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Ein mit generativer KI erstelltes Sci-Fi-Bild, auf dem ein in einem Raumschiff arbeitendes Robotergehirn zu sehen ist.

So funktioniert generative KI hinter den Kulissen.

Auch wenn generative KI manchmal wie Zauberei wirkt, steckt dahinter ausgereifte Technologie, die aus Daten lernt und Muster erkennt, um daraus Neues zu erschaffen. Sieht man sich die einzelnen Schritte dahinter an, wird die „Zauberei“ verständlich.

Generative KI analysiert nicht nur vorhandene Informationen – sie erschafft völlig neue Inhalte. Die Modelle werden mit riesigen Datenmengen aus Text, Bildern, Audio oder Video trainiert und lernen so Stile, Zusammenhänge und Strukturen. Wenn du dem Modell einen Text oder ein Bild vorgibst, nutzt es dieses antrainierte Wissen, um ein einzigartiges Ergebnis zu erstellen, das deiner Anfrage entspricht.

So kannst du etwa einen Chatbot bitten, dir Ideen für einen Slogan zu geben, oder mit Firefly eine Beschreibung in ein handgezeichnet oder fotorealistisch wirkendes Motiv verwandeln. Neben kreativen Anwendungen wird generative KI bereits in Wissenschaft und Medizin eingesetzt, etwa beim Design neuer Proteine, bei der Entwicklung von Krebstherapien oder zur Beschleunigung der Forschung. Ihr Potenzial reicht weit über kreative Impulse hinaus: Sie verändert bereits ganze Branchen.

Was generative Intelligenz so intelligent macht.

Früher konnten Computer nur Aufgaben ausführen, für die sie zuvor genaue menschliche Anweisungen erhalten hatten. Sie mussten also speziell für diese Aufgaben programmiert worden sein. Komplexe Programme liefern zwar beeindruckende Resultate, können jedoch nur zu den Zwecken verwendet werden, für die sie programmiert wurden.

Generative KI-Systeme dagegen basieren auf maschinellem Lernen. Sie benötigen keine exakte Programmierung, sondern lernen eigenständig aus riesigen Datenmengen. Das System erkennt Muster in diesen Daten und zieht daraus eigene Schlüsse – der eigentliche Kern des Lernprozesses. Die Qualität dieser Ergebnisse hängt direkt von der Qualität der Trainingsdaten ab.

Aber zurück zur Frage: Die Funktionsweise generativer KI ist zwar komplex, aber du musst sie nicht bis ins Detail verstehen. Firefly zum Beispiel macht den Einstieg einfach: Gib ein, was du sehen möchtest, zum Beispiel: „Drei Labradoodle-Welpen, die auf einer Wiese herumtollen“. Und schon wird ein Bild generiert. Ganz ohne Programmierkenntnisse.

Ein KI-generiertes Bild von drei gelben Labrador-Welpen, die auf einer Rasenfläche herumtollen, im Hintergrund moderne Gebäude.

So arbeitet generative KI.

Hinter generativer KI stecken leistungsstarke Hardware und enorme Rechenleistung. Grafikprozessoren (GPUs) und Tensorprozessoren (TPUs) übernehmen die aufwendigen Berechnungen, die beim Training und bei der Anwendung von KI-Modellen erforderlich sind.

Der Prozess besteht aus zwei Hauptphasen:

Training.

Während des Trainings lernt das Modell aus umfangreichen Datensätzen mit Texten, Bildern, Audio oder Video. Bei diesem energieintensiven Prozess, der eine verteilte Datenverarbeitung erfordert, werden Muster und Beziehungen erkannt.

Inferenz.

Nach dem Training kann das Modell auf Abruf neue Inhalte erzeugen – etwa Texte generieren, Bilder gestalten oder Sprache übersetzen –, bei deutlich geringerem Energieverbrauch. Durch optimierte Cloud- und Batch-Techniken lässt sich dieser Inferenzprozess weiter beschleunigen.

Generative KI braucht viel Energie. Deshalb achten Entwicklungs-Teams zunehmend auf nachhaltige Lösungen, um den CO₂-Fußabdruck zu verkleinern und die Effizienz zu steigern. Aber der Weg ist noch lang.
Generatives KI-Bild von Energie, die durch ein Raumschiff fließt.

So wird generative KI trainiert.

Um zu verstehen, wie generative KI funktioniert, hilft ein Blick auf den Trainingsprozess. Die Trainingsphase umfasst sorgfältige Datenaufbereitung, intensives Vortraining mit großen Datensätzen und gezielte Feinabstimmungen für bestimmte Themen oder Aufgaben.

Menschliches Feedback sowie gezielte Sicherheitsmaßnahmen spielen ebenfalls eine zentrale Rolle, um Qualität zu gewährleisten und Bias zu reduzieren. Adobe trainiert seine Modelle mit lizenzierten, rechtlich abgesicherten Daten wie Inhalten aus Adobe Stock, damit Kreative Firefly bedenkenlos nutzen können.

Ein mit generativen KI-Prompts erstelltes Bild einer entschlossenen Frau in Rüstung. Im Hintergrund kämpfen Roboter und Mechs.
Ein futuristisches Gebäude mit geschwungenen Linien, generiert mit der KI Adobe Firefly.

Funktionsweise generativer KI – vom Prompt zum Output.

Das passiert hinter den Kulissen, wenn du einen Prompt in Adobe Firefly oder ein anderes generatives Tool eingibst – jeder Schritt kombiniert fortschrittliches maschinelles Lernen mit benutzerfreundlichen Steuerungselementen, um aus deinen Eingaben neue Inhalte zu erstellen:

1. Eingabe und Konditionierung.

Gib einen Text-Prompt ein oder lade ein Referenzbild hoch. Das System interpretiert diese Eingabe, analysiert sie und bereitet sich darauf vor, ein passendes Ergebnis zu generieren.

2. Kodierung.

Die Eingabe wird in eine für das Modell verständliche numerische Darstellung umgewandelt. Wörter werden in Token zerlegt, Bilder in Datenpunkte, die Formen, Farben und Strukturen beschreiben.

3. Kontextverständnis und Ausrichtung.

Das Modell bewertet die Eingabe anhand seiner Trainingsdaten, berücksichtigt Kontext und Beziehungen und richtet das Ergebnis an der Benutzerabsicht aus. So entsteht ein inhaltlich passendes und zielgerichtetes Resultat.

4. Generierung.

Auf Basis seines Trainings erzeugt das Modell neue Inhalte – beispielsweise indem es das nächste Wort in einem Text voraussagt oder aus zufälligem Rauschen ein Bild erstellt, das deiner Beschreibung entspricht.

5. Lenkung und Steuerung.

Einstellungen wie Stil, Seitenverhältnis oder Farbpalette deiner Marke leiten den kreativen Prozess. Diese Parameter helfen, das Ergebnis auf das gewünschte Erscheinungsbild, den Tonfall oder Anwendungszweck auszurichten.

6. Nachbearbeitung und Export.

Das System optimiert das Resultat, verbessert Qualität und Details und führt finale Korrekturen durch. Anschließend kannst du das Ergebnis exportieren oder direkt mit deinen Firefly-Tools oder Adobe-Programmen weiterbearbeiten.

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