Die Do’s und Dont’s des Influencer-Marketings für Unternehmen.

A person in front of a blackboard AI-generated content may be incorrect.

Influencer-Marketing ist allgegenwärtig. Jedes Mal, wenn du durch deine liebsten Social-Media-Kanäle scrollst, begegnest du Influencerinnen und Influencern, die ihr neuestes Lieblingsprodukt gekonnt in Szene setzen. Aber, ist uns dabei bewusst, dass sie mit der Werbung für diese Produkte Geld verdienen? Ja. Möchten wir diese Produkte trotzdem kaufen? Überraschenderweise: ja**.**

Gut gemachtes Influencer-Marketing ist ein unglaublich wirkungsvolles Tool für Unternehmen, um Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Wenn es um Kaufentscheidungen geht, vertrauen 69 % der Konsumentinnen und Konsumenten eher den Empfehlungen von Influencerinnen und Influencern[1]  als Infos, die direkt von der Marke kommen. Influencer-Marketing verleiht deiner Marke nicht nur einen frischen Klang und sorgt für tolle neue Inhalte, sondern kann auch einen riesigen Schneeballeffekt für den langfristigen Erfolg deines Unternehmens auslösen.

Bevor du mit deiner ersten Influencer-Marketing-Kampagne startest, solltest du ein paar Dinge beachten.

Überblick

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Do’s: Definiere eine klare Zielvorstellung.

Bei Influencer-Marketing-Kampagnen geht es nicht nur darum, dein Produkt zu bewerben. Sie tragen auch dazu bei, deine Markenbekanntheit zu steigern, dein Publikum zu erweitern, den Website-Traffic zu erhöhen oder den Verkauf anzukurbeln. Mache dir klar, was du mit dieser Influencer-Kampagne erreichen willst und wie du ihren Erfolg am Ende messen möchtest.

Do’s: Klare Kommunikation mit den Influencerinnen und Influencern.

Es ist wichtig, offen und klar mit ihnen über das Budget und eure Erwartungen zu sprechen. Dazu gehört auch, ob sie oder er eine feste Vergütung oder eine Provision pro Verkauf bevorzugt und wie der Erfolg eurer Zusammenarbeit gemessen werden soll. Welche Art von Inhalten sollen erstellt werden (zum Beispiel ein Video oder einen Blogbeitrag) und auf welchen Kanälen möchtest du die Inhalte nutzen? Teile den Influencerinnen und Influencern von Anfang an genau deine Ziele und KPIs für die Kampagne mit und erkläre, was du mit dieser Aktion erreichen möchtest.

Dont’s: Vermeide Mikromanagement.

Auch wenn es wichtig ist, offen über Ziele und Erwartungen zu sprechen, solltest du dich nicht in ihren kreativen Prozess einmischen oder ihre gestalterische Freiheit einschränken. Behalte immer im Blick, warum du dich genau für diese Influencerin oder diesen Influencer entschieden hast, und lasse ihnen die Freiheit, Inhalte auf ihre eigene Art umzusetzen – so entstehen authentische Beiträge, die wirklich überzeugen. Sie oder er ist nicht umsonst so beliebt – er oder sie weiß genau, welche Inhalte bei seiner/ihrer Zielgruppe gut ankommen und möglichst viel Engagement erzeugen. Vertraue also auf seine/ihre Erfahrung.

A woman sits on a carpeted floor with two objects in her hands. She smiles at a camera on a tripod and has a laptop by her feet.

Dont’s: Unterschätze nicht die Wirkung von Mikro- und Nano-Influencerinnen und Influencern.

Die Mikroebene (mit 10.000–50.000 Followern) und die Nanoebene (mit 1.000–10.000 Followern) können genauso wertvolle Partner sein wie größere Accounts – vor allem dann, wenn sie inhaltlich und stilistisch perfekt zu deiner Marke passen. Auch wenn bekanntere Influencerinnen und Influencern eine größere Reichweite erzielen, verfügen kleinere Accounts oft über eine deutlich engagiertere und passgenauere Community. Es kommt durchaus vor, dass die Community kleinerer Accounts ein deutlich echtes Interesse an deiner Marke zeigt – und dir am Ende sogar mehr bringt als die Reichweite eines deutlich größeren Accounts. Außerdem geben kleine Influencerinnen und Influencer oft mehr Gas und kosten weniger – falls du aufs Budget achten musst.

Do’s: Wähle passende Influencerinnen und Influencer aus, die wirklich zu deiner Marke passen.

Welche Bevölkerungsgruppen die Zielgruppe einer Influencerin oder eines Influencers ausmachen, ist für eine Zusammenarbeit zwar wichtig – doch es gibt noch weitere Faktoren, die ebenso entscheidend sind. Schaue dir ihre Inhalte genau an, um zu erkennen, was für ein Mensch dahintersteckt und wie er oder sie sich online präsentiert. Passt sie oder er zu deinen Markenwerten und vermittelt er oder sie die gleichen Moralvorstellungen und Ideale wie deine Marke? Bei der Zusammenarbeit, wird diese Person automatisch mit deiner Marke verbunden. Gehe daher nur Kooperationen ein, bei denen du ein gutes Gefühl hast und die deine Marke glaubwürdig und passend repräsentieren.

Do’s: Schaue dir ihre Zielgruppe und die Performance genau an.

Wenn du den Eindruck hast, dass ihr oder sein Auftreten zu deiner Marke passen könnte, solltest du als Nächstes überprüfen, ob seine oder ihre Zielgruppe wirklich deinem Zielmarkt entspricht. So stellst du sicher, dass die Inhalte wirklich genau die Leute erreichen, die du ansprechen möchtest – und nicht einfach irgendwo in den Feeds von Menschen landen, die gar nicht zu deiner Zielgruppe gehören. Lasse dich nicht allein von der Follower-Zahl eines Accounts blenden – sie sagt wenig darüber aus, wie gut die Inhalte bei der Community tatsächlich ankommen. Nimm dir stattdessen genügend Zeit, um zu schauen, wie viel Engagement ihre oder seine Inhalte tatsächlich erhält und wie aktiv er oder sie ihre Seite pflegt und regelmäßig neue Beiträge veröffentlicht. Achte auch darauf, ob er oder sie schon mit anderen Unternehmen zusammengearbeitet hat, wie du die Qualität dieser Inhalte beurteilst und wie viel Engagement dieser Inhalt erzielt.

Do’s: Verwende Inhalte wieder und nutze sie für unterschiedliche Zwecke.

Sobald ein Creator gepostet hat, liegt es an dir, das volle Potenzial daraus zu nutzen. Jeder Beitrag, den eine Influencerin oder ein Influencer für deine Marke erstellt, ist wertvolle Social-Media-Inhalte, die du gezielt weiterdenken und vielseitig einsetzen kannst. Sobald der Beitrag online ist, teile ihn unbedingt auch über deine eigenen Social-Media-Kanäle. Du kannst diese Inhalte sogar in deinen bezahlten Werbeanzeigen nutzen (stimme vorher aber unbedingt mit deinen Kooperationspartnerinnen und -partnern ab, ob und wie du den Inhalt weiterverwendest).

Do’s: Pflege deine Beziehung zu den Influencern.

Unterstütze deine ausgewählten Creator aktiv, indem du ihre Inhalte vor, während und nach der Kampagne sichtbar machst – etwa durch Liken, Kommentieren oder Teilen. So verstärkst du die Wirkung der Zusammenarbeit spürbar. Wenn die Zusammenarbeit zwischen Influencerinnen und Influencern und Marke auch nach einer Kampagne weiterläuft, motiviert das die Creator, weiterhin positive Ansichten über dich zu teilen – auch wenn er oder sie gerade nicht direkt davon profitiert. Außerdem hältst du dir so die Tür für weitere Kooperationen und vielleicht auch mit anderen interessanten Personen aus dem Netzwerk offen.

Influencer-Marketing ist ein unglaublich effektives Marketing-Tool. Um damit erfolgreich zu sein, wähle deine Influencerinnen und Influencer bewusst aus, investiere Zeit in den Beziehungsaufbau und setze während der gesamten Zusammenarbeit auf Offenheit und gegenseitiges Vertrauen.

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