Wenn du Schwierigkeiten hast, ein Konzept zu vermitteln oder erst einmal experimentieren möchtest, bevor du ein Design festlegst, könnte ein Visualisierungsdiagramm genau das Richtige für dich sein. Bevor du deine Arbeit endgültig zum Einsatz bringst, möchtest du manchmal vorher mit ein paar Ideen herumspielen. Denn wenn du jede erstbeste Idee direkt unbesehen umsetzt, kann es sein, dass du sie hinterher noch zigmal ändern musst.
Außerdem kann ein visuelles Diagramm nützlich sein, um Daten in visueller Form zu teilen – in Form grafischer Darstellungen von Daten, wie zum Beispiel Infografiken.
In diesem Leitfaden werden wir uns mit Visualisierungsdiagrammen beschäftigen, um genau zu definieren, wie sie aufgebaut sind, wie sie funktionieren und wozu du sie verwenden kannst. Und im Handumdrehen erstellst du deine eigenen.
Was ist ein Visualisierungsdiagramm?
Visualisierungsdiagramme sind im Prinzip Skizzen, die dir helfen, ein Produkt oder Design zu visualisieren. Betrachte sie als grobe Vorentwürfe, die dazu dienen, zu entscheiden, ob es sinnvoll ist, dieses Konzept konkret umzusetzen.
Sie erfüllen eine ähnliche Aufgabe wie ein Storyboard, jedoch mit eher statischem Charakter. Sie dienen als Richtlinie, der man folgen kann, und stellen sicher, dass alle Beteiligten das alle mit dem Konzept zufrieden sind, bevor die Arbeit beginnt. In diesem Sinne fungieren sie daher auch als Werkzeug für die Kommunikation.
Visualisierungsdiagramme können auch zur Datenvisualisierung dienen – indem sie unanschauliche Daten in leicht erfassbare Grafiken verwandeln. Anstatt eine Vorgabe in ein Buchcover zu verwandeln, geht es beim Visualisierungsdiagramm darum, unanschauliche Daten zu einer übersichtlichen Infografik zusammenzufassen, die eine Geschichte erzählt.
Ganz gleich, ob du Teil eines größeren Teams bist, im Kundenauftrag arbeitest oder in Eigenregie tätig bist – ein Visualisierungsdiagramm ist ein hervorragendes Hilfsmittel für jede gestalterische Arbeit, die einen statischen Entwurf umsetzt.
Visualisierungsdiagramme können von Hand gezeichnet oder digital erstellt werden, erfordern aber nicht unbedingt künstlerische Fähigkeiten. Sie sind ein hervorragendes Werkzeug für die Erstellung von Buch- und Zeitschriftencovern oder um komplexe Daten für Berichte zu vereinfachen – sie sind also wirklich ausgesprochen vielseitig!


