8 Schritte, um als Influencer*in online durchzustarten.
1. Finde deine Nische.
Du hast eine tolle Persönlichkeit? Das alleine reicht aber leider nicht, um deine Präsenz auf Social Media aufzubauen (nimm´s bitte nicht persönlich). Du solltest ein bis zwei Bereiche finden, auf die du dich spezialisieren und für die du auf Social Media bekannt sein möchtest.
Die beliebtesten Kategorien für Influencer*innen auf Social Media sind:
- Mode
- Essen
- Gaming und Technik
- Gesundheit und Fitness
- Heimwerken
- Reisen
Denke jedoch daran, dass eine Spezialisierung auf ein beliebtes Gebiet nicht immer optimal ist. Wenn du dich für eine bereits beliebte Nische entscheidest, stehst du mit Tausenden Influencer*innen in direkter Konkurrenz. Der ganze Wettbewerb macht es schwierig, sich von der Masse abzuheben. Der beste Ansatz ist, du selbst zu sein und dich auf die Dinge zu konzentrieren, die dir Freude bereiten.
Sobald du deinen Schwerpunkt gelegt hast, beginne damit, deine Marke und deine Persona zu definieren. Bist du ernst, aber freundlich wie Malala? Bist du nah an deinen Follower*innen, aber chic wie Michelle Phan? Die Wahl liegt ganz bei dir. Wenn du Hilfe dabei brauchst, deine Marke zu definieren, dann lies diese Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Definition einer erfolgreichen Online-Identität.
2. Identifiziere dein Zielpublikum.
Wenn du als Influencer*in erfolgreich sein möchtest, dann ist es umso wichtiger, dein Zielpublikum zu identifizieren. Als Influencer*in bist du eine Marke. Das bedeutet, dass du, genauso wie jedes andere Unternehmen auch, dein Zielpublikum festlegen musst. Anschließend geht es darum, gezielte Inhalte für dein Zielpublikum zu erstellen.
3. Finde die richtigen Social Media-Kanäle.
Da du jetzt weißt, wer dein Publikum ist, musst du es nur noch finden. Das bedeutet, dass du alle Social Media-Plattformen nach deinem Publikum durchsuchen und Profile auf jeder Plattform erstellen musst. Folge dafür unserem Leitfaden für Social Media-Marketing für Kleinunternehmen, um dich auf den nächsten Schritt vorzubereiten.
4. Erstelle ansprechende, vermarktungsfähige Inhalte.
Ab hier beginnt die harte Arbeit. Um für dein Publikum relevant zu bleiben, muss deine Präsenz stets an der Spitze sein. Dafür solltest du regelmäßig und oft qualitativ hochwertige Inhalte teilen. Und ja, das ist leichter gesagt als getan.
Hochwertige Inhalte zu erstellen, ist harte Arbeit, die du zum größten Teil leider selbst übernehmen musst. Es gibt keine Abkürzung und kein automatisiertes Programm, das die richtigen Inhalte für dich konzipiert. Du musst dir Ideen einfallen lassen, die bei YouTube- oder TikTok-Zuschauer*innen, Facebook- oder Instagram-Nutzer*innen oder auf allen oben genannten Social Media-Konten gleichermaßen Anklang finden.
Wenn du dich fragst, wie du Instagram-Influencer*in wirst, solltest du bedenken, dass viele, wenn nicht sogar alle deiner Inhalte visuell sein sollten. Du musst eine Strategie für das Hauptgitter, auch Feed-Posts genannt, entwickeln und bereit sein, über deine Instagram-Story häufig Updates zu diesem und jenem Thema zu geben. Es wäre sogar von Vorteil, Live-Streams über Instagram zu veranstalten und längere Reels zu erstellen, um dein Publikum wirklich zu begeistern.
Du brauchst etwas Starthilfe? Entdecke die praktischen Funktionen von Adobe Express, die dich bei der Erstellung und Planung deiner Inhalte für Social Media unterstützen. Los geht’s
5. Nutze algorithmus-freundliche Titel und Hashtags.
Natürlich sehen deine Follower*innen dein Video „Rezept für veganes Steak“. Du verpasst aber eine Menge neuer Zuschauer*innen, wenn du keine Schlüsselwörter in deinen Video- oder Beitragstiteln verwendest und keine relevanten Hashtags hinzufügst, wo immer du kannst. Optimiere deine Beiträge für die Google-Suche, indem du relevante Namen und Hashtags verwendest. Hier erfährst du mehr darüber: Die besten SEO-Taktiken, Hashtags und Schlüsselwörter.
6. Trete mit deinem Publikum in Kontakt.
Es heißt nicht ohne Grund „Social“ Media. Um eine loyale Fangemeinde aufzubauen, musst du mit den Menschen in Kontakt treten. Markiere Kommentare mit „Gefällt mir“ und antworte auf sie. Mache Schoutouts. Arbeite mit Blogger*innen, Vlogger*innen oder Influencer*innen zusammen. Veranstalte Duette auf TikTok. Mit jedem persönlichen Austausch mit deinen Follower*innen kannst du sie mehr für dich begeistern.
7. Baue dein Publikum aktiv auf.
Ab 1.000 Follower*innen befindest du dich auf dem Weg, Influencer*in zu sein. Erfolgreiche Influencer*innen wissen jedoch, dass es keine hinreichend große Fangemeinde gibt und dass man alle Möglichkeiten ausschöpfen muss, um ein größeres Publikum zu erreichen.
Aber wie? Nutze andere Social Media-Plattformen, um für dich zu werben und ein größeres Publikum zu gewinnen, auch wenn deine Hauptplattform YouTube oder Instagram ist. Wenn du also dein Video „Ich erkläre meinem alten Ich die Pandemie 2020“ einstellst, das mit Sicherheit viral gehen wird, kannst du es auf anderen Plattformen bewerben und so mehr Klicks generieren. Denn es gilt: Follower*innen und Klicks = Geld. Hier kannst du deine Kenntnisse über das Social-Media-Marketing etwas auffrischen.
Wo wir schon von Geld sprechen: Wie kannst du mit deiner harten Arbeit Einnahmen erzielen?
8. Entdecke mögliche Einnahmequellen.
Als Social-Media-Influencer*in hast du verschiedene Möglichkeiten, mit deiner Arbeit Geld zu verdienen. Für alle Möglichkeiten brauchst du jedoch Follower*innen, Traffic oder beides. Fangen wir dem Traffic an.
Als YouTuber*in kannst du dank des Werbeservers „Adsense“ automatisch Werbeanzeigen in deinen Videos schalten. Je mehr Ansichten dein Video hat, desto mehr Geld verdienst du auch. Hier erfährst du mehr über Adsense.