7 Ideen, um deine Instagram-Engagement-Rate zu erhöhen.

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Praktische Tipps, um dein Instagram-Engagement zu erhöhen.

Deine Followeranzahl ist relativ hoch, aber dein Publikum interagiert nicht mit deinen Inhalten oder nicht mehr so oft wie früher? Dann solltest du dir Gedanken darüber machen, wie du für mehr Interaktion auf Instagram sorgen kannst. In Deutschland ist Instagram eine der drei meistgenutzten Social-Media-Apps. Wie kannst du also optimalen Nutzen aus deiner Präsenz auf Instagram ziehen und diese eventuell monetarisieren? Ganz einfach – indem du deine Instagram-Engagement-Rate verbesserst.

Die Instagram-Engagement-Rate, auch Interaktionsrate genannt, sagt aus, wie Nutzer*innen mit deinen Beiträgen auf Instagram interagieren – diese also beispielsweise liken, kommentieren, teilen oder speichern. Eine hohe Interaktionsrate bedeutet, dass sich deine Follower stark mit deinen Inhalten identifizieren. Eine hohe Instagram-Engagement-Rate kann sogar dazu beitragen, dass deine Beiträge vom Instagram-Algorithmus priorisiert werden, wodurch du kontinuierlich mehr und mehr Personen deiner Zielgruppe erreichst.

Eine große Anzahl an Followern allein ist noch keine Garantie für mehr Interaktion auf Instagram. Diese erreichst du nur, indem du dich auf eine aktive Gruppe von Nutzer*innen konzentrierst, die deinen Inhalten gegenüber loyal ist.

Hier findest du sieben Tipps wie du deine Instagram-Engagement-Rate erhöhen kannst:

1. Erstelle wertvolle Beiträge.

Das Speichern und Teilen von Beiträgen sind zwei der wichtigsten Funktionen, um die Instagram-Engagement-Rate zu erhöhen. Und diese erreichst du nur durch wertvolle Beiträge. Dein Ziel sollte es also sein, Nutzer*innen zu inspirieren und ihnen optisch ansprechende Inhalte zu liefern, die sie mit ihren Freunden teilen möchten. Denke daran: Inspirierendes Bild- oder Videomaterial ist bei Instagram das Wichtigste.

Auffällige Infografiken sind beispielsweise eine hervorragende Möglichkeit, hilfreiche Tipps oder aufschlussreiche Fakten auf anschauliche Weise zu vermitteln. Erstelle eine visuelle Schritt-für-Schritt-Aufschlüsselung eines Vorgangs oder entwirf farbenfrohe Diagramme und Grafiken. Über die Bildunterschrift kannst du deinem Beitrag danach mehr Kontext hinzufügen. Oder hebe bestimmte Angaben hervor.

Das Instagram-Profil von Passion Planner ist voller hilfreicher Beispiele für inspirierende Inhalte.

Instagram engagement: screenshot of Pomodoro Technique by passionplanner on Instagram

Wenn du deine Bildunterschriften bei Instagram schlicht halten, aber dennoch viele Informationen gleichzeitig unterbringen möchtest, sind Karussell-Posts sehr hilfreich. Auf diese Weise kannst du Text und Informationen über mehrere Grafiken verteilen, damit dein Beitrag übersichtlich und informativ bleibt. Karussell-Posts sind tatsächlich, die Beitragsart mit der höchsten Engagement-Rate und somit eine gute Lösung.

2. Lass dein Bildmaterial für sich sprechen.

Bei Instagram dreht sich alles um die Optik. Auf dieser Social-Media-Plattform gewinnen Nutzer*innen den ersten Eindruck von dir und deinen Inhalten. Und das bedeutet: Wenn du dein Profil nicht ansprechend gestaltest, könnte die erste Interaktion von Nutzer*innen mit dir und deinem Profil auch deren letzte sein.

Instagram-Nutzer*innen wünschen sich ästhetisch ansprechende Beiträge. Wenn sie dir folgen und damit deine Instagram-Engagement-Rate steigern sollen, müssen sie sich darauf verlassen können, dass du durchweg hochwertige, optisch ansprechende Beiträge liefern kannst.

Zum Glück umfasst dein Profil ein integriertes „Portfolio“, nämlich deinen Instagram Grid – also die Übersicht über deine Beiträge. Wenn Nutzer*innen durch deinen Grid scrollen, sollten sie  Grafiken, Bilder mit Zusatz-Filtern und vieles mehr sehen. Du kannst auch Bilder mit ähnlichen Farben nebeneinander veröffentlichen oder deinen Beiträgen ab und zu Grafiken mit Zitat hinzufügen, wie es  SLP Now  häufig tut.

Instagram engagement: screenshot of slpnow profile on Instagram

Du benötigst Hilfe bei der Organisation deines Grids? Mit kostenlosen Tools wie Planoly oder Preview App kannst du deinen Grid organisieren und strukturieren, bevor du deine Beiträge veröffentlichst. Du kannst deine Bilder ganz einfach auf diese Plattformen hochladen und sie dann genau deinen Vorstellungen entsprechend anordnen. Indem du beim Etablieren deiner Marke auf eine einheitliche Farbpalette und Schriftartkombination achtest, schaffst du ein einheitliches, überzeugendes Erscheinungsbild.

3. Setze auf Videomaterial.

Habe keine Angst davor, mit neuen Beitragsformaten zu experimentieren. Instagram setzt mehr denn je auf Videomaterial, indem von Nutzer*innen erstellte Reels – kurze Videos im TikTok-Stil – auf einer eigenen Registerkarte hervorgehoben werden.

Aber das ist noch lange nicht alles: Neben Reels kannst du dein Instagram-Konto auch zum Hochladen von Textanimationen in deinen Feed und deine Stories nutzen. Animierte Grafiken sorgen dabei außerdem für mehr Aufrufe und wecken Emotionen. Zudem sehen sich viele Instagram-Nutzer*innen Videomaterial ohne Ton an.

Erstelle inspirierende Kurzvideos, indem du folgende Beispiele abwandelst:

Instagram engagement: animated graphic of SUPER DUPER HAPPY BIRTHDAY

Videoinhalte haben einen festen Platz in unseren Instagram-Feeds (und auf Websites) – und dennoch sind nur 18 % aller Instagram-Beiträge Videos. Das Erstellen von Videobeiträgen als Teil deiner Instagram-Strategie kann zu mehr Engagement auf Instagram aller Nutzer*innen führen, die sich abwechslungsreiche, auffällige Beiträge wünschen.

Du musst nicht wissen, wie man professionell Filme bearbeitet, um Videobeiträge zu erstellen und auf Instagram zu veröffentlichen. Genau wie bekannte Instagram-Influencer kannst du dich mit deinen Beiträgen von der Masse abheben, indem du vor die Kamera trittst und authentische Inhalte erstellst.

4. Interagiere mit Instagram-Nutzer*innen.

Niemand mag es, ignoriert zu werden. Und eine Nachricht deiner Follower mit einem einfachen Herzsymbol zu markieren, ist nicht viel besser, als sie komplett zu ignorieren. Auf das reale Leben übertragen würde das so aussehen: Du versuchst, ein Gespräch mit jemandem zu beginnen und diese Person lächelt nur, dreht sich um und geht weg – ganz schön frustrierend, oder?

Immer, wenn sich einer deiner Follower auf Instagram mit deiner Marke beschäftigt, solltest du dies erwidern. Zeige deinen Followern, dass sie dir wichtig sind, indem du auf Kommentare, Nachrichten und Beiträge, in denen du markiert wirst, mit Bedacht reagierst. Eine adäquate Reaktion kann Follower dazu inspirieren, in Zukunft wieder zu kommentieren. Und gleichzeitig legst du damit den Grundstein für eine starke Beziehung, die auf Gegenseitigkeit beruht.

Du möchtest dein Instagram Engagement boosten? Erweitere deine Community engagierter Follower, indem du dich selbst an gleichgesinnte Nutzer*innen richtest. Sei proaktiv und wage den ersten Schritt. Kommentiere Beiträge von Konten mit einer ähnlichen Zielgruppe wie deiner, um neue potenzielle Follower zu erreichen. Du kannst auch relevanten Hashtags folgen, um Beiträge von potenziellen Followern zu finden und zu kommentieren – direkt über deinen Feed.

5. Verwende Hashtags und Ortsangaben.

Indem du deinen Instagram-Beiträgen Hashtags und Ortsangaben hinzufügst, können sie leichter gesucht und gefunden werden. Wenn Nutzer*innen einem deiner Hashtags folgen, wird dein Beitrag möglicherweise sogar direkt in ihrem Feed angezeigt. Diese beiden Arten von Markierungen sorgen dafür, dass Nutzer*innen mit ähnlichen Interessen auf deine Beiträge aufmerksam werden. Und dadurch kannst du deine Instagram-Engagement-Rate erhöhen.

Wie findest du heraus, welche Instagram-Hashtags du verwenden solltest? Die besten Hashtags sind relevant und werden nicht für unzählige Beiträge verwendet. Breit gefächerte Hashtags wie #inneneinrichtung sind weniger hilfreich als spezifischere Hashtags wie #shabbychic. Mit spezifischeren Hashtags erreichst du auch deine Follower besser und erhöhst die Relevanz deiner Beiträge in ihren Feeds.

Die Hashtag-Recherche kann ganz einfach sein – zum Beispiel mithilfe deiner Instagram-Suchleiste. Gib einfach Begriffe ein und sieh dir die angegebenen Vorschläge an. Verwende am besten Hashtags mit 5.000 bis 500.000 zugehörigen Beiträgen – die perfekte Spanne, um ein angemessenes Interesse zu wecken, ohne in der Masse unterzugehen.

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Auch bei Ortsangaben kannst du ähnlich vorgehen. Nur das Bundesland anzugeben, ist definitiv zu weit gefasst. Eine genaue Ortsangabe (die kein bekanntes Ziel ist) könnte aber wiederum zu spezifisch sein – es sei denn, du markierst z.B. dein eigenes Geschäft, um neue Kund*innen anzulocken. Stadt- oder Community-Markierungen eignen sich in der Regel am besten, um eine gute Interaktionsrate zu schaffen und neue Follower zu gewinnen.

6. Füge deinen Instagram-Stories Sticker hinzu.

screenshot of Instagram story with stickers of pizza and burger

Über 500 Millionen Nutzer*innen sehen sich täglich Instagram-Stories an. Egal, ob du ein*e Influencer*in bist oder ob du dein eigenes Business hast – diese Funktion hat das Potenzial, die Instagram-Engagement-Rate für dein Profil zu steigern. Instagram-Nutzer*innen lieben Stories. Und Instagram bietet auch „Sticker“, die du deinen Stories hinzufügen und damit deine Instagram-Interaktionsrate erhöhen kannst.

Mithilfe der Sticker kannst du deinen Instagram-Stories Schnell-Umfragen, Quizfragen und Emoji-Sliders (Schieberegler) hinzufügen, oder im Rahmen eines Q&A sogar Fragen beantworten. Diese originellen, interaktiven Elemente werden deine Follower begeistern.

Und das Beste daran? Du kannst sie für jede Art von Beitrag verwenden. Ganz egal, ob deine Story ein Video, Foto, Boomerang-Clip oder eine  ansprechende Social-Media-Grafik ist – du kannst ihr immer Sticker hinzufügen, um mehr Reaktionen und bessere Ergebnisse für deine Content-Strategie zu erzielen.

7. Teile deine Beiträge, wenn deine Instagram-Interaktionsrate am höchsten ist.

Du möchtest sicherstellen, dass du die gewünschte Interaktionsrate erreichst? Dann poste deine Beiträge immer zu den bevorzugten Tageszeiten deiner Zielgruppe.

Um diese herauszufinden, benötigst du noch nicht einmal ein besonderes Analytics-Tool. Öffne einfach deine Instagram Insights – dort siehst du genau, an welchen Wochentagen und Tageszeiten deine Beiträge am besten abschneiden. Berücksichtige diese beim Planen deiner Beiträge und veröffentliche deine wichtigsten Mitteilungen immer zu den Tageszeiten mit der besten Interaktionsrate.

Erfahre mehr darüber, wie dir Instagram Analytics dabei helfen kann, deine Marke voranzubringen.

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