3. KI und Personalisierung.
Warum KI der Schlüssel zur Personalisierung sein könnte.
Daten zu nutzen, um Erkenntnisse zu gewinnen, erfordert einen enormen Aufwand an Zeit und Ressourcen. Doch was wäre, wenn KI die Kampagnenausführung und einen größeren Teil der Arbeit übernehmen könnte? Viele größere Unternehmen treibt der Trend zu personalisierten Erlebnissen dazu, in KI zu investieren und sogar Geschäftspraktiken zu überdenken. Allerdings stellen sich die europäische Unternehmen im Vergleich zum Rest der Welt langsamer auf die Nutzung von KI ein (23 % in Europa, 33 % im Asiatisch-pazifischen Raum und 29 % in Nordamerika). In den europäischen Ländern ist der Anteil der Echtzeit-Personalisierung in Großbritannien (26 %) am höchsten – doppelt so hoch wie im datenschutzbewussten Deutschland (13 %). Trotz dieser Hindernisse ist der Wunsch nach personalisierten Erlebnissen offensichtlich vorhanden, denn 28 % der europäischen Marketer gaben an, diese zu ihren obersten Prioritäten für 2020 zu zählen. In Italien und Skandinavien ist das Interesse am größten. Dort planen fast 50 % der Unternehmen die Verwendung von KI. Auch wenn Europa bei der Einführung von KI noch hinter Asien liegt, gehen Unternehmen wie Swisscom (siehe Fallstudie) mit leuchtendem Beispiel voran und sind ein Beleg dafür, was möglich ist, wenn Unternehmen bereit sind, in KI und maschinelles Lernen zu investieren.