1. Nutzergenerierte Inhalte (UGC).
TikTok basiert auf UGC. Also nutze diesen Vorteil, um kostenlos für dein Unternehmen zu werben. Dies bietet sich vor allem dann an, wenn du ein physisches Produkt verkaufen möchtest. Beispielsweise hat Nike über 929 Millionen Aufrufe für seinen Hashtag #Nike erhalten, der Nutzer*innen zeigt, die die Kleidung der Marke tragen. Nike verwendet diese Inhalte dann auf seiner eigenen Seite wieder, um die präsentierten Produkte weiter zu bewerben. Denke immer daran: Käufer*innen vertrauen anderen Käufer*innen.
Viele Marken hatten auch Erfolg damit, im Rahmen größerer Marketing-Kampagnen ihre eigenen TikTok-Challenges zu erstellen, wie zum Beispiel Chipotles #ChipotleLidFlip, an dem sich große Influencer*innen wie David Dobrik beteiligten. Die Kampagne erreichte 104 Millionen Aufrufe, 111.000 Videoeinsendungen und mehr als 59.000 Teilnehmer*innen. Eine Menge Aufmerksamkeit für eine Kampagne, die die Marke keinen Cent gekostet hat. Diese Marken verstehen, wie sie TikTok zu ihrem Vorteil nutzen können.
2. Werbung.
Obwohl es sich noch um eine relativ neue Plattform handelt, ist jetzt der beste Zeitpunkt, auf TikTok zu werben, wenn du über das nötige Budget verfügst. Je größer Plattformen werden und sich etablieren, desto größer wird das Volumen der Werbung. Dadurch wächst aber natürlich auch deine Konkurrenz. Die Plattform hostet eine Vielzahl von Anzeigentypen, sodass du deiner Kreativität freien Lauf lassen kannst.
Native Anzeigen: Hierbei handelt es sich um 9–15 Sekunden lange Videoclips, die zwischen Standard-TikTok-Videos eingeblendet werden, während ein/e Benutzer*in durch seine „For You“-Seite scrollt.
Markenübernahmen: Dies sind die prominenteren Anzeigen, die im Feed von Nutzer*innen landen, sobald diese die App öffnen, und normalerweise auf die externe Website einer Marke verweisen. Pro Tag kann nur eine Marke diesen Platz einnehmen. Daher ist es eine tolle Gelegenheit, um die Aufrufe zu steigern. Diese Gelegenheit kommt allerdings auch zu einem hohen Preis.
Filter: Eines der besten Dinge an TikTok sind die vielen Filter, mit denen du deine Videos bearbeiten kannst. Als Marke kannst du auch dafür bezahlen, einen Markeneffekt zu erzielen, der automatisch für 10 Tage in die Top 10-Trendliste aufgenommen wird. Wenn du beispielsweise Kaffee verkaufst, kannst du einen Filter erstellen, der deine Tasse quasi in die Hand einer Person gibt.
Marken-Hashtags: Hashtag-Challenges gehören zum täglichen Geschäft von TikTok. Es zahlt sich aus, sich eine eigene Challenge oder einen Tanz auszudenken, den du sponsern kannst. Es ist großartig für das Engagement, da es Millionen von Nutzer*innen zur Teilnahme ermutigt und Aufmerksamkeit für deine Marke generiert. Beispielsweise verzeichnete die #JustAddGlitter-Challenge von Aussie über 21,5 Millionen Aufrufe.
3. Finde deine Nische.
Nutzer*innen auf TikTok geht es um Unterhaltung. Daher ist es für dich von entscheidender Bedeutung, einen Aspekt deiner Marke zu finden, den du zu deinem Vorteil nutzen kannst (z. B. lustige Kolleg*innen, die häufigsten Dinge, die du in deinem Job hörst, oder sogar den Bürohund).
Am einfachsten ist es, bei bereits bestehenden Trends und Hashtag-Challenges mitzumachen. Vergiss dabei aber nicht, deine eigene Note mit einfließen zu lassen. Achte darauf, die richtigen Hashtags zu verwenden, und versuche, Effekte hinzuzufügen, um Aufrufe zu steigern und gleichzeitig deine kreative Seite zur Schau zu stellen.