-Datei mit dem Text-Editor erstellen möchtest, musst du folgende Schritte befolgen:
Benenne die Datei und füge am Ende des Dateinamens .csv hinzu, um sie im CSV-Format zu speichern.
Es ist auch möglich, eine CSV-Datei mit Excel zu erstellen. Statt die Informationen manuell durch Kommata zu trennen, trägst du sie direkt in die einzelnen Zellen ein. So gehst du vor:
Es geht auch umgekehrt: In vielen Fällen ist es sinnvoll, eine CSV-Datei in ein Programm für Tabellenkalkulation wie Microsoft Excel zu öffnen. So kannst du die Daten einer CSV übersichtlich prüfen, bearbeiten und bei Bedarf in ein anderes CSV-Format oder direkt in eine Excel-Datei umwandeln. Im folgenden Beispiel zeigen wir dir, wie du eine CSV in Excel öffnen kannst.
Um die CSV-Datei in Excel zu konvertieren, wähle „Datei“ > „Speichern unter“ und speichere die Datei als .xls oder .xlsx.
Google Sheets bzw. Google Tabellen hat nicht so viele Funktionen wie Excel, ist aber gerade für das gemeinschaftliche Arbeiten sehr beliebt. Außerdem speichert Google die automatisch. Wir zeigen dir, wie du mit Google Tabellen eine CSV-Datei herunterladen kannst.
Google Sheets lädt deine Tabelle automatisch als CSV-Datei herunter.
Inzwischen schätzen viele Windows-Nutzer*innen die kostenlosen Alternativen zu Microsoft Office. Auch mit OpenOffice und LibreOffice lassen sich aus ODS-Dokumenten problemlos CSV-Dateien erstellen. Für beide Programme gelten die gleichen Schritte:
Öffne das Tabellenprogramm „Calc“.
Fülle die Tabelle mit deinen Daten. Auch hier gilt: eine Information pro Zelle.
Wenn du deine Daten fertig eingetragen hast, gehe auf „Datei” > „Speichern unter”.
Benenne deine Datei und wähle das richtige Format: „Text CSV (.csv)”, um deine Daten in einer CSV-Datei zu speichern.
Wenn du eine CSV-Datei mit anderen Personen teilen möchtest, kann es sinnvoll sein, sie in ein PDF umzuwandeln. PDFs eignen sich besonders gut für die Weitergabe von Daten, da sie auf nahezu allen Geräten gleich dargestellt werden und sich auf Wunsch vor Änderungen schützen lassen.
Adobe Acrobat unterstützt CSV-Dateien nicht direkt. Daher lassen sich CSV-Dateien weder unmittelbar öffnen noch konvertieren. Die Umwandlung erfolgt stattdessen in zwei einfachen Schritten:
CSV in Excel öffnen: Öffne die CSV-Datei in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Microsoft Excel und speichere sie anschließend als Excel-Datei.
Excel-Datei in PDF umwandeln: Öffne die gespeicherte Excel-Datei mit Adobe Acrobat und konvertiere sie dort in ein PDF.
Mit den Acrobat Onlinetools kannst du Excel-Dateien direkt im Browser in PDFs umwandeln. Eine zusätzliche Softwareinstallation ist dafür nicht erforderlich. So funktioniert die Umwandlung:
Wenn du Adobe Acrobat Pro nutzt, kannst du Excel-Dateien lokal in PDFs umwandeln und anschließend zusätzlich bearbeiten oder schützen.
CSV-Dateien lassen sich nicht direkt in Adobe Acrobat öffnen, da Acrobat das CSV-Format nicht nativ unterstützt. Um eine CSV-Datei dennoch in ein PDF umzuwandeln, gehst du in der Regel zweistufig vor:
Zuerst öffnest du die CSV-Datei in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Excel und speicherst sie als Excel-Datei.
Anschließend kannst du diese Excel-Datei mit Adobe Acrobat oder den Acrobat Onlinetools in ein PDF konvertieren.
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