Einführung
[Seán Duggan]: Füge in Adobe Photoshop Content Credentials zu Bildern hinzu mit anpassbaren Informationen über dich, die Social-Media-Accounts, auf denen du Kreativprojekte postest, und sogar darüber, welche Bearbeitungen am Bild vorgenommen wurden.
Hi, ich bin Seán Duggan von Adobe Learn.
In diesem Tutorial zeige ich dir, wie du Content Credentials in Photoshop verwendest.
Ein Content Authenticity-Profil einrichten
Bevor wir uns ansehen, wie du Content Credentials in Photoshop nutzt, werfen wir einen kurzen Blick auf die Website von Adobe Content Authenticity unter contentauthenticity.adobe.com.
Hier findest du genauere Informationen über Content Credentials und wie sie funktionieren.
Wenn du dich mit deiner Adobe ID anmeldest, kannst du in den Voreinstellungen deine Social-Media-Accounts verknüpfen.
Wenn du möchtest, kannst du auch deinen Namen durch LinkedIn verifizieren lassen.
Du kannst Content Credentials zu allen Bildern hinzufügen, die du hochlädst.
Du kannst auch die Bilder verwalten, auf die du bereits Credentials angewendet hast.
Content Credentials prüfen und den Bearbeitungsverlauf anzeigen
Mit dem Inspect-Tool kannst du Bilder hochladen und prüfen, ob sie bereits Content Credentials haben.
Je nachdem, wie die Credentials angewendet wurden, siehst du sogar, wie ein Bild bearbeitet wurde.
Diese Beispiel-Montage habe ich aus drei Bildern in Photoshop erstellt.
Weil ich festgelegt habe, dass die Bearbeitungsaktivität in den Credentials gespeichert wird, fasst die Inspect-Funktion die vorgenommenen Bearbeitungen zusammen und zeigt eine visuelle Darstellung der Fotobestandteile, aus denen die Montage besteht.
Content Credentials in Photoshop konfigurieren
Wie also hängst du in Photoshop Content Credentials an Bilder an?
Klicke dazu in Photoshop auf „Einstellungen“ > „Verlauf und Content Credentials“.
In den Dokumenteinstellungen legst du das Standardverhalten zum Speichern von Content Credentials in deinen Dateien fest.
Weitere Infos zu dieser Einstellung findest du in der ausführlichen Beschreibung unten.
Ich wähle die dritte Option und aktiviere damit Credentials für neue und gespeicherte Dokumente.
In den Optionen für „Exportieren als“ definierst du den Standard für Content Credentials im Dialogfeld „Exportieren als“.
Du kannst Credentials direkt an die exportierte Datei anhängen oder sie in der öffentlichen Cloud für Content Credentials veröffentlichen.
Credentials, die in der Cloud veröffentlicht werden, sind resilienter und wiederherstellbar.
Content Credentials für Photoshop-Dateien aktivieren
Sehen wir uns das an ein paar Dateien genauer an.
Zuerst erstelle ich eine neue Datei.
Die neue Datei hat bereits Content Credentials, weil ich das so in den Dokumenteinstellungen angegeben habe.
Dass Credentials vorhanden sind, siehst du hier oben am Icon neben dem Namen der Datei.
Hier haben wir ein anderes Bild.
Diese Datei hat keine Content Credentials.
Wie du siehst, gibt es kein Credentials-Icon im Tab mit dem Namen.
Um Credentials für die Datei zu aktivieren, klicke unter „Content Credentials“ auf „Content Credentials aktivieren“.
Wenn du das Bedienfeld nicht in Photoshop siehst, findest du es immer im Menü „Fenster“.
In den Einstellungen dieses Bedienfelds legst du fest, welche Angaben mit den Credentials gespeichert werden.
Das kann der Kontoname der Person sein, die Credentials aktiviert hat und die Datei exportiert, sowie alle verknüpften Identitäten, die auf der Content Authenticity-Website eingerichtet wurden.
Wenn du noch keine verknüpften Identitäten eingerichtet hast, kannst du das direkt in diesem Bedienfeld tun.
Klicke dazu im Menü oben rechts auf „Verknüpfte Identitäten verwalten“.
Außerdem kannst du Bearbeitungen und Aktivitäten an der Datei einschließen.
Wie das bei einer in Photoshop bearbeiteten Datei aussieht, hast du beim Inspect-Tool auf der Website von Adobe Content Authenticity gesehen.
Identität, Bearbeitungen und Bildbestandteile in der Vorschau anzeigen
Jetzt zeige ich dir den Tab „Vorschau“ im Bedienfeld „Content Credentials“.
Ich habe schon mehrere Bearbeitungen an diesem Foto vorgenommen.
Im Bedienfeld „Ebenen“ siehst du eine Ebene „Generatives Füllen“, die den Großteil der Graffitis an der Mauer entfernt.
Ich habe einen Heißluftballon aus einem anderen Foto hinzugefügt, und Fluss und Mauer wurden leicht abgedunkelt mit einer Kurveneinstellungsebene.
Im Bedienfeld „Content Credentials“ siehst du unter „Vorschau“ meinen verifizierten Namen, die verknüpften Social-Media-Accounts, die Bearbeitungsaktivität und sogar die Miniaturansichten der Bildbestandteile.
Dazu gehören die Originaldatei, die Ebene „Generatives Füllen“, mit der die Graffitis entfernt wurden, und der Heißluftballon.
Content Credentials beim Exportieren von Dateien hinzufügen
Du kannst in Photoshop auch Content Credentials anhängen, wenn du eine Datei exportierst.
Probieren wir das mal aus.
Ich klicke im Menü „Datei“ auf „Exportieren“ > „Exportieren als“.
Die Optionen für Content Credentials befinden sich unten rechts im Fenster „Exportieren als".
Die hier vorausgewählte Option basiert auf meiner früheren Einstellung in Photoshop, als ich die Standardeinstellung für Content Credentials für „Exportieren als" gewählt habe.
Du kannst das aber beim Export auch ändern.
Unter „Vorschau" siehst du, welche Content Credentials die exportierte Datei enthält.
Das war ein kurzer Überblick darüber, wie du Content Credentials an Dateien anhängst, die du in Photoshop bearbeitest.
Wie gesagt: Weitere Infos über Content Credentials findest du unter contentauthenticity.adobe.com.
Ich bin Seán Duggan von Adobe Learn.
Danke fürs Zuschauen.
