Was können Content Creator daraus lernen?
Falls es bis jetzt noch nicht klar war: Kurz-Content und neue Plattformen sind für Millennials und die Gen Z weiterhin führend, während ältere Generationen Inhalte bevorzugen, die langsamer getaktet sind und bei denen Video-Content nicht im Vordergrund steht.
Natürlich ist es eine Sache, die Zahlen zu kennen. Der wichtigere Schritt ist, dieses Wissen in konkrete Handlungsanweisungen zu übertragen, besonders wenn du planst, zukünftig als Influencer oder Content Creator durchzustarten.
Vor diesem Hintergrund sind hier unsere Top-Tipps für den Start in die Content-Creation, basierend auf den Erkenntnissen unserer Umfrage:
1. Nahbarkeit und Authentizität priorisieren
Im Gegensatz zu Content-Art und Plattform-Präferenz war Authentizität der Bereich, der für alle Generationen als entscheidend galt. Ganz einfach: Das Publikum schätzt es, wenn es sich mit den Inhalten, die es sieht und noch wichtiger, mit der Person, die sie erstellt, identifizieren kann.
Und das ist offen gesagt eine gute Sache. Es erlaubt dir, du selbst zu sein und du kannst dich darauf konzentrieren, die Art von Inhalten zu erstellen, die dir Spaß machen, anstatt dich mit ermüdenden Themen abzuquälen, bei denen die Zuschauer spüren, dass du nicht vollständig dahinterstehst.
2. Dort präsent sein, wo die Zielgruppe ist
Als Nächstes und ebenso wichtig wie Authentizität: Du musst dort aktiv werden, wo deine Zielgruppe ist. Ein Ansatz, bei dem auf zu viele Plattformen gleichzeitig gesetzt wird, wird hier nicht funktionieren. Wenn du dich zu sehr verzettelst, wird es schwierig, auf jeder Plattform eine Anhängerschaft aufzubauen.
Wähle stattdessen eine Zielgruppe aus und spreche diese direkt an. Das bedeutet: Wenn du Gen Z ansprechen möchtest, dann sollten TikTok und Kurzvideos dein Fokus sein. Wenn du hingegen auf Millennials abzielst, könnte dir eine Mischung aus TikTok und YouTube besser dienen.
3. Sich nicht regional einschränken
Auch wenn unsere Studie klar gezeigt hat, dass es regionale Unterschiede beim Content-Konsum gibt, bedeutet dies nicht, dass du dich auf ein bestimmtes geografisches Gebiet beschränken musst – ganz im Gegenteil!
Das Internet ist schließlich global und das gilt auch für Ihr Publikum. Versteh uns nicht falsch: Ein gezielter, lokaler Content kann eine große Wirkung haben, aber wenn du ein möglichst breites Publikum erreichen möchtest, sollten deine Hauptinhalte auf globaler Ebene zugänglich sein.
4. Konsistent posten
Das hast du zweifellos schon einmal gehört: Wenn du vorhast, in die Content-Creation einzusteigen, ist Konsistenz essenziell. Von Social Posts bis hin zu wöchentlichen Videos erwarten Zuschauer regelmäßigen Content. Vernachlässigst du dies, riskierst du, im Algorithmus unterzugehen.
Glücklicherweise gibt es eine Fülle von Tools, die dir dabei helfen können. Zum Beispiel kann unser kostenloses Social-Media-Posting-Tool dir helfen, neue Posts in wenigen Minuten zu erstellen, während unser Social-Media-Grafik-Tool es dir ermöglicht, begleitende Bilder kostenlos zu gestalten.
5. Auf eine Nische setzen
Zuletzt: Wenn es darum geht, Online-Content zu erstellen, setze auf deine Nische. Auch dies hängt mit der Authentizität zusammen, aber wir können nicht genug betonen, wie wichtig dies ist, wenn du deine eigene unverwechselbare Marke und Image schaffen möchtest.
Noch einmal: Zuschauer merken, wenn du keinen Spaß an den Inhalten hast, die du erstellst. Ebenso wird das Erstellen von Inhalten zu Themen, die dich nicht interessieren, schnell monoton. Setze also auf deine Nische, wähle etwas, das du liebst und mache dies zur Grundlage deiner Influencer-Reise.