ADOBE ACROBAT
Die häufigsten Designfehler im Branding
Welche typischen Designfehler machen Unternehmen? Unsere bundesweite Umfrage liefert spannende Einblicke und wie Branding verbessert werden kann.
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Welche typischen Designfehler machen Unternehmen? Unsere bundesweite Umfrage liefert spannende Einblicke und wie Branding verbessert werden kann.
Ob Farbauswahl, Logo oder Social-Media-Grafiken – die visuelle Gestaltung des Brandings deines Unternehmens beeinflusst das Vertrauen, die Wiedererkennung und letztlich auch Kaufentscheidungen. Doch wie aktiv setzen sich Deutschlands Unternehmensleitungen mit der Wirkung ihres Brandings auseinander? Und was sind die häufigsten Designfehler?
Wir haben 350 Personen in der Unternehmensleitung in Deutschland befragt, um herauszufinden, welchen Einfluss die visuelle Identität eines Unternehmens hat. Wir bieten einen tieferen Einblick, wie Branding derzeit umgesetzt wird, welche Rolle visuelle Inhalte im Hinblick auf das Kundeninteresse spielen und wie stark gute Gestaltung Kaufentscheidungen beeinflusst. Außerdem teilen wir praktische Tipps, wie Unternehmen ihren Markenauftritt anpassen und ihre Zielgruppe besser erreichen können.
Gute Gestaltung ist unverzichtbar für eine langfristige Kundenbindung, dennoch überprüfen oder optimieren 74 % der befragten Führungskräfte ihre Designs nicht regelmäßig. Nur etwa jede fünfte Person (20 %) ist überzeugt, dass die aktuellen visuellen Elemente stark genug sind und keiner Überarbeitung bedürfen.
Woran liegt das? 16 % wissen schlicht nicht, wo sie bei der Optimierung anfangen sollen. Weitere 15 % räumen ein, dass das Thema aktuell keine Priorität in ihrer Marketingstrategie hat.
Als größte Schwäche im Branding nennen viele das Webdesign, die Konsistenz über verschiedene Plattformen hinweg, sowie ihre aktuellen Social-Media-Grafiken (jeweils 15 %). 12 % sehen außerdem ihr Logo kritisch, da es ihrer Meinung nach nicht ausreichend aus der Masse heraussticht. Positiv fällt hingegen der Markenton auf: Nur 5 % betrachten ihn als Schwachpunkt. Immerhin fast jeder Vierte (23 %) ist vollständig zufrieden und sieht keinerlei Verbesserungsbedarf.
Was inspiriert das aktuelle Branding im Unternehmen? Die Mehrheit (34 %) setzt bewusst auf schlichtes Auftreten, damit die Produkte für sich sprechen. Weitere 24 % möchten sich mit kreativen und ungewöhnlichen Visuals klar vom Wettbewerb abheben.
Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt deutliche Unterschiede. Jüngere Führungskräfte sind deutlich kritischer: 38 % der 18- bis 24-Jährigen sehen großen Verbesserungsbedarf bei ihrem Branding. Gleichzeitig halten nur 13 % der 25- bis 34- bzw. der 35- bis 44-Jährigen ihr Branding für „sehr stark“.
Am zufriedensten zeigt sich die Gruppe der 45- bis 54-Jährigen – hier sind rund drei von zehn Befragten (29 %) vollständig überzeugt von ihren visuellen Branding-Auftritten.
Auch beim Thema Überarbeitung gibt es Unterschiede: Ältere Führungskräfte handeln proaktiver. 41 % der über 65-Jährigen nehmen sich regelmäßig Zeit, ihr Branding zu überprüfen – bei den 18- bis 24-Jährigen hingegen sind es nur 25 %. Das liegt jedoch weniger am fehlenden Interesse, sondern eher am fehlenden Know-how: Ein Viertel (25 %) der Jüngeren weiß schlicht nicht, wo sie anfangen sollten.
Die größten Schwachstellen variieren ebenfalls je nach Alter der Führungskräfte:
Ein schlichterer Markenauftritt ist generationenübergreifend beliebt. Die Hälfte (50 %) der 18- bis 24-Jährigen und 37 % der 45- bis 54-Jährigen bevorzugen klare, minimalistische Designs, bei denen die Produkte im Mittelpunkt stehen.
Und wie wirkt sich das Alter auf das Kaufverhalten aus? Gerade junge Zielgruppen legen großen Wert auf Wiedererkennung: 25 % der 18- bis 24-Jährigen kaufen nicht bei Marken, die sie nicht kennen. Gleichzeitig erwarten 50 % regelmäßige visuelle Updates des Unternehmens-Brandings, um das Interesse aufrechtzuerhalten.
Auch im Bundeslandvergleich zeigen sich Unterschiede. In Nordrhein-Westfalen sind Führungskräfte besonders aktiv: Knapp jeder Vierte (24 %) überarbeitet das Branding regelmäßig. In Hessen sind es dagegen nur 9 %.
Beim Vertrauen ins eigene Design liegen Bayern und Baden-Württemberg vorn: 33 % in Bayern und 22 % in Baden-Württemberg sind überzeugt, dass ihre Visuals keiner Anpassung bedürfen. Weniger Selbstvertrauen zeigt sich in Berlin: 85 % sehen Änderungsbedarf.
Auch bei der gestalterischen Inspiration gibt es Unterschiede:
Ist der Markenauftritt deines Unternehmens nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand? Dann helfen dir diese Tipps, dein Branding aufzufrischen:
„Die häufigsten Designfehler im Branding“ basiert auf einer repräsentativen, bundesweiten Studie von Adobe Acrobat. Befragt wurden 350 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Unternehmen in Deutschland im Zeitraum vom 14.02.2026 bis zum 19.02.2026.