Die sozialen Medien haben entscheidenden Einfluss darauf, wie wir kommunizieren, Erlebnisse austauschen und unsere Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Doch wie unterscheiden sich die Social-Media-Gewohnheiten in verschiedenen Teilen der Welt? Unsere jüngste Studie, bei der 1.010 Social-Media-Nutzerinnen und -Nutzer in sechs Ländern befragt wurden, hat nützliche Einblicke in die globalen Trends des digitalen Engagements geliefert. Von Post-Frequenz und Plattformpräferenzen bis hin zu den emotionalen Auswirkungen der sozialen Medien – dieser Artikel untersucht die Vielfalt des Online-Verhaltens und die Faktoren, die unsere digitalen Interaktionen beeinflussen.
Wichtige Erkenntnisse
- Bei der Zahl der Social-Media-Beiträge ist Südafrika Weltmeister – mit durchschnittlich 3,3 Posts pro Tag.
- Die Nutzerinnen und Nutzer sozialer Medien auf der ganzen Welt nennen Instagram als ihre bevorzugte Plattform. In Mexiko, Deutschland und Großbritannien ist diese Präferenz am stärksten ausgeprägt.
- 35 % der Nutzerinnen und Nutzer müssen ein bis zwei Stunden pro Tag in den sozialen Medien verbringen, um „Erfüllung“ zu empfinden.
- Fast ein Sechstel der Befragten (14 %) gibt an, die sozialen Medien zur Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlbefinden zu nutzen.
- Fast die Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer von Social Media (47 %) bearbeitet Inhalte vor dem Posten weniger als fünf Minuten lang. Bei Nutzerinnen und Nutzer im Vereinigten Königreich (57 %) und den USA (54 %) ist dies am häufigsten.
- 37 % der Befragten haben Beiträge gelöscht, weil sie auf zu wenig Resonanz stießen. Nutzerinnen und Nutzer in Südafrika (57 %) und Mexiko (48 %) taten dies besonders oft.


