1. Referenzen sammeln
„Was ich an Photoshop schätze, ist, dass ich Referenzbilder auf demselben Blatt haben kann. Es ist echt praktisch, sie einfach einfügen zu können“, sagt Thomas.
2. Raster hinzufügen
Du kannst dein eigenes Raster in Photoshop erstellen, aber es ist schneller und einfacher, eine der kostenlosen Vorlagen von Adobe Stock herunterzuladen. Sobald du eine mit der richtigen Perspektive gefunden hast (wahrscheinlich mit Linien in einem Winkel zwischen 20 und 45 Grad), kannst du auch schon loslegen.
„Man nimmt einfach eine Rastervorlage aus dem Internet, fügt sie ein, setzt sie auf eine Ebene, sperrt diese Ebene und zeichnet dann direkt auf dem Raster“, sagt Thomas.
„In Photoshop kann man Shift gedrückt halten, um mit dem Linienzeichner-Werkzeug gerade Linien zu zeichnen“, sagt Thomas. „Man beginnt am besten mit einfachen Formen. Einfach auf dem Raster üben, draus los kritzeln und herumexperimentieren. Man kann ja immer wieder zurückgehen und später noch verfeinern."
4. Ebenen erstellen und gruppieren
Wenn du deine Zeichnungen Ebene für Ebene aufbaust und sie gut beschriftest, kannst du ganz einfach spezifische Korrekturen vornehmen, ohne andere Teile deines Bildes zu beeinträchtigen. Indem du die Ebenen deiner Strichzeichnung, der Farben und der Schattierungen gruppierst, machst du jedes Objekt eigenständig und beweglich. Alle verwandten Ebenen kannst du in einem Ordner gruppieren. Klicke dann mit der rechten Maustaste auf den Ordner, um ihn in ein Smartobjekt umzuwandeln.
„So kann ich es einfach in meine neue Komposition ziehen, wo ich eine ganze kleine Welt aufbaue“, sagt Thomas. „Dieses Objekt lässt sich direkt bearbeiten. Wenn ich also eine Farbe oder einen Schatten korrigieren muss, doppelklicke ich einfach darauf, das Smartobjekt öffnet sich, und ich kann es direkt dort bearbeiten. So hat man mehr Flexibilität, falls etwas nicht ganz passt oder wenn man einen kleinen Fehler findet, wie eine Linie, die da nicht hin gehört."
5. Arbeit verfeinern
Experimentiere mit verschiedenen Kurven und Variationen deiner Linien, um deinen Formen Charakter und Textur zu verleihen. Probiere einige der tausend Pinsel aus, die in jedem Adobe Creative Cloud Abo enthalten sind. Thomas empfiehlt die Pinsel von Kyle T. Webster wegen ihrer Vielfalt an Texturen.
6. Farben hinzufügen
Mit Ebenenfiltern kannst du deinen Formen Farbe verleihen oder die Farbbalance anpassen. Wenn du nicht sicher bist, wo du anfangen sollst, probiere verschiedene Kombinationen mit dem Generator für Farbpaletten. „Wenn die Farben etwas einheitlicher sein sollen oder etwas zu hell aussehen, kann man es ganz einfach ändern, indem man eine neue Ebene mit einem anderen Farbton oder einer anderen Sättigung hinzufügt“, sagt Thomas.
7. Duplizieren und anpassen
Verwandle ein einzelnes Gebäude mit dem Transformieren-Werkzeug in eine ganze Stadtlandschaft. „Man kann Gebäude duplizieren und dann daran weitere Änderungen vornehmen. Dann fügt man alles zusammen und hat eine neue, kleine Stadt erstellt“, meint Thomas.