PHOTOSHOP-FEATURES
In Adobe Photoshop Rasterbilder erstellen.
Bestimmte Aktionen in Photoshop sind nur mit Rasterbildern möglich. Diese Art Bild besteht aus Pixeln statt aus Vektoren. Erfahre, wie und wann Bilder gerastert werden.
Es gibt verschiedene Werkzeuge in Photoshop, die nur auf Rasterebenen funktionieren, zum Beispiel Pinselwerkzeuge, das Radiergummi-Werkzeug, das Füllwerkzeug und bestimmte Filter wie Weichzeichner. Wenn du versuchst, eine rasterbasierte Bearbeitung auf einer Vektorebene durchzuführen, erscheint in Photoshop der Hinweis, dass die Ebene zuerst gerastert werden muss.
Wenn du neue Formen in Photoshop erstellst oder Text zu einem Projekt hinzufügst, erscheinen sie automatisch als Vektorebene. Ihre Kanten bleiben gestochen scharf, egal wie weit du hinein- oder herauszoomst. Alle anderen Elemente, mit denen du in Photoshop arbeiten kannst, sind in der Regel rasterbasiert, etwa digitale Pinselstriche, Fotos und Verläufe.
Durch das Rastern von Ebenen lassen sich Vektorgrafiken in pixelbasierte Bilder umwandeln. Nach der Konvertierung wird dir der Unterschied vielleicht nicht gleich ins Auge fallen – es sei denn, du zoomst das Bild stark heran, um die Pixel zu sehen.
Eine gerasterte Ebene kann nicht mehr in eine Vektorebene umgewandelt werden. Das bedeutet, du hast dann keine Möglichkeit mehr, das Element ohne Qualitätsverlust zu skalieren. Sobald du eine Textebene gerastert hast, lassen sich Text oder Schriftart nicht mehr ändern.
Grafik-Designer und -Designerinnen rastern Bilder oft nur, wenn es wirklich notwendig ist. Nichtsdestotrotz kannst du Vektorebenen rastern, ohne dass die Qualität deines Projekts beeinträchtigt wird. Ein Rasterbild ist völlig ausreichend, solange du keine Vektordatei benötigst, um dein Bild in ein größeres Format zu bringen – wie für eine digitale Werbetafel oder einen gedruckten Banner.
Um direkt auf eine Vektorebene zu malen, musst du sie rastern. Um das zu vermeiden, füge eine neue Ebene als Überlagerung deiner Vektorebene hinzu und male oder zeichne darauf. Eine andere Methode zur Konvertierung der Vektorebene ohne Qualitätsverlust ist die Umwandlung in ein Smartobjekt. Smartobjekte lassen sich verzerren, skalieren oder mit Filtern versehen, ohne dass die ursprüngliche Ebene verändert wird.
Um die Farbe von Formen oder Text zu ändern, kannst du sie rastern und mit dem Füllwerkzeug bearbeiten. Die Farbe einer Formebene lässt sich aber auch mit der folgenden Methode anpassen: Wähle die Formebene im Bedienfeld „Ebenen“ aus, wähle „Fenster › Eigenschaften“ und ändere die Farbe mit dem Farbwähler. Um die Farbe von Text zu ändern, doppelklicke auf das T-Symbol im Bedienfeld „Ebenen“, wähle „Fenster › Zeichen“ und verwende den Farbwähler.
Um mit dem Radiergummi-Werkzeug Teile deiner Vektorform zu entfernen, musst du sie rastern. Wähle stattdessen die gewünschte Ebene aus und klicke unten im Bedienfeld „Ebenen“ auf das Symbol für Ebenenmasken (ein Rechteck mit einem Kreis in der Mitte). Wähle dann das Pinsel-Werkzeug aus, um auf deiner Ebenenmaske zu malen. Male mit schwarzer Farbe, um Teile deiner Vektorform zu verbergen, oder weiß, um sie sichtbar zu machen.
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