ADOBE ACROBAT
Studienzeit: Damals vs. Heute
Wie hat sich die Studienzeit verändert? Ein Blick auf die Einflüsse der technischen Entwicklungen der letzten Jahre.
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Wie hat sich die Studienzeit verändert? Ein Blick auf die Einflüsse der technischen Entwicklungen der letzten Jahre.
Im Laufe der Zeit hat sich die Studienzeit in vielerlei Hinsicht verändert und damit auch das Studienerlebnis. Das gilt besonders im Hinblick auf Fortschritte in der Technologie und über die Generationen hinweg.
Früher bedeutete das Lernen, in die Bibliothek zu gehen, ganze Bücher zu durchforsten und sich für Gemeinschaftsprojekte persönlich zu treffen. Aufgrund der technologischen Fortschritte der letzten Jahre ist dies heute längst nicht mehr zwingend nötig.
Heutzutage unterstützen moderne KI-Tools bei der Recherche und dem Verständnis komplexer Lerninhalte. Ergänzt wird dies durch digitale Bibliotheken, Kollaborationsplattformen für effiziente Fernarbeit sowie Produktivitäts-Apps, um Lernerfolge zu maximieren. All diese Tools haben die Arbeitsweise von Studierenden revolutioniert und gestalten das Studium heute effizienter und einfacher denn je. Doch wie sehr hat sich das Erlebnis der Studienzeit im Laufe der Zeit tatsächlich verändert?
In einer Umfrage unter ehemaligen und aktuellen Studierenden haben wir untersucht, wie Technologie das Studienerlebnis verändert hat und dabei analysiert, wie sich das akademische Leben gewandelt hat. Im Folgenden wird gezeigt, wie Zeitersparnisse und Lernerfahrungen optimiert, die Kreativität gefördert und neue Wege für Einkommen sowie Gruppenarbeit eröffnet werden.
Die Entwicklung neuer Technologien hat dazu geführt, dass Studierende weniger Zeit für die Erledigung ihrer Aufgaben benötigen. Dank des einfachen Zugangs zu Online-Bibliotheken und KI-Tools für Recherchen ist das Sammeln von Informationen heute wesentlich schneller und effizienter. Dies wird auch in der Umfrage deutlich: 38 % der Befragten geben an, dass der Zugang zum Internet ihnen bei der Erledigung ihrer Aufgaben am meisten Zeit spart.
Auch Zufriedenheit und Qualität der Arbeit haben sich verbessert. Nur etwas mehr als ein Viertel der Befragten war fnach monatelanger manueller Recherche mit ihrer Arbeit zufrieden. Dagegen geben 21 % an, dass sich die Arbeitsqualität durch den Einsatz von Technologie deutlich verbessert hat, da sich Fehler deutlich leichter erkennen lassen.
Zwischen den Generationen gibt es einen deutlichen Unterschied, wie viel Zeit für Studienaufgaben aufgewendet wird. Ältere Generationen berichten, dass sie tendenziell mehr Zeit für ihre Aufgaben gebraucht haben. Bei den über 55-Jährigen geben 19 % an, dass sie drei bis vier Wochen für Hausarbeiten im Studium benötigten. Im Vergleich dazu verbringen nur 7 % der 18- bis 24-Jährigen genauso viel Zeit damit. Mehr als ein Fünftel der Studierenden im Alter von 18 bis 24 Jahren gibt an, nur sechs bis zwölf Stunden zu investieren.
Der Trend, dass jüngere Generationen mehr Zeit sparen, zeigt sich auch hier: 44 % der 18- bis 24-Jährigen geben an, dass KI ihnen bei der Erledigung von Aufgaben im Studium am meisten Zeit spart. Im Gegensatz dazu sagen Menschen ab 65 Jahren, dass es keine Möglichkeit gebe, Zeit zu sparen; 34 % dieser Generation verlassen sich stattdessen auf das Wissen von Freunden und Familie.
Abgesehen von der Zeitersparnis haben technische Entwicklungen auch das Gesamterlebnis der Studierenden während ihres Studiums beeinflusst. Es scheint, als habe sich die Art und Weise, wie Studierende ihre Arbeit angehen, grundlegend verändert. Es werden neue Methoden genutzt, um Aufgaben zu erledigen und sogar Hausarbeiten und das Arbeitspensum zu rationalisieren.
Vor dem Einsatz moderner Technologien waren nach langer manueller Recherche und Projektentwicklung nur 28 % mit ihrer Arbeit zufrieden. Heute gibt mehr als ein Fünftel an, dass sich die Arbeitsqualität durch den Einsatz moderner Technologien deutlich verbessert hat, da Fehler schneller auffallen. Auch bei der Gruppenarbeit gibt mehr als ein Viertel an, dass die Möglichkeit, Arbeiten online zu bearbeiten, unangenehme Diskussionen über Änderungen mit Teammitgliedern erspart.
Technologische Fortschritte bieten zudem neue Wege für Präsentationen: 22 % geben an, dass sie sich durch die Möglichkeit, online zu präsentieren, weniger nervös fühlen und glauben, dabei eine bessere Leistung erbringen zu können als bei einer Präsenzveranstaltung.
Allerdings hat sich nicht alles zum Besseren gewendet, denn 18 % haben das Gefühl, beim Recherchieren und Lernen fauler geworden zu sein. Das liegt daran, dass der Zugang zu relevanten Materialien so einfach geworden ist, dass sie sich nicht mehr so sehr anstrengen müssen, um die benötigten Informationen zu finden. Auch die Kreativität wird von einigen als eingeschränkt empfunden; 21 % sind der Meinung, dass Technologie ihnen ein gewisses Maß an Erfindungsreichtum genommen hat. Demgegenüber stehen jedoch 17 %, die sagen, dass Technologien wie KI ihre kreative Leistung zum Positiven verändert haben.
Während des Studiums ist es üblich, dass Studierende neben dem Studium arbeiten oder sich etwas dazuverdienen, um ihr Einkommen aufzubessern. Aber haben technische Fortschritte den Studierenden in Bezug auf das Einkommen tatsächlich Vorteile gebracht? Kurz gesagt: Ja.
Nebenjobs haben definitiv davon profitiert, denn 35 % geben an, dass sie Online-Plattformen wie Etsy, eBay und Vinted nutzen konnten, um ihre Artikel schneller zu verkaufen. Ein Fünftel konnte sich mithilfe von Online-Technologie sogar ein komplettes Nebengeschäft aufbauen und sich so eine neue Einkommensquelle erschließen.
Dies hat die Art und Weise verändert, wie verschiedene Altersgruppen Geld verdienen, da die technischen Fortschritte es jüngeren Generationen ermöglichen, Nebentätigkeiten aufzubauen, die vorherigen Generationen so nicht zugänglich waren. Nur 3 % der über 65-Jährigen haben eine Online-Nebentätigkeit aufgenommen, verglichen mit 27 % der 25- bis 34-Jährigen, was eine deutliche Diskrepanz zwischen den beiden Altersgruppen verdeutlicht.
Betrachtet man Hauptbeschäftigung statt Nebenjobs, so haben auch Studierende von der Einführung neuer Technologien profitiert. Dank KI haben 40 % der 18- bis 24-Jährigen mehr Zeit, um in ihrem Job Geld zu verdienen, verglichen mit nur 9 % der 45- bis 54-Jährigen.
Durch neue Plattformen für die Zusammenarbeit, die es Nutzern ermöglichen, über Messaging-Dienste oder per Videoanruf zu kommunizieren, hat sich die Art und Weise, wie Gruppenaufgaben organisiert werden, grundlegend verändert.
37 % geben an, dass Technologie das Teilen und Bearbeiten von Dateien bei der Gruppenarbeit vereinfacht und beschleunigt und so den Kooperationsprozess optimiert. Auch die Organisation hat sich verbessert, denn fast ein Viertel der Befragten gibt an, dass die Möglichkeit, Online-Kalender und Zeitleisten zu erstellen, für mehr Übersicht sorgt und es einfacher macht, Termine einzuhalten.
Betrachtet man die verschiedenen Altersgruppen, finden 43 % der 35- bis 44-Jährigen, dass Technologie den Austausch von Dateien bei der Gruppenarbeit schneller und einfacher macht. Die 24- bis 34-Jährigen empfinden es als besonders vorteilhaft Gruppenarbeiten aus der Ferne erledigen zu können, um Zeit zu sparen (33 %), während dies bei den 55- bis 64-Jährigen nur auf 8 % zutrifft.
Auch in verschiedenen Regionen zeigt sich das Muster, dass Technologie als zeitsparender empfunden wird: 39 % der Studierenden in München geben an, dass KI (Recherche, Datenverarbeitung, Bearbeitung usw.) bei der Erledigung von Studienaufgaben am meisten Zeit spart. Das Gleiche gilt für Düsseldorf, wo 35 % der Studierenden KI als das größte zeitsparende Hilfsmittel sehen, sowie für weitere 32 % der Studierenden in Frankfurt am Main.
Auch in Stuttgart sorgt KI für eine große Zeitersparnis. Interessanterweise zeigt sich in Frankfurt am Main jedoch noch ein anderes Bild: Dort hat die Zusammenarbeit den größten Effekt. Fast die Hälfte der Studierenden sagt, dass der Austausch mit Bekannten ihnen dort am meisten Zeit spart.
In Berlin geben 31 % der Studierenden an, dass KI ihnen mehr Zeit verschafft, um nebenbei Geld zu verdienen. Zudem berichten 30 % der dortigen Studierenden, dass KI ihr wichtigstes zeitsparendes Hilfsmittel im Studium ist.
Betrachtet man die Daten, wird deutlich, dass in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart KI-Tools und Zusammenarbeit durchweg als die wichtigsten Faktoren für Zeitersparnis und Effizienz bei Studierenden gelten.
Es liegt also auf der Hand, dass technische Entwicklungen Studierenden und ihren Arbeitsabläufen während des Studiums bei der Erledigung von Aufgaben zugutekommen können. Die Lösungen von Adobe Acrobat sind leicht zugänglich und helfen Studierenden dabei, Zeit zu sparen, Gruppenarbeiten zu optimieren und Kreativität zu fördern:
Studienzeit: Damals vs. Heute ist das Ergebnis einer umfassenden, deutschlandweiten Umfrage, die von 3 Gem im Auftrag von Adobe Acrobat durchgeführt wurde. Befragt wurden 500 Studierende und Absolvent:innen in Deutschland im Zeitraum vom 14.02.2026 bis zum 19.02.2026.